Weimars alte Feuerwache geht an den gleichnamigen Verein

#Weimar: Die ehem. #Feuerwache soll nach #Konzeptverfahren zum #Festpreis (1,38 Mio €) an den Verein Alte Feuerwache im Verbund des #MietshäuserSyndikat’s verkauft und als Wohn- und Gewerbestandort mit öffentlichem Hof entwickelt werden.

Thüringer Allgemeine Weimar: “… Das Areal der alten Feuerwache in Weimar soll von einer Bürgerinitiative als Wohn- und Gewerbestandort mit einem öffentlichen Hof entwickelt werden. Die Entscheidung fiel in geschlossener Sitzung des Stadtrates. Nach Information der Beteiligten hat Weimars Oberbürgermeister Peter Kleine (pl.) das Ergebnis öffentlich gemacht: Das Areal an der Erfurter Straße soll samt zweier angrenzender Wohngebäude an der Mozartstraße an den Verein Alte Feuerwache verkauft werden. Damit soll das seit 2006 ungenutzte und verfallende Gelände wieder einer Nutzung zugeführt werden. …

„Wir freuen uns sehr über den Zuschlag und sind dankbar für das entgegengebrachte Vertrauen seitens der Stadträtinnen und Stadträte“, reagierte Feuerwache-Vorstandsfrau Kristin Enderlein auf die Entscheidung. „Wir sind ein öffentliches Projekt und wollen Weimars Bevölkerung in den kommenden Monaten bis zum eigentlichen Kauf und auch während der Bauphase regelmäßig über die Fortschritte informieren.“ Das gelte auch für das Nutzungskonzept, das aktualisiert worden sei. Sie lud interessierte Bürger ein, ihre Ideen einzubringen und sich selbst zu engagieren.

Aus dem Konzept soll in den kommenden sechs Monaten eine mit der Stadt abgestimmte Planung werden, die Investitionshöhen und Zeiträume, die Art der Nutzung und der Finanzierung enthält und verbindlicher Teil des Kaufvertrages wird, sagte am Dienstag der amtierende Leiter der Stadtentwicklung, Bernward Fechtel . Wenn Konzept, Vertrag und Finanzierung stehen, erwirbt die Stadt die zum Areal gehörenden Gebäude der Wohnstätte und bringt sie in den Kaufvertrag ein. …

Die Vorstandssprecherin Ines Bolle nannte das Vorhaben eine schöne Mischung mit behindertengerechtem Wohnen und Gewerbe, einem Multifunktionssaal, einem Atelierturm und einem öffentlichen Café. Der Verein wolle vergleichsweise günstige Mieten von 6,50 Euro anbieten, so Bolle . „Das wäre ein starkes Beispiel.“ … .”

https://weimar.thueringer-allgemeine.de/web/weimar/startseite/detail/-/specific/Weimars-alte-Feuerwache-geht-an-den-gleichnamigen-Verein-1976027643
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Leipziger Stadtrat stimmt für Milliarden-Vorhaben

Leipzig: #WoPoLE. Zwei Stunden diskutierte der #srle über die Großprojekte am Bayerischen und am Eutritzscher #Freiladebahnhof, die ab 2020 Wohnraum und Gewerbeflächen schaffen sollen. Beide Pläne wurden grundsätzlich genehmigt.

LVZ Leipziger Volkszeitung: “… Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) versicherte, dass sich die Stadt Leipzig einst selbst um den Kauf dieser Flächen bemüht habe und auch konkrete Kaufangebote vorlegte. Im Erfolgsfall hätte die Kommune die Entwicklung dieser Stadtteile gern selbst in die Hand genommen, sagte er. Doch in beiden Fällen hätten sich die privaten Vorbesitzer für Offerten mit höheren Preisen von privaten Projektentwicklern entschieden. „Das ist der Grundfehler, wenn ein früherer Staatsbetrieb wie die Bahn nicht verpflichtet ist, ihre Grundstücke zu normalen Preisen an eine Kommune zu verkaufen“, meinte Jung. Zumindest für Flächen, die die Bundeswehr nicht mehr benötigt, habe der Bund da inzwischen umgesteuert. …

Bei sieben Enthaltungen (aus der Fraktion der Linken) wurden die Verträge mit den Investoren Stadtbau AG und Buwog zum Bayerischen Bahnhof genehmigt.

Auch der Masterplan für den Eutritzscher Freiladebahnhof erhielt eine klare Mehrheit. Dieser Plan wird aber erst wirksam, wenn die CG-Gruppe etliche Bedingungen des Stadtrates erfüllt hat. … .”

http://www.lvz.de/Leipzig/Lokales/Leipziger-Stadtrat-stimmt-fuer-Milliarden-Vorhaben
http://www.lvz.de/Leipzig/Lokales/Leipziger-Stadtrat-stimmt-fuer-Milliarden-Vorhaben

Wohnungsverbände fordern Strategien für ländliche Regionen

Sachsen und Thüringen: Wohnungsverbände vtw und @vdwSachsen sagen, es müsse statt “blindem Aktionismus” beim Neubau der #ländlicheRaum gestärkt werden. Auch in LE und DD gäbe es “keinen Grund für Panikmache”.

Haufe: “Bezahlbare Wohnungen sind in Thüringen selbst in den Metropolen noch zu haben. In Sachsen stehen sogar wieder mehr davon leer. Um die Großstädte zu entlasten, müsse statt “blindem Aktionismus” beim Neubau der ländliche Raum gestärkt werden, sagen Wohnungsverbände.

Der Wohnungsmarktbericht des Freistaates Thüringen zeige, dass es überall im Land bezahlbaren Wohnraum gebe, sagt Frank Emrich, Direktor des Verbands Thüringer Wohnungs- und Immobilienwirtschaft (vtw). Dies gelte auch und gerade für Erfurt, Jena und Weimar. Dem Bericht zufolge übersteigt die Mietbelastungsquote selbst in den Großstädten nicht die kritische 30-Prozent-Marke.

“Deshalb muss unser Hauptaugenmerk auf die Stärkung des ländlichen Raumes gerichtet sein. Hier liegt der Schlüssel für die regionale und politische Stabilität im Land – und dem Schutz der Städte vor Überlastung.” vtw-Direktor Frank Emrich

Mietpreisbremsen oder Kappungsgrenzen sind dem vtw zufolge zum Scheitern verurteilt, da in Thüringens Städten die Mieten relativ niedrig sind. Das sorgt für eine anhaltende Abwanderung aus dem ländlichen Raum. “Eine Gesamtstrategie für die Stärkung des ländlichen Raumes ist erforderlicher denn je”, meint Emrich. …

Sachsen: Panikmache in den Metropolen?

Unterstützung bekommen die Thüringer aus Sachsen. Auch hier gehen stabile günstige Mieten einher mit steigendem Leerstand.

Die durchschnittliche Nettokaltmiete in den im Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft e. V. – vdw Sachsen organisierten Unternehmen betrug im vergangenen Jahr 5,12 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche und lag damit nur um acht Cent über dem Wert des Vorjahres (2017: 5,04 Euro pro Quadratmeter).

“Die Mieten bleiben damit auf einem stabilen und sehr günstigen Niveau. Das trifft auch auf die Metropolen Dresden, Leipzig und Chemnitz zu. Es gibt also überhaupt keinen Grund für Panikmache oder blinden Aktionismus.” Rainer Seifert,Verbandsdirektor vdw Sachsen

Mit größtem Druck jetzt innerhalb weniger Monate tausende neue Wohnungen in Leipzig, Dresden und Chemnitz aus dem Boden stampfen zu wollen, überhitze den Markt und treibe die Grundstücks- und Baupreise unnötig in noch höhere Dimensionen, so Seifert. … .”

https://www.haufe.de/immobilien/wohnungswirtschaft/wohnungsverbaende-fordern-strategien-fuer-laendliche-regionen_260_485876.html
https://www.haufe.de/immobilien/wohnungswirtschaft/wohnungsverbaende-fordern-strategien-fuer-laendliche-regionen_260_485876.html

IW-Studie: Die Familien verlassen die Städte – WELT

Leipzig: #Abwanderung von Familien mit dts. Staatsangehörigkeit ins Umland der Großstädte. Angesichts des anhaltenden Berlinbooms richten Investoren, Zuzügler, aber auch mobilere Bürger den Blick aufs nahe gelegene Leipzig.

WELT: “Während es junge Singles und Zuwanderer in die Ballungszentren zieht, wandern Familien mit deutscher Staatsangehörigkeit zunehmend ins Umland ab. Und die Stadtflucht dürfte weiter zunehmen. Denn Mieten und Kaufpreise erreichen neue Rekordhöhen. …

Leipzig wird für Berliner zur Alternative

Angesichts des anhaltenden Hauptstadtbooms richten Investoren, Zuzügler aber auch mobilere Bürger den Blick aufs nahe gelegene Leipzig. Unter allen ostdeutschen Städten weist Leipzig mit einem Beschäftigungswachstum von 28,5 Prozent den Rekord auf. Zudem dürften sich die Berliner Wohnungsmarktrekorde aufgrund der relativ guten Anbindung – die Fahrzeit mit dem Schnellzug von Berlin nach Leipzig beträgt rund 70 Minuten – zunehmend auf Leipzig übertragen.

So dürfte die Stadt für viele Berliner Unternehmen und Haushalte zunehmend eine attraktive Alternative darstellen, denn die Wohnungspreise im mittleren Preissegment differieren bei nahezu 2000 Euro pro Quadratmeter, während sie im oberen Preissegment auf 3000 Euro pro Quadratmeter zusteuern. Leipzig dürfte wohl aufgrund seiner Standortvorteile der interessanteste Immobilienmarkt in Ostdeutschland sein. … .”

https://www.welt.de/finanzen/immobilien/article190209511/IW-Studie-Die-Familien-verlassen-die-Staedte.html
https://www.welt.de/finanzen/immobilien/article190209511/IW-Studie-Die-Familien-verlassen-die-Staedte.html

Ein Haus kaufen mit genossenschaftlicher Unterstützung

Basel: Ein Haus kaufen mit genossenschaftlicher Unterstützung. Mieter_innenfreundliche Hausübernahmen dank #Wohnungsgenossenschaften. Infovideo des Regionalverbands WBG Nordwestschweiz. #Kollektiveigentum

“Der Film erzählt wie Mieterinnen und Mieter das Haus ihrer betagten Vermieterin kaufen. Dabei werden sie vom Regionalverband Wohnbaugenossenschaften Nordwestschweiz unterstützt. Ein nachhaltige Lösung für alle Beteiligten.”

https://youtu.be/9EUSuEvSyNA

Das urbane Aufstiegsversprechen funktioniert nicht mehr

Dystopie der Großstadt: Das urbane Aufstiegsversprechen funktioniert nicht mehr. #Großstädte werden für Menschen ohne Hochschulabschluss immer unattraktiver – #Metropolen werden elitärer. @davidautor @FAZ_Wirtschaft

FAZ – Wirtschaft: “… Amerikanische Städte bieten Arbeitern ohne Hochschulabschluss kaum noch Stellen, die ihren Qualifikationen entsprechen und ein gutes Gehalt garantieren. Zu diesem Schluss kommt der Ökonom und renommierte Arbeitsmarktforscher David Autor, Professor für Ökonomie am Massachusetts Institute of Technology.

Der Arbeitsmarkt erfordere demnach höhere Bildungsabschlüsse und speziellere Fähigkeiten als noch vor fünf Jahrzehnten. Die einst so robusten Löhne für geringer qualifizierte Arbeitnehmer in Mittelklasseberufen seien weggebrochen. Arbeitnehmer ohne Hochschulabschluss wurden laut Autor aus Berufen verdrängt, die mittlere Fähigkeiten verlangen – und gehen nun Niedriglohnjobs nach, für die einfachere Qualifikationen genügen. Zum Beispiel als Wachmann, Transportfahrer oder in der Gastronomie. Der Wegfall von Arbeitsplätzen sei auf Automatisierungsprozesse und internationalen Handel zurückzuführen.

Eine ähnliche Entwicklung sei auch in Deutschland zu beobachten, sagt Wolfgang Dauth, Mitarbeiter im Forschungsbereich „Regionale Arbeitsmärkte“ am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg. Es müsse aber beachtet werden, dass es hierzulande mit dem dualen Ausbildungssystem ein anderes Modell gebe als in den Vereinigten Staaten. Dennoch lasse sich festhalten, dass technologischer Wandel jene Berufe treffe, die mittelgut bezahlt sind. „Sie sind es, die am ehesten von Computern und Maschinen verdrängt werden können.“ Vor allem seit der Jahrtausendwende nehme diese Entwicklung zu; je größer die Stadt, desto stärker der Effekt. …

David Autor spricht von einer „Rolltreppe“ nach oben, die Geringqualifizierte früher bestiegen hätten, als sie in die Städte zogen. Diese Zeiten seien vorbei, amerikanische Städte würden elitärer.

Eine ähnliche Tendenz sieht Dauth auch in Deutschland. „Mit der Stadtgröße steigt der Anteil der Hochqualifizierten.“Größere Städte – das zeigen Zahlen des IAB – seien zwar auch schon früher für Akademiker attraktiver gewesen; ihr Anteil wachse aber. Lag er demnach 1980 noch bei 6,42 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, waren es zuletzt schon etwa 24 Prozent. Auch in Deutschland gelte: Für Hochschulabsolventen lohnt sich ein Umzug in die Großstadt, für geringer Qualifizierte seltener. … .”

https://edition.faz.net/faz-edition/wirtschaft/2019-03-11/87757f9123853821077a6f0f5c52ffe7/
https://edition.faz.net/faz-edition/wirtschaft/2019-03-11/87757f9123853821077a6f0f5c52ffe7/

ratsinfo.leipzig.de

Leipzig: #WoPoLE. #r2g-Fraktionen im #srle beantragen die Erneuerung der am 30. Juni 2020 außer Kraft tretenden #Kappungsgrenzenverordnung von 2015 beim Freistaat #Sachsen, so dass eine nahtlose Fortwirkung gewährleistet werden kann.

Fraktion DIE LINKE im Stadtrat zu Leipzig, SPD-Fraktion Leipzig, Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen Leipzig:

“Vorlage – VI-A-07125
Betreff: Erneuerung der Kappungsgrenzenverordnung
Status: öffentlich (Vorlage freigegeben)
Vorlage-Art: Antrag
Einreicher:
1. Fraktion DIE LINKE
2. Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
3. SPD-Fraktion

Beschlussvorschlag:

Der Oberbürgermeister wird beauftragt, sich beim Freistaat Sachsen dafür einzusetzen, dass die zum 30. Juni 2020 auslaufende Kappungsgrenzen-Verordnung mit in Kraft treten spätestens zum 01. Juli 2020 erneuert wird, so dass eine nahtlose Fortwirkung gewährleistet ist.

Über die weitere Entwicklung ist der Fachausschuss Stadtentwicklung und Bau zu informieren.

Sachverhalt:

Begründung:

Die Kappungsgrenzen-Verordnung von 2015 tritt am 30. Juni 2020 außer Kraft. Leipzig hat die Kappungsgrenze, welche Mieterhöhungen nur noch in Höhe von 15 % in Richtung der ortsüblichen Vergleichsmiete zulässt, erst Anfang 2018 eingeführt.

Eine Erhöhung zurück wieder auf 20 % schon nach 2 ½ Jahren wäre der Öffentlichkeit nur schwer vermittelbar.

Der aktuelle Monitoringbericht Wohnen 2018 bestätigt, dass in Leipzig weiterhin eine angespannte Wohnungsnot zu verzeichnen ist.”

https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1012095
https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1012095

Andere Städte – Gemeinsam gegen Verdrängung und Mietenwahnsinn

Gemeinsam gegen #Verdrängung und #Mietenwahnsinn – Demonstrationen und Aktionen in vielen europäischen Städten am Sa, 6. April 2019: Amsterdam, Berlin, Barcelona, Budapest, Dresden, Köln, Leipzig, Lissabon, München, Paris, Potsdam, Stuttgart, Wien u.a.m.

Andere Städte

“Der Stadt der steigenden Mieten, in der wenigen gehört, was alle brauchen, setzen wir unseren Zusammenhalt, unsere Vielfalt und Solidarität entgegen. Wir wollen eine Stadt:

– die kein Geschäftsmodell ist, sondern Lebensraum für alle – unabhängig von Herkunft, Sprache, Geschlecht, Alter oder Gesundheitszustand
– in der die Häuser fürs Wohnen und nicht für den Profit gebaut werden,
– in der niemand in Notunterkünften, Heimen oder auf der Straße leben muss,
– und in der Wohnraum, Boden und Natur Allgemeingut sind.

Daher fordern wir einen radikalen Kurswechsel in der Wohnungspolitik und die Enteignung von profitorientierten Wohnungsunternehmen. Wir unterstützen gemeinwohlorientierte Lösungen der Wohnungsfrage.

Andere Städte

Soziale Erhaltungssatzung: Befragung gestartet

Leipzig: #WoPoLE. Die @StadtLeipzig prüft aktuell in 5 Stadträumen, ob eine Soziale #Erhaltungssatzung (#Milieuschutzgebiet) erlassen werden kann und hat dafür insgesamt gut 12.000 Fragebögen an zufällig ausgewählte Leipziger_innen verschickt.

Stadtverwaltung Leipzigig: “Soziale Erhaltungssatzung: Befragung gestartet

Die Stadt Leipzig prüft aktuell in fünf Stadträumen, ob eine so genannte Soziale Erhaltungssatzung nach dem Baugesetzbuch erlassen werden kann. Dazu werden zunächst mit einer detaillierten Haushaltsbefragung Daten erhoben.

Das Amt für Statistik und Wahlen hat dafür insgesamt gut 12.000 Fragebögen an zufällig ausgewählte Leipzigerinnen und Leipziger verschickt. Alle für die Befragung ausgewählten Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, die Fragen innerhalb von drei Wochen ab Erhalt zu beantworten – dies ist auch im Internet und auch auf Englisch unter www.leipzig.de/buergerumfrage möglich. Schriftlich beantwortete Fragebögen können im beiliegenden Umschlag portofrei zurückgeschickt oder in jedem Bürgeramt abgegeben werden.

Relevante Stadträume

Das Ziel einer solchen baurechtlichen Satzung besteht darin, die Wohnbevölkerung vor Verdrängungsprozessen zu schützen, die vor allem durch bestimmte Modernisierungsmaßnahmen an Wohngebäuden und Wohnungen verursacht werden. Damit wird versucht, Einfluss auf die Mietpreisentwicklung zu nehmen und die Bevölkerungsmischung im Wohngebiet zu erhalten. Eine Voruntersuchung sowie eine Ratsentscheidung hatten vergangenes Jahr folgende relevante Stadträume identifiziert:

– Teile von Zentrum-West und Zentrum-Nordwest
– Teile von Neustadt-Neuschönefeld, Volkmarsdorf, Anger-Crottendorf, Sellerhausen-Stünz, Reudnitz-Thonberg und Stötteritz
– Teile von Plagwitz, Kleinzschocher, Lindenau, Altlindenau, Neulindenau, Leutzsch und Schleußig
– Teile von Gohlis-Süd und Eutritzsch
– Connewitz.

Haushaltsbefragung

Die Teilnahme an der Haushaltsbefragung ist freiwillig. Die Ergebnisse sind umso zuverlässiger, je mehr Bürgerinnen und Bürger den Fragebogen beantworten. Alle Angaben werden streng vertraulich nach den Bestimmungen der Datenschutzgrundverordnung und des Statistikgesetzes des Freistaates Sachsen behandelt. Die Auswertungen erfolgen nicht für einzelne Personen, sondern nur für zusammengefasste Bevölkerungsgruppen. Rechtsgrundlage der Befragungen ist die vom Leipziger Stadtrat beschlossene Satzung über die kommunalen Erhebungen der Stadt Leipzig.

Erste Ergebnisse der Befragungen liegen bis zum Sommer 2019 vor, sie fließen in die Detailuntersuchung zum Einsatz von Sozialen Erhaltungssatzungen und in die Arbeit der Ämter ein.”

https://www.leipzig.de/news/news/soziale-erhaltungssatzung-befragung-gestartet/
https://www.leipzig.de/news/news/soziale-erhaltungssatzung-befragung-gestartet/

Soziale Erhaltungssatzung: Befragung gestartet

Leipzig: #WoPoLE. Die @StadtLeipzig prüft aktuell in 5 Stadträumen, ob eine #SozialeErhaltungssatzung (#Mileuschutzgebiet) erlassen werden kann und hat dafür insgesamt gut 12.000 Fragebögen an zufällig ausgewählte Leipziger_innen verschickt.

Stadtverwaltung Leipzig: “Soziale Erhaltungssatzung: Befragung gestartet

Die Stadt Leipzig prüft aktuell in fünf Stadträumen, ob eine so genannte Soziale Erhaltungssatzung nach dem Baugesetzbuch erlassen werden kann. Dazu werden zunächst mit einer detaillierten Haushaltsbefragung Daten erhoben.

Das Amt für Statistik und Wahlen hat dafür insgesamt gut 12.000 Fragebögen an zufällig ausgewählte Leipzigerinnen und Leipziger verschickt. Alle für die Befragung ausgewählten Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, die Fragen innerhalb von drei Wochen ab Erhalt zu beantworten – dies ist auch im Internet und auch auf Englisch unter www.leipzig.de/buergerumfrage möglich. Schriftlich beantwortete Fragebögen können im beiliegenden Umschlag portofrei zurückgeschickt oder in jedem Bürgeramt abgegeben werden.

Relevante Stadträume

Das Ziel einer solchen baurechtlichen Satzung besteht darin, die Wohnbevölkerung vor Verdrängungsprozessen zu schützen, die vor allem durch bestimmte Modernisierungsmaßnahmen an Wohngebäuden und Wohnungen verursacht werden. Damit wird versucht, Einfluss auf die Mietpreisentwicklung zu nehmen und die Bevölkerungsmischung im Wohngebiet zu erhalten. Eine Voruntersuchung sowie eine Ratsentscheidung hatten vergangenes Jahr folgende relevante Stadträume identifiziert:

– Teile von Zentrum-West und Zentrum-Nordwest
– Teile von Neustadt-Neuschönefeld, Volkmarsdorf, Anger-Crottendorf, Sellerhausen-Stünz, Reudnitz-Thonberg und Stötteritz
– Teile von Plagwitz, Kleinzschocher, Lindenau, Altlindenau, Neulindenau, Leutzsch und Schleußig
– Teile von Gohlis-Süd und Eutritzsch
– Connewitz.

Haushaltsbefragung

Die Teilnahme an der Haushaltsbefragung ist freiwillig. Die Ergebnisse sind umso zuverlässiger, je mehr Bürgerinnen und Bürger den Fragebogen beantworten. Alle Angaben werden streng vertraulich nach den Bestimmungen der Datenschutzgrundverordnung und des Statistikgesetzes des Freistaates Sachsen behandelt. Die Auswertungen erfolgen nicht für einzelne Personen, sondern nur für zusammengefasste Bevölkerungsgruppen. Rechtsgrundlage der Befragungen ist die vom Leipziger Stadtrat beschlossene Satzung über die kommunalen Erhebungen der Stadt Leipzig.

Erste Ergebnisse der Befragungen liegen bis zum Sommer 2019 vor, sie fließen in die Detailuntersuchung zum Einsatz von Sozialen Erhaltungssatzungen und in die Arbeit der Ämter ein.”

https://www.leipzig.de/news/news/soziale-erhaltungssatzung-befragung-gestartet/
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