Stadtgespräch | Weltstadt Gartz – Ausländer rein! | Gesellschaft | detektor.fm

Gartz an der Oder (Lkr. Uckermark) wird Teil der #Metropolregion Szczecin und zieht polnische Zuwander_innen an

detektor.fm: „Ausländer rein!
Die Uckermark ist für vieles bekannt – nein, eigentlich nicht. Aber die Gemeinde Gartz an der Oder macht jetzt von sich reden. Um den demografischen Wandel aufzuhalten, hat sie sich für Zuwanderer aus Polen geöffnet. Und das zahlt sich aus. … .“

Stadtgespräch | Weltstadt Gartz

Kommt ein Bundesministerium für den ländlichen Raum?

Schland: #LändlicherRaum soll Bundesministerium bekommen.
Benachteiligt #Wohnungsbauförderung das Land im Vergleich zur Stadt?

Schwaebische.de: „Was in Baden-Württemberg seit 30 Jahren existiert, soll nach der Bundestagswahl auch in Berlin entstehen: ein Ministerium für den Ländlichen Raum. So zumindest lautet eine Forderung des Sachverständigenrats Ländliche Entwicklung (SRLE). Deren Vorsitzender Hans-Günter Henneke präsentierte die Forderung am Mittwoch in Berlin. Bundesagrarminister Christian Schmidt (CSU) erklärte, sein Haus solle künftig den Namenszusatz tragen. …

Einig waren sich Henneke und Schmidt auch darin, dass Gesetze künftig daraufhin geprüft werden sollen, wie sie sich auf ländliche Gebiete auswirken. Ein solcher „Gesetzes-Check Ländliche Räume“ müsse prüfen, ob durch politisches Handeln – etwa bei der Förderung von Wohnungsbau – das Land im Vergleich zur Stadt benachteiligt würde. Insgesamt plädierte Schmidt für mehr Geld für Investitionen auf dem Land. Nur so könnten die im Grundgesetz verankerten „gleichwertigen Lebensverhältnisse“ in ganz Deutschland hergestellt werden.

Gelingt dies nicht, so Schmidt, wachse in den Menschen Unmut. Und was dann passiere, zeige sich an anderen Ländern. Donald Trump sei von den Menschen an die Spitze der USA gewählt worden, die sich und ihre Region von der Politik missachtet gefühlt hätten. Auch in Deutschland „gibt es Leute, die versuchen, Zwietracht zwischen Stadt und Land zu säen“, sagte Schmidt. Dem müsse entgegengetreten werden. … .“

http://www.schwaebische.de/politik/inland_artikel,-Laendlicher-Raum-soll-Bundesministerium-bekommen-_arid,10739304.html

Erfurter (H)Ausverkauf stoppen – Aus Erfahrungen anderer Städte lernen

Erfurt: #WoPoEF. 28.9.: (H)Ausverkauf stoppen – Aus Erfahrungen anderer Städte lernen. #Konzeptvergabe und mehr

Wohnopia e.V.: „Das Bündnis “Erfurt für alle!” lädt am Donnerstag, den 28.09., um 19 Uhr in der L50 (Lassallestraße 50 in Erfurt) zu einem Vortrags- und Diskussionsabend unter dem Motto “Erfurter (H)Ausverkauf stoppen – Aus Erfahrungen anderer Städte lernen” ein. Referent*innen sind Michael Stellmacher vom Haus- und Wagenrat Leipzig sowie Vertreter*innen vom Bündnis „Erfurt für Alle!“.

Seit Jahren steigen die Immobilienpreise in Erfurt. Profitstreben bestimmt den Wohnungsmarkt und bezahlbarer Wohnraum für alle wird immer knapper. Daher hat auch der Erfurter Stadtrat zu Beginn des Jahres das Thema bezahlbares Wohnen auf die Tagesordnung gesetzt. Außerdem wird eine neue Richtlinie für die Vergabe von städtischen Immobilien erarbeitet.

Andere Städte haben bereits gute Konzepte für eine sozialere Wohnungspolitik entwickelt. Deswegen lädt das Bündnis „Erfurt für Alle!“ Michael Stellmacher vom Haus- und Wagenrat e.V. aus Leipzig ein, der von Erfahrungen der Stadt Leipzig mit der Konzeptvergabe berichtet. Zudem stellen Vertreter*innen vom Bündnis „Erfurt für Alle!“ ihre Forderungen für eine solidarische und soziale Wohnungspolitik vor. Anschließend wird gemeinsam mit den Teilnehmenden über eine neue Erfurter Wohnungspolitik diskutiert. …

„Erfurt für Alle!“ ist ein Bündnis, das sich für sozialverträgliche Mieten und eine soziale und solidarische Stadt für alle einsetzt. Dafür startet es Aktionen, organisiert Veranstaltungen und trägt eigene Ideen in die Öffentlichkeit. Die meisten Mitglieder sind in Hausprojekten oder Hausprojektinitiativen aktiv.“

Erfurter (H)Ausverkauf stoppen – Aus Erfahrungen anderer Städte lernen

Weil sie aus ihren Häusern fliegen, wohnen sie jetzt auf dem Marktplatz – TagesWoche

Basel (CH): «Bald kay Dach meh uf em Kopf?» @syndikat_basel u.a. bauen Wohnzimmer auf dem Marktplatz auf

TagesWoche: „Weil sie aus ihren Häusern fliegen, wohnen sie jetzt auf dem Marktplatz
Die Wohnraumdebatte in Basel kommt in Schwung. Ein Kollektiv aus Aktivisten und Betroffenen baut auf dem Marktplatz ein Wohnzimmer auf – und kündigt für Samstag eine grosse Demonstration an. … .“

Weil sie aus ihren Häusern fliegen, wohnen sie jetzt auf dem Marktplatz

Deutscher Städtetag – Deutscher Städtetag fordert Neuausrichtung der Wohnungs- und BodenpolitikPreiswerten Wohnungsbau zielgenau und langfristig fördern –Bundes- und Landesflächen freigeben

Schland: Deutscher @Staedtetag fordert Neuausrichtung der #Wohnungspolitik & #Liegenschaftspolitik

Deutscher Städtetag: „Preiswerten Wohnungsbau zielgenau und langfristig fördern – Bundes- und Landesflächen freigeben

Der Deutsche Städtetag verlangt angesichts des in vielen Städten bestehenden Wohnungsmangels und steigender Mieten von Bund und Ländern eine Neuausrichtung der Wohnungs- und Baulandpolitik. Außerdem müsse der Bund die wichtige Aufgabe des sozialen Wohnungsbaus weiterhin mitverantworten und dürfe sie nicht allein den Ländern überlassen.

Die Städte fordern Bund und Länder auf, die Wohnraumförderung mit zielgenauen Förderinstrumenten so auszubauen, dass deutlich mehr bezahlbare Wohnungen für breite Schichten der Bevölkerung gebaut werden, mehr Wohnungen im sozialen Wohnungsbau entstehen und bestehende Sozialwohnungen ihre Sozialbindung nicht verlieren. … .“

http://www.staedtetag.de/presse/mitteilungen/083088/index.html

Bezahlbarer Wohnraum – Wie gelingt die Wohnungsbau-Offensive?

Schland: #Wohnungspolitik? Wohnungsbau-Offensive? @DLF-Diskussion mit @AdlerGunther, Axel @gedaschko und Ulrich Maly

Deutschlandfunk: „Wohnen in Deutschland wird immer teurer. In Großstädten sind Neumieten schon für Menschen mit normalem Einkommen kaum noch bezahlbar. Bundesbauministerin Barbara Hendricks macht Druck, denn der Wohnungsmangel birgt sozialen Sprengstoff.

Deutschland brauche mindestens 350 000 neue und bezahlbare Wohnungen pro Jahr, fordert die Bundesbauministerin. Doch wie läßt sich die Forderung umsetzen? Die Bau- und Grundstückskosten sind vielerorts hoch, in den Ballungszentren mangelt es an Flächen und die Zahl der Sozialwohnungen sinkt Jahr für Jahr. Was ist nötig, damit eine Wohnungsbau-Offensive gelingt? Vor welchen Aufgaben steht die Politik? Und welche Alternative bietet das Wohnen auf dem Land?

Gesprächsgäste:
– Gunther Adler, Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit
– Dr. Ulrich Maly, Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg
– Axel Gedaschko , Präsident des GDW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen“

http://www.deutschlandfunk.de/bezahlbarer-wohnraum-wie-gelingt-die-wohnungsbau-offensive.1771.de.html?dram:article_id=395648

Planungdezernent sieht Stadt und Land in der Pflicht: Nicht am Preiskampf beteiligen | Frankfurter Neue Presse

Frankfurt: Planungsdezernent Josef (SPD) unterstützt @staedtetag-Forderung der #Konzeptvergabe bei Immobilien des Bundes und der Länder

FNP – Frankfurter Neue Presse: „Planungdezernent sieht Stadt und Land in der Pflicht. Nicht am Preiskampf beteiligen

Um preisgünstigen Wohnungsbau zu ermöglichen, sollen Bund und Land Flächen nicht mehr an den Meistbietenden verkaufen. Diese Forderung des Deutschen Städtetags unterstützt auch der Frankfurter Stadtrat Mike Josef (SPD). …

Sieghard Pawlik, der planungspolitische Sprecher der SPD, hat Anfang des Jahres gefordert, 40 Prozent der Wohnungen zu günstigen Preisen anzubieten. Doch dafür müsste das Land Abstriche beim Grundstückspreis machen.

Genau das fordert jetzt der Deutsche Städtetag generell von Bund und Ländern. Angesichts des Wohnungsmangels und steigender Mieten müsse die Baulandpolitik neu ausgerichtet werden, heißt es in einem in der vergangenen Woche veröffentlichten Positionspapier, an dem der Frankfurter Planungsdezernent Mike Josef (SPD) als Mitglied des Bau- und Verkehrsausschusses des Städtetags mitgearbeitet hat. Die zentrale Forderung lautet: Auf geeigneten Flächen, die Bund und Land gehören, soll preisgünstiger Wohnungsbau für breite Schichten der Bevölkerung ermöglicht werden.

„Wir wünschen uns von Bund und Ländern, dass sie sich zu einer gemeinwohlorientierten Baulandpolitik bekennen“, sagte der Nürnberger Oberbürgermeister Ulrich Maly (SPD), der aktuell Vizepräsident des Städtetags ist. Der Bund müsse es den Kommunen erleichtern, Liegenschaften für den Wohnungsbau zu erwerben. Zielführend wäre es seiner Ansicht nach, ein Vorkaufsrecht für Kommunen gesetzlich zu verankern. Außerdem soll der Bund Stadt-Umland-Kooperationen fördern. Denn die vom Wohnungsmangel betroffenen Städte in den Ballungsräumen könnten die Herausforderungen nicht ohne die Nachbargemeinden bewältigen.

„Die öffentliche Hand darf sich nicht an der Preistreiberei beteiligen“, unterstreicht Planungsdezernent Mike Josef die Forderung des Städtetags. Er plädiert im Gespräch mit dieser Zeitung dafür, Bundes- und Landesgrundstücke nicht an den Meistbietenden, sondern an den Entwickler mit dem besten Konzept zu vergeben. Dazu gehöre auch die Zusage, Wohnungen zu einem günstigen Preis anzubieten oder soziale Infrastruktur wie Kitas zu schaffen. … .“

http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Nicht-am-Preiskampf-beteiligen;art675,2770464

Von Heimatgründen und einem Plüschhund.

#Zeitz: Von Heimatgründen und einem Plüschhund. Von Deindustrialisierung, Leerstand und demografischem Wandel

Sachsen-Anhalt-Journal: „Musik schallt aus der ehemaligen Stadtbibliothek von Zeitz. Vom Döner-Imbiss auf der anderen Seite gehen skeptisch Blicke über die Rahnestraße und ein Aufsteller vor dem schönen Portal des maroden Gebäudes wirkt etwas verloren. Doch drinnen ist es an diesem Abend des 1. Juli 2017 gut gefüllt. Neugierig inspizieren die Besucher das sonst verschlossene Gebäude, in dem auf zwei Ebenen Werke von 27 Studierenden zu sehen sind, die an der Fachhochschule Dortmund und der Hochschule für populäre Künste Berlin studieren. Dank einer Kooperation mit der Kultur- und Bildungsstätte Kloster Posa e.V. haben sie eine Woche in Zeitz gelebt und gearbeitet. Die Ergebnisse ihrer Unternehmung zeigen sie nun unter dem schaufenstergroß plakatierten Titel „Heimat versus Fremde“. …

Neben all denen, die auf Grund von Krieg oder ökonomischer Perspektivlosigkeit ihre vertrauten Orte verlassen haben und noch verlassen werden, sind auch in Zeitz und seinem Umland viele Menschen in der Vergangenheit von Heimatverlust betroffen gewesen. War es erst der Braunkohleabbau, der Heimat zerstörte, gingen in den Wendejahren die oft über Jahrzehnte gewachsenen Nahräume aus vertrauter Tätigkeit und sozialem Netz flächendeckend verloren und erzwangen den Wegzug oder das Zurückbleiben im Stillstand. In Zeitz kann man die Folgen der schlagartigen Deindustrialisierung und der mit ihr verbundenen Entwurzelungen noch immer besichtigen, während die Industrie von einst ihren Platz im Museum gefunden hat. Straßenzüge stehen leer, Häuser verfallen, die Bevölkerung schrumpft. Was demografischer Wandel für eine einst blühende Stadt bedeutet – in Zeitz ist das, neben all dem Schönen und Neuen, das es hier auch gibt, in bröckelnden Stein gemeißelt. Ein Gang durch die Rahnestraße versetzt denn auch in eine eher melancholische Stimmung. Der Beheimatungsoptimismus, den die Ausstellung verströmt, fällt daher besonders auf. … .“

Von Heimatgründen und einem Plüschhund.

Mieten interessieren so gut wie niemanden

Schland: #Forsa-Umfrage zur #BTW17 für @ZIAunterwegs. Für nur 3 % sind bezahlbarer Wohnraum und gerechte Mieten drängendste Probleme im Land

Immobilien Zeitung: „Mieten und Wohnen spielt bei den Bürgern offenbar kaum eine Rolle. Laut einer forsa-Umfrage bezeichnen nur 3% der Bundesbürger bezahlbaren Wohnraum und gerechte Mieten als die drängendsten Probleme im Land. In den Medien haben lediglich 13% der Befragten das politische Streitthema #Mietpreisbremse wahrgenommen. …

53% der deutschen Eigentümer wünschen sich, dass die Grunderwerbsteuer gesenkt wird. Dieser Wert steht auf dem ersten Platz der Ärgernisse und selbst bei Mietern ist mit 37% der Wunsch sehr ausgeprägt, diese Steuer zu senken. Sie ist einer der Hauptgründe dafür, dass sich viele Menschen kein Wohneigentum leisten können. … .“

http://www.immobilien-zeitung.de/1000046636/mieten-interessieren-so-gut-wie-niemanden

Dresden gründet Wohnungsbaugesellschaft

Dresden gründet Wohnungsbaugesellschaft. In 3 Jahren sollen 800 #Sozialwohnungen entstehen. #WoPoDD

DNN Dresdner Neueste Nachrichten: „Stadt will in drei Jahren 800 Sozialwohnungen errichten. Dresden gründet Wohnungsbaugesellschaft

Elf Jahre nach dem Verkauf der städtischen Wohnungsbaugesellschaft hat Dresden die „Wohnen in Dresden“ gegründet, die in den nächsten drei Jahren 800 kommunale Sozialwohnungen errichten soll. Mitte November soll das Unternehmen handlungsfähig sein. …

Die Stadt behalte den Wohnungsmarkt mit Instrumenten wie dem qualifizierten Mietspiegel, dem schlüssigen Konzept für die angemessenen Kosten der Unterkunft oder dem Wohnungsmarktbericht im Blick, so Kaufmann. Gegenwärtig werde ein Wohnkonzept erarbeitet, in dem die Koordinaten des sozialen Wohnens von morgen und übermorgen definiert würden. Das Konzept soll 2018 fertig sein.

Bereits im Oktober werde im Sozialamt eine neue Abteilung „Wohnungsfürsorge“ entstehen. Diese soll laut der Sozialbürgermeisterin Hilfen für wohnungslose oder von Wohnungslosigkeit bedrohte Einwohner aus einer Hand anbieten. In der Abteilung werde auch die zentrale Wohnberatung angesiedelt. Diese neue Beratungsstelle werde vor allem Senioren und behinderten Menschen bei der Suche nach geeignetem Wohnraum unterstützen. Zwei Wohnberater werden Anfang 2018 ihre Arbeit aufnehmen, kündigte Kaufmann an. … .“

http://www.dnn.de/Dresden/Lokales/Dresden-gruendet-Wohnungsbaugesellschaft