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Immobilienboom: Preise steigen auf mehr als 30 Jahresmieten – WELT

Schland: Immobilienpreise durchbrechen Schallgrenze des 30-Fachen der erzielbaren Jahresnettokaltmiete

WELT: „In vielen Regionen werden für Immobilien mittlerweile Preise aufgerufen, die sich über Mieteinnahmen kaum wieder einspielen lassen. Auf einen kritischen Wert müssen Käufer besonders achten.

In immer mehr Landkreisen durchbrechen die Kaufpreise für Wohneigentum eine symbolische Schallmauer. Dort müssen für eine 100 Quadratmeter große Durchschnitts-Immobilie inzwischen Beträge gezahlt werden, die das 30-Fache der erzielbaren Jahresnettokaltmiete übersteigen. Das trifft auf immerhin 23 Landkreise zu, wie aus einem Teilbericht des Postbank-Wohnatlas hervorgeht, der der WELT AM SONNTAG vorliegt. … .“

https://www.welt.de/finanzen/immobilien/article166928578/Immobilienpreise-durchbrechen-eine-Schallgrenze.html

Daheim – Wucher beim Wohnen

Schland: Urbanistin Inga Jensen über Vorteile der #Wohnungsgemeinnützigkeit und Positionen der Parteien und Verbände

der Freitag: „… Neben einer Stärkung des sozialen Wohnungsbaus gibt es aber noch einen anderen vielversprechenden Ansatzpunkt – eine neue Form der Wohnungsgemeinnützigkeit. 2015 veröffentlichten die Grünen eine Studie, die sich mit der Möglichkeit einer neuen Wohnungsgemeinnützigkeit befasste. Seitdem ist das Thema wieder stärker in der Diskussion.

Ein solches Modell lehnt sich an die Wohnungsgemeinnützigkeit an, die es in Deutschland bis Ende 1989 gab. Die Grundidee: Wenn Wohnungsunternehmen gemeinwohlorientiert wirtschaften, werden sie als gemeinnützig anerkannt und erhalten so Steuervorteile und andere Vergünstigungen. So sollen bezahlbare Wohnungen entstehen – und zwar dauerhaft. Anfang der 1990er Jahre war das Modell aus Kostengründen abgeschafft worden. Auch die Linke hat jüngst ihre zweite Studie zur neuen Wohnungsgemeinnützigkeit gemeinsam mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung veröffentlicht. An dieser hat Inga Jensen zusammen mit der Stadtforscherin Sabine Horlitz und dem Soziologen Andrej Holm (siehe Interview) mitgearbeitet.

In ihren Berechnungen gehen sie davon aus, dass Wohnraum schon für weniger als fünf Euro pro Quadratmeter möglich wäre – bei entsprechender Förderung, beispielsweise in Form günstiger Grundstücke, Steuererlassen oder Subventionszahlungen. Die sollen Unternehmen erhalten, die mit der Vermietung nicht mehr als vier Prozent Gewinn erwirtschaften wollen, Wohnungen dauerhaft an Haushalte mit unterdurchschnittlichen Einkommen vermieten und sich auf eine dauerhafte Mietpreisbindung einlassen. Zudem sollen Mieter ein stärkeres Mitspracherecht erhalten. … .“

https://www.freitag.de/autoren/bennyk/wucher-beim-wohnen

Stadtforscher Sebastian Schipper – Warum die Ungleichheit in Städten weltweit zunimmt

Schland: „Wir brauchen eine neue #Wohnungsgemeinnützigkeit.“ Stadtforscher S. Schipper im Interview mit @dlfkultur

Deutschlandfunk Kultur: „Metropolen sind begehrte Wohnorte. Doch immer weniger Menschen können sich Wohnungen in zentraler Lage leisten. Zum Auftakt unserer Serie „Wohnen in Metropolen“ beschreibt Stadtforscher Sebastian Schipper, was zu tun ist, um Mieten wieder bezahlbar zu machen. …

Und einige Initiativen, die von verschiedenen Akteuren in den letzten Jahren eben stark gepusht wird, die sagen, wir brauchen so was wieder, wir brauchen eine neue Wohnungsgemeinnützigkeit, um gezielt Unternehmen unterstützen zu können, die nicht gewinnmaximierend arbeiten, sondern deren primärer Zweck ist, eine soziale Wohnraumversorgung sicherzustellen, sprich bezahlbare Mieten. Das wäre ein Weg, um sowohl im Neubau günstige Mieten anbieten zu können, als auch sicherzustellen, dass im Bestand die Mieten nicht weiter steigen. … .“

http://www.deutschlandfunkkultur.de/stadtforscher-sebastian-schipper-warum-die-ungleichheit-in.1008.de.html?dram%3Aarticle_id=391823

Mieter fühlen Minister Maas auf den Zahn

Schland: @HeikoMaas (SPD) und @JM_Luczak (CDU) im Streit über #Modernisierungsumlage §559 BGB

rbb24: „Besserer Schutz bei Modernisierung gescheitert
– Mieter fühlen Minister Maas auf den Zahn

Mieter sollten besser vor Verdrängung geschützt werden, das hatte Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) Betroffenen im Prenzlauer Berg sogar persönlich versprochen. Doch das von ihm geschnürte Mietrechtspaket scheiterte. Nun muss er sich rechtfertigen. …

Maas atmet tief durch und antwortet: „Das Gesetz ist fix und fertig. Es lag auch schon im Kanzleramt. Aber wir haben uns leider nicht durchsetzen können. Die CDU hat es im letzten Koalitionsausschuss abgelehnt. Und damit wird es diese Legislaturperiode nicht mehr beschlossen. Das ist auch für mich eine echte Enttäuschung.“ …

Der, dem die SPD die Schuld zuschiebt, ist der Berliner Bundestagsabgeordnete und Mietrechtsexperte Dr. Jan-Marco Luczak MdB. Auch ihm sei es nicht egal, wenn Mieter durch Modernisierungsmaßnahmen verdrängt werden. Aber die Gesetzesänderung ging ihm zu weit, erklärt er: „Wir hatten zehn Prozent Umlage in den Koalitionsvertrag geschrieben. Aber eine Reduktion auf acht Prozent und die anderen Vorschläge des Justizministers hätten die Investitionsbereitschaft der Eigentümer gehemmt. Sie hätten dann bestimmte Modernisierungen, zum Beispiel einen altersgerechten Umbau, nicht mehr durchgeführt. Und deshalb wollten wir das nicht.“ Am Ende zankten sich die Koalitionspartner um Prozentzahlen bei der Absenkung der Umlage. Und dabei geriet das gesamte Mietrechtspaket unter die Räder. … .“

https://www.rbb-online.de/politik/beitrag/2017/07/modernisierungsumlage-maas-bundesjustizminister-prenzlauer-berg.html

Schlagabtausch um Konsequenzen für linke Szenetreffs in Leipzig

Sachsen: @luna_le vs Markus Ulbig. Schlagabtausch um Konsequenzen für linke Szenetreffs in Leipzig

LVZ Leipziger Volkszeitung: „Nach den gewaltsamen Ausschreitungen beim G20-Gipfel in Hamburg ist in Leipzig ein Streit über den Umgang mit linken Szenetreffs ausgebrochen. Die Leipziger Landtagsabgeordnete Juliane Nagel (Linke) warf Innenminister Ulbig (CDU) vor, eine „Schlammschlacht“ zu führen und verlangte eine Versachlichung der Debatte. … .“

http://www.lvz.de/Leipzig/Stadtpolitik/Schlagabtausch-um-Konsequenzen-fuer-linke-Szenetreffs-in-Leipzig

BILD Leipzig

Leipzig-#Lindenau: #Zwangsräumung des neuen #Wagenplatz’es an der Saalfelder Straße durch Polizei

BILD Leipzig: „… Die Polizei rückte gegen 13.30 Uhr mit einem Großaufgebot an der Saalfelder Straße in Leipzig an, um die Räumung einer Wagenburg zu überwachen. Dort hausiert seit kurzer Zeit eine Handvoll von Leuten gegen den Willen des Eigentümers. … .“

http://www.bild.de/regional/leipzig/polizei/polizei-raeumt-wagenburg-an-der-saalfelder-strasse-52620928.bild.html

Wohnungspolitik – Was tun gegen steigende Mieten?

Schland: #Wohnungspolitik. Was tun gegen steigende Mieten?
@DLF-Talk u.a. mit @KLompscher und @mvoigtlaender (70 min)

Deutschlandfunk: ‏“Die Mieten explodieren: In Großstädten wie München, Berlin, Hamburg oder Köln gibt es immer weniger Wohnungen, die für die vielen Suchenden bezahlbar sind – während auf dem Land viele Häuser leer stehen. Die Mietpreisbremse, die viele Kommunen eingeführt haben, zeigt nicht immer die gewünschte Wirkung. …

Gesprächsgäste:
– Katrin Lompscher, Berliner Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen
– Karin Siebeck, Leiterin des Amtes für Wohnen, Stadterneuerung und Bodenordnung, Hamburg
– Hans-Jochem Witzke, Vorsitzender des Deutschen Mieterbundes NRW
– Prof. Michael Voigtländer, Leiter des Kompetenzfeldes Finanzmärkte und Immobilienmärkte beim Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) … “

http://www.deutschlandfunk.de/wohnungspolitik-was-tun-gegen-steigende-mieten.1771.de.html?dram:article_id=390503

Wohnen in Frankfurt: Wohnungsmarkt in Frankfurt bereitet Sorge

Frankfurt: Bürger_innenbefragung sieht Thema Wohnen als drängendstes Problem. Unzufriedenheit mit Stadt ist größer als noch vor einem Jahr

Frankfurter Rundschau: „… Der für Statistiken zuständige Dezernent Jan Schneider (CDU) wirkte dann auch wenig begeistert, als er die Zahlen präsentierte. Mit dem einen oder anderen Ergebnis habe man im Römer gerechnet. Etwa dass der Anteil der Befragten, die den Wohnungsmarkt als größtes Problem in Frankfurt einschätzen noch einmal zunimmt – auf mittlerweile 50 Prozent. Die Unzufriedenheit mit Wohnungsangebot und Mieten ist so groß wie zuletzt im Jahr 1994. … .“

http://www.fr.de/frankfurt/wohnen/wohnen-in-frankfurt-wohnungsmarkt-in-frankfurt-bereitet-sorge-a-1316317?GEPC=s3

Wohnen in Frankfurt: Kritik an Wohnungsbauförderung

Frankfurt: Mit sozialer #Wohnungsbauförderung wird privater Profit subventioniert – ein Irsinn, so „Eine Stadt für alle“

Frankfurter Rundschau: „Als „Irrsinn“, der nur den Interessen privater Investoren diene, hat die Kampagne „Eine Stadt für alle“ die Wohnungsbauförderung der Kommune kritisiert. Der Magistrat hatte Ende Juni eine Änderung der Förderrichtlinien beschlossen. Das Mittelstandsprogramm soll künftig nicht mehr nur Wohnungen für Familien und Senioren schaffen, sondern auch für Alleinstehende und Paare ohne Kinder. Damit wird der Kreis der Förderberechtigten deutlich ausgeweitet.

Die Bürgerinitiativen kritisieren aber grundsätzlich das System der Wohnungsbauförderung. Es sei falsch, öffentliches Geld in Form von günstigen Darlehen an private Investoren zu vergeben. Die Wohnungen, die so entstünden, fielen nach fünfzehn bis zwanzig Jahren aus der Sozialbindung. Dann gelangten sie auf den freien Markt und die Mieten stiegen. Die mit Steuergeld errichteten Wohnungen dienten dann allein privaten Profitinteressen. Die Stadt subventioniere das.

„Kein anderes europäisches Land praktiziert einen solchen Irrsinn“, urteilen die Bürgerinitiativen. Sie fordern stattdessen, das öffentliche Geld direkt in die städtische Wohnungsbaugesellschaft ABG zu investieren. … .“

http://www.fr.de/frankfurt/wohnen/wohnen-in-frankfurt-kritik-an-wohnungsbaufoerderung-a-1312122?GEPC=s3