Dieses Haus gehört sich selbst

Regensburg: #MietshäuserSyndikat. Dieses Haus gehört sich selbst. Die Mieter_innen in der „Danz“ sind unabhängig von einem privaten Eigentümer. Und sie konnten ihre Miete senken. Hier wohnen Menschen zwischen Anfang 20 und Mitte 40, Studenten, Berufstätige und Lebenskünstler …

Mittelbayerische: “Die Bewohner der „Danz“ in der Konradsiedlung hätten es gern gesehen, wenn sie im Zuge der Erstellung des neuen Mietspiegels befragt worden wären. Dann hätten sie den Interviewern nämlich stolz erzählt, dass ihre Mieten gesunken sind. 250 Euro warm kostet ein 19-Quadratmeter-Zimmer in dem gemeinschaftlichen Wohnprojekt mit der Adresse Danziger Freiheit 5 im Monat – vorher waren es etwa 290, erzählt Bewohner Brip. … .”

http://www.mittelbayerische.de/region/regensburg-stadt-nachrichten/dieses-haus-gehoert-sich-selbst-21179-art1602689.html

Re: Mieten unbezahlbar | ARTE

Frankfurt: #Wohnungsnot. Re: Mieten unbezahlbar. Wie der Brexit Wohnen in Europa teurer macht. @ARTEde-Reportage 31 min. Schon jetzt wächst Frankfurt jedes Jahr um etwa 15.000 Menschen. Steigende Mieten und ein eklatanter Mangel an Wohnraum machen das Leben in der Stadt für viele zu teuer.

Arte: “Seit dem Brexit-Referendum gewinnt Frankfurt immer mehr an Bedeutung; Banken richten ihren Blick von der Themse an den Main, wollen rund 10.000 Arbeitsplätze dorthin verlagern. Doch schon jetzt wächst Frankfurt jedes Jahr um etwa 15.000 Menschen. Steigende Mieten und ein eklatanter Mangel an Wohnraum machen das Leben in der Stadt für viele zu teuer.

Seit dem Brexit-Referendum gewinnt Frankfurt immer mehr an Bedeutung; Banken richten ihren Blick von der Themse an den Main, wollen rund 10.000 Arbeitsplätze dorthin verlagern. Doch schon jetzt wächst Frankfurt jedes Jahr um etwa 15.000 Menschen. Steigende Mieten und ein eklatanter Mangel an Wohnraum machen das Leben in der Stadt für viele zu teuer. Daniela Kolloch erwartet ihr erstes Kind. Doch die Vorfreude auf das Baby ist gedämpft, denn sie wohnt nicht mit dem Vater des Kindes zusammen. Seit fast einem Jahr sucht sie mit ihrem Partner vergeblich nach einer Wohnung.

Ähnlich geht es Frank Remmert. Der Ersthelfer, bei einem angesehenen Wohlfahrtsverband angestellt, nächtigt zeitweise in einer provisorischen Bleibe, um in Frankfurt arbeiten zu können. Eigentlich gibt es ein großes Angebot an Wohnungen, doch viele können sich die Mieten nicht mehr leisten. Es werden auch neue Wohnhäuser gebaut, aber die sind teuer. Hochwertiger Wohnraum soll internationale Investoren anziehen und Finanzunternehmen von Frankfurt als Standort überzeugen. Erste Banken haben sich bereits für den Umzug an den Main entschieden. Für Menschen mit kleinen Einkommen wie die Paketzustellerin Daniela Kolloch und Ersthelfer Frank Remmert ist es kaum noch möglich, eine bezahlbare Wohnung zu finden. Sie fühlen sich in der Stadt immer weniger erwünscht. Wird Wohnen in Frankfurt zum Luxus –und was bedeutet das für eine Stadt, die sich immer als offen für alle verstanden hat? Frankfurt wächst, aber für wen? … .”

https://www.arte.tv/de/videos/072491-005-A/re-mieten-unbezahlbar/

Ö1 Mittagsjournal vom 10.01.

#Serbien: Rund 4.700 Dörfer gibt es in Serbien. 1/4 davon, also weit über 1.000, sind vom Aussterben bedroht. Dort leben weniger als 100 Menschen. Драган Шкорић / Dragan Škorić @oe1journale. #Abwanderung #Landflucht #Urbanisierung #Genossenschaften

Ö1 Journale: “… Da ist es fast logisch, dass es in weit über der Hälfte der Dörfer keinen Kindergarten gibt. Zu 500 Ortschaften führt keine asphaltierte Straße. Die serbische Akademie der Wissenschaften hat sich mit der tristen Lage der Dörfer beschäftigt. … .”

http://oe1.orf.at/player/20180110/500785

LVZ Leipziger Volkszeitung

Leipzig: Multimediale Reportage in der @LVZ über #Wagenplätze, insbesondere die #Scherbelburg in #Kleinzschocher. Auf 10 bis 15 Plätzen leben aktuell ca. 300 Menschen in Bau- und Lastwagen. Generell sei die Wohnform auf Rädern ein Nischenthema, rechtlich ein Graubereich. #Wagenplatz

LVZ Leipziger Volkszeitung: “… Leipzig gilt heute als Wagenplatz-Hochburg in Deutschland. Ende der 1990er-Jahre wurde an der Windscheidstraße in Connewitz der erste Leipziger Wagenplatz gegründet. Die Verantwortlichen der Stadt dachten damals, die Lebensform sei ein Armutszeugnis und boten den Bewohnern Wohnungen an. „2001 wollte die Stadt dann einen zentralen Wagenplatz in Markkleeberg einrichten“, erzählt der Wagenplatz-Bewohner Florian Teller. Das fanden die Wagenbewohner aber nicht gut, der Plan wurde verworfen. Mit der Zeit entstanden immer mehr Wagenburgen.

„Jedes Jahr kommt etwa ein neuer Platz hinzu“, sagt Michael Stellmacher vom Hausund Wagenrat (HWR). Viele Menschen kämen zur Beratung zum HWR, wollten sich einem Wagenplatz anschließen. Klaus Schotte, Stadtplaner und beim HWR aktiv, kritisiert, dass das Baurecht Wagenplätze nicht kenne. Allerdings könne der Gesetzgeber durchaus befinden, dass sich ein Wagenplatz in seine Umgebung einfügt – ähnlich wie bei einem Industriegebiet. Dadurch könnten Spielräume geschaffen werden. „Lüneburg hat einen Wagenplatz legalisiert. Auch Witzenhausen in Nordhessen sieht eine Wagenburg im Flächennutzungsplan vor.“ Die Spielräume, wie das Baurecht ausgelegt wird, müssten erweitert werden, findet Schotte. Die Plätze seien Räume, in denen etwas ausprobiert werden kann. Die Stadt müsse darauf achten, dass diese Räume erhalten bleiben, sagt er. Denn das belebe die ganze Gesellschaft.

Das Bauamt der Stadt Leipzig verweist bei dem Thema auf das Gesetz von Bund und Land. „Es kann nicht von der Kommune umformuliert oder uminterpretiert werden“, heißt es auf Anfrage. Heiko Rosenthal ist Ansprechpartner der Stadt für Wagenplätze. Leipzigs Ordnungsbürgermeister sei schwierig anzusprechen, sagt Schotte. Das läge an seiner Führungsposition. Aus der Stadtverwaltung heißt es, dass Rosenthal bislang nur selten in Bezug auf Wagenplätze kontaktiert worden ist. Vier Plätze befinden sich derzeit auf Grundstücken der Stadt. Drei hätten seit etwa einem Jahr schriftliche Verträge, die Bewohner zahlen der Stadt Leipzig einen Mietzins. Mit den Menschen des vierten Wagenplatzes liefen derzeit Vertragsverhandlungen, teilte das Liegenschaftsamt der Stadt Leipzig mit. Durch das geregelte Mietverhältnis soll auch sichergestellt werden, dass die Bewohner ihrer Meldepflicht nachkommen, den Müll ordnungsgemäß entsorgen und ihre Wagen ans Strom- und Wassernetz angeschlossen sind. Denn nicht alle hielten sich an die Vorschriften. … .”

http://multimedia.lvz.de/wagenplatz#2198

DIW Berlin: Prognose des Bauvolumens: Der Boom im Wohnungsneubau geht zu Ende

Schland: Prognose des @DIW_Berlin. Der Boom im #Wohnungsneubau sowohl bei Eigenheimen als auch im Geschosswohnungsbau geht zu Ende. Wohnungsmodernisierungen gewinnen weiter an Bedeutung.

Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung e.V. (DIW Berlin):
“Bauwirtschaft entwickelt sich weiter sehr positiv – mehr Raum für Modernisierung und Sanierung bestehender Gebäude – Baupreise ziehen kräftig an

Die Baukonjunktur bleibt auch in den kommenden beiden Jahren deutlich aufwärtsgerichtet, so die Einschätzung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), die im Rahmen seiner jährlichen Prognose des Bauvolumens im Auftrag des Bundesbauministeriums (BMUB) und des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) erarbeitet wird. Allerdings werden die Investitionen stärker in Sanierungen und Modernisierungen und weniger in den Neubau fließen. Die Bautätigkeit der gewerblichen Wirtschaft und die der öffentlichen Hand werden voraussichtlich weiterhin nur moderat steigen.

Deutlich zulegen werden allerdings die Preise für Bauleistungen, weil die Kapazitäten der Branche insgesamt stark ausgelastet sind. Kostensteigerungen bei Löhnen, Energie, Rohstoffen und Grundstücken dürften dementsprechend stark durchschlagen. Den nominalen Steigerungen des Bauvolumens von 373 Milliarden Euro im Jahr 2017 auf 392 Milliarden Euro im Jahr 2018 und 414 Milliarden Euro im Jahr 2019 dürften daher deutlich schwächere reale Zuwächse gegenüberstehen. Die Steigerungsraten dürften 2018 bei 1,8 Prozent und 2019 bei 2,4 Prozent liegen. Weiterhin bildet der Wohnungsbau dabei das Fundament mit Wachstumsraten von real 3,5 Prozent in diesem Jahr und weiteren drei Prozent im Jahr 2019. Der öffentliche Bau wird in realer Rechnung in diesem Jahr deutlich verlieren (-1,6 Prozent) und im darauffolgenden Jahr das Niveau mit 0,6 Prozent nur leicht ausweiten. Der gewerbliche Bau wird im laufenden Jahr stagnieren (0,2 Prozent), im Jahr 2019 allerdings mit einer Ausweitung von zwei Prozent einen spürbaren Beitrag zum Wachstum der Branche leisten.

Boom im Wohnungsneubau geht zu Ende

In den vergangenen Jahren boomte vor allem der Wohnungsneubau mit Zuwachsraten von jährlich teilweise deutlich mehr als zehn Prozent. „Der Neubauboom geht allerdings zu Ende“, so die DIW-Ökonomen Martin Gornig und Claus Michelsen. „Bekanntermaßen ist in den gefragten Lagen der großen Städte das Bauland knapp, und die Bauwirtschaft arbeitet an der Grenze ihrer Kapazitäten“, so Michelsen weiter. Zudem stagniert die Zahl der genehmigten Wohnungsneubauten seit den Sommermonaten 2016. Dies gilt insbesondere für den Eigenheimbau, der in den kommenden Jahren zudem unter den perspektivisch wieder steigenden Zinsen und den erheblich gestiegenen Bodenpreisen leiden dürfte. Aber auch im Geschosswohnungsbau hat sich der Aufwärtstrend abgeflacht. In diesem Jahr wird das Neubauvolumen zwar noch einmal kräftig steigen – prognostiziert ist ein Zuwachs von acht Prozent. Spätestens im kommenden Jahr fällt dieser aber mit vier Prozent deutlich geringer aus. Unter Berücksichtigung der steigenden Preise für Bauleistungen dürften die Wohnungsneubauinvestitionen in realer Rechnung dann nur noch um rund ein Prozent zulegen.

Angesichts der nach wie vor großen Nachfrage auf den städtischen Wohnungsmärkten sollte die Politik neben der Baulandentwicklung auch Anreize zur Schaffung zusätzlichen Wohnraums auf bereits bebauten Grundstücken setzen. „Die Aufstockung von Gebäuden, die Bebauung in zweiter Reihe und das Schließen von Baulücken birgt großes Potential, Wohnraum dort zu schaffen, wo die Nachfrage groß ist. Mit einer Investitionszulage für die Nachverdichtung könnte die Politik zusätzliche Investoren aktivieren“, so Michelsen. „Diese Förderung kann in Stadtentwicklungsgebiete fließen und damit zielgenau den Bau dringend benötigten Wohnraums unterstützen“, ergänzt Gornig. Eine pauschale Förderung würde dagegen in der derzeitigen konjunkturellen Lage vor allem in steigenden Preisen verpuffen.

Wohnungsmodernisierungen gewinnen wieder an Bedeutung

Die nachlassende Dynamik im Neubau dürfte wieder etwas Luft für mehr Sanierungen und Modernisierungen bestehender Wohngebäude lassen. Diese wurden trotz des regen Handels mit gebrauchten Immobilien in den vergangenen Jahren nur wenig ausgeweitet. „Typischerweise wird beim Kauf einer Immobilie auch immer ihre Substanz modernisiert. Gemessen am Transaktionsvolumen der vergangenen Jahre auf dem Wohnungsmarkt hat sich hier Sanierungsbedarf aufgestaut“, so Gornig. Michelsen und Gornig erwarten daher eine Verschiebung der Bauinvestitionen vom Wohnungsneubau hin zu mehr Modernisierungen. Nach rund 4,7 Prozent Zuwachs der Baumaßnahmen im Gebäudebestand im Jahr 2017 ist dieses Jahr ein Plus von sechs Prozent zu erwarten und im Jahr 2019 eine Ausweitung von 7,5 Prozent. Dabei dürften auch verstärkt wieder Impulse von energetischen Sanierungsmaßnahmen ausgehen. … .”

https://www.diw.de/de/diw_01.c.574722.de/themen_nachrichten/prognose_des_bauvolumens_der_boom_im_wohnungsneubau_geht_zu_ende.html

Essen wächst weiter – Bevölkerungsstatistik zum Jahresende – essen.de

Essen: 590.194 Einwohner_innen mit Hauptwohnsitz am 31.12. +1.049 Personen in 2017. Zahl der Deutschen ist auf 438.897 gesunken und der Nichtdeutschen ist um 3.228 auf 93.388 gestiegen, 57.909 Doppelstaatler_innen. Zum Vergleich Leipzig: 590.337 EW, +10.807 in 2017

Stadt Essen: “Die Bevölkerungsstatistik zum Ende des Jahres 2017 weist im Jahresvergleich zum sechsten Mal in Folge eine steigende Bevölkerungszahl aus.

Erstmals seit 2002 ist die Marke von 590.000 Einwohnerinnen und Einwohnern wieder überschritten worden. Am 31.12.2017 sind in Essen 590.194 Personen mit Hauptwohnsitz gemeldet. Der Zuwachswert liegt mit einem Plus von 1.049 Einwohnerinnen und Einwohnern aber deutlich unter den Bevölkerungszunahmen der letzten Jahre.

Die Zahl der Deutschen ohne weitere Staatsangehörigkeit hat zum 31.12.2017 weiter auf 438.897 abgenommen. Die Zahl der Doppelstaaterinnen und Doppelstaatler in Essen steigt wie in den Vorjahren weiter moderat an und liegt zum Ende des Jahres 2017 bei 57.909. Auch die Zahl der Nichtdeutschen ist mit 93.388 höher als im Vorjahr. Die Zunahme fällt aber mit einem Plus von 3.228 Personen deutlich geringer aus als etwa in den letzten drei Jahren.
Am 31.12.2017 leben Menschen mit 175 unterschiedlichen ausländischen Staatsangehörigkeiten in Essen.

Personen mit einer türkischen Staatsangehörigkeit sind die in Essen am häufigsten vertretene Gruppe: neben rund 14.700 Türkinnen und Türken leben knapp 8.600 Deutsche mit zusätzlicher türkischer Staatsangehörigkeit in der Stadt. … .”

https://www.essen.de/meldungen/pressemeldung_1134514.de.html

LVZ Leipziger Volkszeitung

Leipzig: #WoPoLE. #Bestandsmieten dürfen innerhalb von 3 Jahren nur noch um höchstens 15 % erhöht werden. Bislang waren es 20 %. Landesregierung hat auf Antrag der @StadtLeipzig beschlossen, die Verordnung zur #Kappungsgrenze zu ändern. Haus & Grund Sachsen sieht keinen Bedarf für eine solche Maßnahme.

LVZ Leipziger Volkszeitung: “In Leipzig wird der Anstieg der Mieten künftig begrenzt. In Zukunft dürfen die Mieten in der Stadt innerhalb von drei Jahren nur noch um höchstens 15 Prozent erhöht werden. Bislang waren es 20 Prozent. Diese Regelung gilt nur für die Miete in Bestandsbauten. Neubauten sind davon nicht betroffen.

Die sächsische Landesregierung hat am Dienstag in ihrer Kabinettssitzung beschlossen, die Verordnung zu Kappungsgrenzen zu ändern. Als einzige Stadt im Freistaat profitierte Dresden bislang von einer niedrigeren Kappungsgrenze. Leipzig hatte allerdings im Sommer 2017 einen Antrag dazu gestellt. Eine Mietpreisbremse gilt nirgendwo im Freistaat.

„Nunmehr kann auch in Leipzig der Anstieg der Mieten begrenzt werden“, erklärte Albrecht Pallas, der Sprecher für Wohnungsbau und Stadtentwicklung der SPD-Fraktion im Landtag, in einer Mitteilung vom Dienstag. Dies sei ein wichtiger Schritt für Mieterinnen und Mieter. „Wohnen darf nicht zum Luxusgut werden.“ … .”

http://www.lvz.de/Leipzig/Lokales/Miete-in-Leipzig-soll-weniger-stark-steigen-Maximal-15-Prozent-in-drei-Jahren

2017: Ein fürchterlich schlechtes gutes und durchwachsenes Jahr …

Berlin-#Kreuzberg: @KottiU Co. ziehen Bilanz der #Wohnungspolitik unter #r2g in 2017: “Ein fürchterlich schlechtes gutes und durchwachsenes Jahr …”. Und wenden sich an die Berliner #SPD, “die bis heute nicht begriffen hat, das die Berliner Zivilgesellschaft ihr Recht auf Stadtentwicklung selbst in die Hand genommen hat, die bis heute nicht begriffen hat, das Regieren 2018 keine Top-Down Veranstaltung mehr sein kann.”

Kotti & Co: “Diesen etwas längeren Text wollen wir mit einer kleinen, Mut machenden Aufzählung beginnen: Als wir 2011 anfingen zu protestieren hatten wir drei Kernforderungen aufgestellt:

Mieterhöhungsstopp im Sozialen Wohnungsbau
Re-Kommunalisierung der Bestände am Kotti
Reform des Systems Sozialer Wohnungsbau

Zu 1) Der Mieterhöhungsstopp für Sozialwohnungen gilt nun in ganz Berlin!
Zu 2) Re-Kommunalisierung: Der Anfang ist gemacht!
Zu 3) An der Reform wird endlich gearbeitet!

Natürlich sind alle drei Punkte im Detail nicht ohne Widersprüche und auch nicht 1:1 mit unseren Forderungen in Deckung. Aber vor dem Hintergrund, dass uns in den ersten Jahren seitens des Senats (und auch vieler Nachbar*innen) immer wieder gesagt wurde „da kann man nichts machen“, haben wir vor allem eins in den letzten sieben Jahren gelernt: Es lohnt sich zu kämpfen und nichts ist unmöglich! Wir brauchen einen langen Atem. Das würden wir gerne allen Mieter*innen- und Kiezinitiativen schon mal vorab für 2018 auf den Weg geben! : ) … .”

2017: Ein fürchterlich schlechtes gutes und durchwachsenes Jahr …

Willkommen / Brachflächenkataster Thüringen

Thüringen: #Brachflächenkataster der LEG zeigt, wo es im Freistaat Brachflächen gibt. Gedacht ist das Angebot vor allem für Investoren und öffentliche Bauträger, die bei Eingriffen in die Natur zu #Ausgleichsmaßnahmen verpflichtet sind.

Dies ist den Angaben zufolge der Fall, wenn Straßen gebaut oder Industrie- und Gewerbegebiete entwickelt werden. Das Brachflächenkataster soll in Zukunft durch das Melden neuerdings brach gefallener Areale erweitert werden.

Das Brachflächenkataster versteht sich zunächst als Instrument zur Erfassung und Darstellung von Brachflächen. Durch geeignete Maßnahmen an diesen Standorten kann gezielt und konsequent zur Reduzierung und zum Stopp einer weiteren Flächenversiegelung beigetragen werden.

https://www.brachflaechenkataster.de/

Alte Fehler nicht wiederholen (neues deutschland)

Berlin: Die #r2g-Koalitionsfraktionen haben Leitlinien für neue #Stadtquartiere formuliert. Landeseigene Flächen sollen “ausschließlich an städtische Wohnungsbaugesellschaften, Genossenschaften und andere gemeinwohlorientierte Bauherren im Zuge der Gewährung von Erbbaurechten oder der Grundstückseinbringung” vergeben werden.

neues deutschland: »Wir müssen die bisherige Erzählung einer ›Neuen Gründerzeit‹ für Berlin vom Kopf auf die Füße stellen«, sagt Katalin Gennburg, stadtentwicklungspolitische Sprecherin der Linksfraktion im Abgeordnetenhaus. Sicherstellen soll das der gemeinsame Antrag »Zügige Entwicklung neuer Stadtquartiere«, der Fraktionen von SPD, LINKEN und Grünen, der am kommenden Donnerstag ins Abgeordnetenhaus eingebracht wird. In ihm wird eine Reihe von Leitlinien formuliert, nach denen die elf geplanten neuen Stadtquartiere entwickelt werden sollen. An die 40 000 Wohnungen sollen in den nächsten Jahren dort entstehen.

Eine »eigene Identität« sollen die neuen Quartiere haben sowie eine »enge Verknüpfung mit benachbarten Gebieten«. Eine »geeignete Grundstücksparzellierung und Mischung mit gewerblichen, sozialen und kulturellen Nutzungen« ist gefordert. Landeseigene Flächen für den Wohnungsbau sollen »ausschließlich an städtische Wohnungsbaugesellschaften, Genossenschaften und andere gemeinwohlorientierte Bauherren im Zuge der Gewährung von Erbbaurechten oder der Grundstückseinbringung« vergeben werden. … .”

https://www.neues-deutschland.de/artikel/1075337.leitlinien-fuer-neue-stadtquartiere-alte-fehler-nicht-wiederholen.html