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Sieht so der Traum vom neuen Wohnen aus?

Werder (Havel): #Genossenschaft @Uferwerk eG. “#Landflucht, Einsamkeit, #Gentrifizierung – das Minidorf löst unsere drei großen Wohnprobleme.” In der #Immovielie leben rund 100 Erwachsene und 60 Kinder. @kingston_lau’ra für @PDmedien

Perspective Daily: “… Irene Mohr, eine der Gründerinnen des Uferwerks, hatte als Architektin einige mögliche Grundstücke im Blick, aber die meisten in Potsdam und Umgebung waren zu teuer. Im Jahr 2014 fand sie das Grundstück rund um das ehemalige Fabrikgelände der Schaltgerätewerke Werder GmbH. Kostenpunkt: 3 Millionen Euro. Die kleine Gruppe um Irene Mohr brauchte schnell möglichst viele zahlungskräftige Mitglieder, um bei der Bank kreditwürdig zu sein. Als Geschäftseinlage mussten die Genossenschaftler in spe 500 Euro pro Quadratmeter zahlen, für eine 100-Quadratmeter-Wohnung also 50.000 Euro – nur um sie anschließend mieten zu können. »Das war für uns alle ein Batzen«, sagt Timo Kaphengst, der wie Irene Mohr von Anfang an dabei war.

Heute wohnen rund 100 Erwachsene und 60 Kinder im Uferwerk. Die ersten Bewohner zogen Anfang 2015 ein, die letzten vor etwa einem Jahr. Sie sind nicht nur Bewohner, sondern auch Mitglieder der Genossenschaft Uferwerk eG. In einer Genossenschaft sind sie unabhängig von Vermietern sowie Hausverwaltungen und können ihren Wohnraum selbst gestalten, weil sie selbst die Rolle der Verwaltung einnehmen. »Zweck der Genossenschaft ist es, ihren Mitgliedern dauerhaft gesicherten Wohnraum […] zur Verfügung zu stellen.« Durch die Organisation in einer Genossenschaft gibt es kein Machtgefälle zwischen Mietern und Hausverwaltung; alle Mitglieder haben die gleichen Rechte und Pflichten. … .”

https://perspective-daily.de/article/590/dEY3RENn

Jungle World #30/2018 – Progressives aus der Provinz

Schland: Zwar nicht mehr am Kiosk, aber nun online: @Jungle_World 30/2018 zur #Stadtflucht. “In den Metropolen wird es eng – und teuer, daher drängt es auch urbane Linke in ländliche Gefilde. Aber lässt es sich überhaupt leben auf dem Land?”

Jungle World: “Die neue Lust am Landleben.
Landluft oder Stadtfrust? In den Metropolen wird es eng – und teuer, daher drängt es auch urbane Linke in ländliche Gefilde. Aber lässt es sich überhaupt leben auf dem Land? Dort laufen die Uhren langsamer, der Bus kommt nur ein paar Mal am Tag und der einzige Supermarkt schließt um sechs. Idylle für Hippies – die Hölle für alle anderen? Aber sind das nicht alles nur Klischees? Um ein für allemal mit diesen aufzuräumen, hat sich die »Jungle World« in einer linken Landkooperative umgesehen.”

https://jungle.world/inhalt/2018/30

Protest gegen Seehofer: Ostwache Leipzig lehnt Nachbarschaftspreis-Nominierung ab

Leipzig: Protest gegen #Seehofer: Auch die #Ostwache in Crottendorf lehnt #Nachbarschaftspreis-Nominierung ab. Seehofer gab mittlerweile das Ehrenamt auf Protest hin zurück und machte der @nebenan_DE-Stiftung Vorwürfe. #notmySchirm

LVZ Leipziger Volkszeitung: “Der Verein Ostwache Leipzig e.V. lehnt seine Nominierung für den Deutschen Nachbarschaftspreis 2018 ab. Damit will der Verein gegen politische Aussagen des Schirmherrs Horst Seehofers (CSU) ein Zeichen setzen. …

Seehofer selbst legte am Donnerstagabend die Schirmherrschaft für den Preis nieder. In einem Rücktrittsschreiben machte er der Geschäftsführung der „nebenan Stiftung“ Vorwürfe: „Da Sie mir Toleranz, Mitmenschlichkeit und Offenheit absprechen, stehe ich für die Schirmherrschaft ab sofort nicht mehr zur Verfügung.“

http://www.lvz.de/Leipzig/Lokales/Protest-gegen-Seehofer-Ostwache-Leipzig-lehnt-Nachbarschaftspreis-Nominierung-ab

Seenotrettung: Großstädte wollen Flüchtlinge aufnehmen

Schland: #Seenotrettung und #SolidarityCities. #Großstädte wollen Geflüchtete aufnehmen. Nach Bonn, Düsseldorf und Köln folgen jetzt die Oberbürgermeister_innen von Potsdam, Stuttgart und Wuppertal. Der Freiburger @OBMartinHorn (parteilos) schränkte seine Bereitschaft, Geflüchtete aufzunehmen, nach einem Proteststurm bei Facebook wieder ein.

FAZ.NET – Frankfurter Allgemeine Zeitung: Die Oberbürgermeister von Düsseldorf, Köln und Bonn wollten nicht nur einen wohlfeilen Brief an die Kanzlerin schreiben, sie wollten auch glaubwürdig sein. Deshalb forderten sie Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nicht nur auf, „die Seenotrettung im Mittelmeer“ wieder zu ermöglichen, sie erklärten sich gleichzeitig bereit, selbst einen solidarischen Beitrag zu leisten. „Unsere Städte können und wollen in Not geratene Geflüchtete aufnehmen“, heißt es in dem Brief, der von dem Düsseldorfer Oberbürgermeister Thomas Geisel (SPD), seinem Kollegen Ashok Sridharan (CDU) in Bonn sowie der Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos) unterschrieben wurde.

Mittlerweile unterstützen auch die Stadtoberhäupter von Potsdam, Wuppertal und Stuttgart die Initiative. „Unsere Haltung ist, dass die Rettung von in Seenot geratenen Menschen ein unverhandelbares Menschenrecht ist“, sagte der Düsseldorfer Stadtdirektor Burkhard Hintzsche (SPD). Seit Anfang des Jahres seien durch die Aussetzung der Seenotrettung 1400 Menschen an den Außengrenzen der Europäischen Union gestorben, allein im Juni seien 629 Menschen auf der Flucht über das Mittelmeer umgekommen. Schuld daran sei auch die „Behinderung und die Kriminalisierung“ von privaten Initiativen zur Seenotrettung. …

Der Anfang Juli ins Amt gekommene Freiburger Oberbürgermeister Martin Horn (parteilos) schränkte seine anfängliche Bereitschaft, Bootsflüchtlinge aufzunehmen, nach einem Proteststurm bei Facebook wieder ein. „Es war als Solidaritätszeichen gemeint. Freiburg plant keine konkreten Schritte zur weiteren Flüchtlingsaufnahme“, ließ Horn seinen Sprecher erklären. Der Oberbürgermeister habe aber einen Brief an den baden-württembergischen Städtetag geschrieben. Offenbar hat Horn den Aufruf seiner Kollegen aus Bonn, Düsseldorf und Köln nicht vollständig gelesen, denn dort bekennen sich die drei Städte sehr konkret dazu, selbst einen humanitären Beitrag zu leisten. Eine Sprecherin des baden-württembergischen Städtetages sagte: „Von Herrn Horn liegt uns noch kein Brief vor. Aus humanitären Gründen kann man die Initiative unterstützen, entschieden werden muss darüber aber auf Bundesebene.“ … .”

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/grossstaedte-wollen-fluechtlinge-aufnehmen-15720138.html

Neues Anlagethema „Smart Cities“: Die rapide Urbanisierung sorgt für Dynamik im Depot | DAS INVESTMENT

dasinvestment.com: “Neues Anlagethema #SmartCities. Die rapide #Urbanisierung sorgt für Dynamik im Depot. … Welche Wachstumsfelder sich ideal als Anlagethema eignen.” Unter anderem #BigData in Singapur als leuchtendes Vorbild. #SmartCity

DAS INVESTMENT: “… Urbanisierung bedeutet zu Beginn des 21. Jahrhunderts weit mehr als gigantischer Verbrauch von Beton und Stahl. Die wahren Wachstumschancen sind weniger bei Baustoffunternehmen zu finden, sondern bei Unternehmen, die in der Gebäudeeffizienz, Stadtentwicklung, Mobilitätslösungen, Konnektivität und Datenanalyse, modernen Arbeitsplatzanbietern, modernem Lebensmittelhandel und Restaurants oder Freizeitangeboten tätig sind. Diese Profiteure des Aufbaus intelligenter Städte und einer urbanen Bevölkerung mit veränderten Konsumgewohnheiten sollten in den kommenden Jahren einen größeren Stellenwert einnehmen. … .”

http://www.dasinvestment.com/neues-anlagethema-smart-cities-die-rapide-urbanisierung-sorgt-fuer-dynamik-im-depot/

Immobilienmarkt: Baukindergeld treibt Immobilienpreise auf dem Land bereits jetzt in die Höhe

Schland: #Seehofer’s #Bauträgergeld, sorry #Baukindergeld treibt #Immobilienpreise auf dem Land in die Höhe. @Handelsblatt: F+B-Geschäftsführer Bernd Leutner ist überzeugt, dass die Preissteigerungen in den Klein- und Mittelstädten anhalten werden. Institutionelle Investoren hätten die Renditechancen erkannt und kauften dort ein.

Handelsblatt: “In Metropolen sind sie für junge Familien bereits unbezahlbar; in Klein- und Mittelstädten im Umkreis der Metropolen fällt es dagegen leichter, ein eigenes Haus zu bauen. Hierzu trägt auch das staatliche Baukindergeld bei. Es sorge dafür, dass die Preissteigerungsraten bei Einfamilienhäusern hoch bleiben; damit erfülle es seine Lenkungswirkung, erklärt Experte Leutner. Mit dem Baukindergeld können erstmals Familien bauen, die in der Stadt dazu nicht in der Lage wären. …

Geht man die Liste von F+B durch, finden sich kaum noch Städte oder Landkreise, in denen in den vergangenen zwölf Monaten die Immobilienpreise nicht gestiegen sind. Das gilt sogar für die von Abwanderung betroffenen Ruhrgebietsstädte, lange der Inbegriff für unattraktive, schrumpfende Räume. So sind etwa in Duisburg die Preise ab Mitte 2017 so schnell gestiegen wie im gesamten Fünfjahreszeitraum davor.

Ein ähnliches Phänomen gibt es auch auf dem Land: Der oberste bayerische Gutachterausschuss verzeichnet höhere Wohnungspreise sogar in Landkreisen mit sinkender Bevölkerung.

F+B-Geschäftsführer Bernd Leutner ist überzeugt, dass die Preissteigerungen in den Klein- und Mittelstädten anhalten werden. Institutionelle Investoren hätten die Renditechancen erkannt und kauften dort ein. … .”

https://www.handelsblatt.com/finanzen/immobilien/immobilienmarkt-baukindergeld-treibt-immobilienpreise-auf-dem-land-bereits-jetzt-in-die-hoehe/22873820.html

Aktuelles – Ostwache Leipzig

Leipzig: #notmySchirm. #Ostwache Leipzig e.V. lehnt Nominierung zum #Nachbarschaftspreis 2018 ebenfalls ab und begrüßt die durch @Moabithilft und @Lastenrad/ wielebenwir ausgelöste Diskussion um die Schirmherrschaft Horst #Seehofer’s für diesen Preis.

Ostwache Leipzig e.V.: “Wie viele andere auch haben wir in den vergangenen Tagen mitverfolgt, dass sich die beiden Initiativen “Moabit hilft e.V.” und „wielebenwir“ mit ihren nominierten Projekten aus der Endrunde der Vergabe des Deutschen Nachbarschaftspreis der „nebenan.de Stiftung“ zurückgezogen haben. Wir sind diesen beiden Initiativen für diesen Schritt dankbar und begrüßen die dadurch ausgelöste Diskussion um die Schirmherrschaft Horst Seehofers für diesen Preis.

Als Ostwache Leipzig e.V. sind wir ebenso für den
Nachbarschaftspreis nominiert. Bis zum öffentlichen Rückzug der beiden Initiativen war uns die Schirmherrschaft Seehofers nicht bekannt. Wir haben uns in den vergangenen Tagen miteinander ausgetauscht und können der vorgebrachten Argumentation der beiden Initiativen folgen. Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass die Äußerungen Seehofers und seine dahinterliegenden politischen Grundannahmen nicht mit unserem Verständnis über eine offene, solidarische und demokratische Gesellschaft vereinbar sind. … ”

Gesamte Pressemitteilung:

Aktuelles

www.erlangen.de

Erlangen veröffentlicht eine neue kleinräumige #Bevölkerungsprognose 2018-2033. Ein Bedarf an Wohnungen lässt sich dieser nicht entnehmen. Annahmen über geplante Neubauverfahren sind zentraler Bestandteil der Prognose.

“Erlangen ist eine sehr dynamische Stadt, in der sich Planungsgrundlagen schnell ändern können. So wurde in den vergangenen Jahren das Bevölkerungsgeschehen relativ stark durch Zu- und Wegzüge von Flüchtlingen beeinflusst. Da noch vor einem Jahr nicht vorhersehbar war, wie sich diese Entwicklung fortsetzt, liefern die Prognoseergebnisse des letzten Jahres in manchen Wohngebieten Erlangens nicht mehr ausreichend Planungssicherheit, um z. B. eine adäquate Entwicklung von Kindertagesstätten oder Schulen einschätzen zu können. Aus diesem Grund wird mit dem vorliegenden Bericht eine neue Bevölkerungsprognose veröffentlicht.

Der Bericht umfasst den Prognosezeitraum 2018 bis zum Jahre 2033 und ist auch eine aufschlussreiche Dokumentation zum demografischen Wandel.

Für die Gesamtstadt und jeden statistischen Bezirk sind folgende Informationen enthalten:

• Bevölkerungspyramide für das Jahr 2017 (Ausgangsjahr der Prognoserechnung),
• Bevölkerungspyramide für das Jahr 2033 (letztes Prognosejahr),
• Tabelle mit der Bevölkerungsentwicklung nach Altersgruppen,
• Entwicklung von Jugend- und Altenquotient,
• Grafik zur Bevölkerungsentwicklung insgesamt.”

https://www.erlangen.de/Portaldata/1/Resources/080_stadtverwaltung/dokumente/statistik/13-4_B_2018_3.pdf

Frontal21

Dresden, Berlin, Münster u.a.: Explodierende Mieten, verdrängte Mieter_innen – die Situation auf dem #Wohnungsmarkt in deutschen #Großstädte’n und #Ballungsräume’n ist eine der drängendsten sozialpolitischen Fragen. @Frontal21 über den #Mietenwahnsinn (9:30 min)

Stadt will mehr Flüchtlinge aufnehmen

Regensburg schließt sich der #Seenotrettung’s-Initiative der Rhein-Städte an. Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer (SPD) kündigte an, dass die Stadt bereit sei, unter dem Motto „Signal der Humanität“ zusätzliche aus dem Mittelmeer gerettete Flüchtlinge aufzunehmen.

Mittelbayerische: “Als erste Stadt in Bayern will sich Regensburg der Seenotrettungs-Initiative der Städte Köln, Düsseldorf und Bonn anschließen. Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer (SPD) kündigte an, dass die Domstadt bereit sei, unter dem Motto „Signal der Humanität“ zusätzliche aus dem Mittelmeer gerettete Flüchtlinge aufzunehmen. Einen entsprechenden Brief will sie noch in dieser Woche an Bundeskanzlerin Angela Merkel schicken, wie sie der Mittelbayerischen am Mittwoch sagte. „Ich denke, wir können nicht alle zuschauen, wenn Menschen im Mittelmeer ertrinken. Ganz egal, wie die politische Debatte aktuell geführt wird. Ich glaube, das ist unsere humanitäre Pflicht, auch unsere Christenpflicht“, hatte sie bereits im Vorfeld gegenüber dem Bayerischen Rundfunk bekräftigt.

Maltz-Schwarzfischer hatte bereits am vergangenen Wochenende Sympathie für die Initiative der Oberbürgermeister der Rhein-Metropolen Düsseldorf, Bonn und Köln gezeigt. Sie hatten angeboten, zusätzliche Menschen aufzunehmen. In der Folge hatte der Arbeitskreis Asyl der Regensburger Grünen gefordert, dass die Stadt sich anschließen solle. Über ihre Bereitschaft, sich der Initiative anzuschließen, hatte auch die „Welt“ berichtet. Mit der Initiative wollen die Städte helfen, die durch politischen Druck ins Stocken geratene Seenotrettung im Mittelmeer aus humanitären Gründen wiederaufzunehmen. Zusätzlich fordern sie eine europäische Lösung für die Aufnahme und Verteilung von Flüchtlingen. … .”

https://www.mittelbayerische.de/region/regensburg-stadt-nachrichten/stadt-will-mehr-fluechtlinge-aufnehmen-21179-art1676499.html