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Sachsen. @ParitaetSN: Landkreisbezogene #Wohnsitzauflage für Geflüchtete ist falscher Weg – Regionen attraktiver für #Integration gestalten

Der Paritätische Wohlfahrtsverband – Gesamtverband: „Mit dem 2016 verabschiedeten Integrationsgesetz sind anerkannte Flüchtlinge verpflichtet, in dem Bundesland zu wohnen, in dem sie bereits während des Asylverfahrens gelebt haben. Der Freistaat Sachsen plant nun, diese Wohnsitzauflage durch eine zusätzliche ortsgebundene Wohnsitzzuweisung zu verschärfen. Die freie Wahl des Wohnortes wird einmal mehr beschränkt, ohne die Perspektiven der Menschen und ihrer Integration vor Ort zu berücksichtigen.

Der Paritätische Sachsen lehnt die geplante Wohnsitzzuweisung für Zugewanderte ab, da sie als Einzelmaßnahme die Integration Zugewanderter eher
verhindert als fördert. Menschen gehen dorthin, wo sich ihnen Chancen bieten. Daher sind alle Anstrengungen darauf auszurichten, Regionen als attraktive Orte der Integration
weiterzuentwickeln. Es geht um ein flächendeckendes Netz an Angeboten, die Zugänge ermöglichen, Selbstständigkeit stärken und Perspektiven eröffnen. Die geplante Wohnsitzzuweisung leistet das nicht. … .“

https://parisax.de/fileadmin/user_upload/Website/1_Aktuelles/Publikationen/Paritaetischer-Sachsen-Position-Freizuegigkeit-vs-Wohnsitzauflage-Asyl.pdf

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