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Peripherie – Stadt mit Platz

#Luckenwalde hat, was Großstädten fehlt: jede Menge leerer Gebäude zum Wohnen und Arbeiten. Die Zeiten der #Abwanderung sollen lt. @derfreitag vorbei sein. Groß’#stadtflucht? 21.000 EW, 35 min bis Berlin-Südkreuz

der Freitag: “… Zuzug nach Luckenwalde, das hat es lange nicht gegeben. Einst hatte die Stadt fast 30.000 Einwohner, doch so, wie der ganze Osten zwischen 1990 und 2012 knapp zwei Millionen Menschen verlor, so ging die Zahl in Luckenwalde zurück: von 25.745 (1995) auf 21.474 (2005), dann pendelte sie sich bei 20.000 Einwohnern ein; zuletzt gab es wieder ein leichtes Bevölkerungswachstum, 21.000 Menschen leben heute in der Stadt.

Doch die jahrelange Abwanderung hat Spuren hinterlassen. Während es in den Großstädten immer enger wird und Wohnraum fehlt, fragen sich die Luckenwalder, wie sie mit ihrem enormen Leerstand umgehen sollen. Über die ganze Stadt verteilt finden sich viele ungenutzte Gebäude, darunter zahlreiche verlassene Wohnhäuser, etliche andere sind bereits abgerissen worden. … .”

https://www.freitag.de/autoren/alinas/stadt-mit-platz
https://www.freitag.de/autoren/alinas/stadt-mit-platz

Demo in Frankfurt: Kampf gegen den „Mietenwahnsinn“

Frankfurt: Heute ist @MietenwahnsinnH’essen-Demo. Conny Petzold hat den #Mietentscheid mitorganisiert und die Großdemonstration gegen #Mietenwahnsinn. Nur Druck von unten kann etwas ändern, ist die Aktivistin überzeugt.

Frankfurter Rundschau: “… In die kommenden Wochen sieht Petzold mit Optimismus, spricht von neuen Perspektiven, die aufploppten, der Möglichkeit, dass sich die Wohnungspolitik, die sie im Land wie in Frankfurt als investorengetrieben wahrnimmt, in eine andere Richtung entwickele. Hofft und kämpft dafür, dass das Wohnen wieder als Teil der Daseinsvorsorge begriffen und nicht dem Markt überlassen wird, setzt sich für eine Stadt ein, die sich nicht nur Menschen mit viel Geld leisten können, sondern die Lebensraum für alle bietet, wirbt für eine neue Gemeinnützigkeit im Wohnungswesen.

„Wir haben es selbst in der Hand“

Auf die Politik zählt sie dabei nicht unbedingt. Die Landtagswahl am 28. Oktober, bei der die schwarz-grüne Koalition die Mehrheit verlieren könnte, erwähnt sie im Gespräch nicht ein einziges Mal direkt. In der Frankfurter Kommunalpolitik sieht sie unter Oberbürgermeister Peter Feldmann und Planungsdezernent Mike Josef (beide SPD) zwar immerhin Ansätze für eine andere, eine mieterfreundlichere Politik. Gleichzeitig heiße es dann aber, man müsse im Bahnhofsviertel aufräumen, kritisiert die Aktivistin. „Wir können uns nicht auf die Politik verlassen.“

Zu echten Veränderungen komme es ohnehin nur durch Druck von unten, ist Petzold überzeugt. Und die Chance für grundlegende Veränderungen sei in diesem Herbst da, das „Möglichkeitsfenster“ offen. Schon dass die ABG Frankfurt Holding die Mieten innerhalb von fünf Jahren nur noch um fünf Prozent erhöhen darf, sei ein Erfolg der Initiativen gewesen, sagt Petzold. Nun sei aber noch mehr zu erreichen. … .”

http://www.fr.de/frankfurt/wohnen/demo-in-frankfurt-kampf-gegen-den-mietenwahnsinn-a-1601419
http://www.fr.de/frankfurt/wohnen/demo-in-frankfurt-kampf-gegen-den-mietenwahnsinn-a-1601419

Gentrifizierung: „Hohe Mieten sind eine sehr effektive Grenze“

Schland: #Gentrifizierung. Menschen in Berlin-Kreuzberg oder dem Hamburger Schanzenviertel wohnen unter sich – merken das aber nicht. Soziologin @CoKoppetsch im Gespräch über Innenstädte, die bald so homogen sind wie Reihenhaussiedlungen.

FAZ.NET – Frankfurter Allgemeine Zeitung: ” …

FAZ: Die Innenstadt ist also bald so homogen wie eine Reihenhaussiedlung?
CK: Ja, diese Entwicklung hat ihre Wurzeln in den siebziger Jahren. Damals hat ein buntes, zumeist studentisches Alternativmilieu begonnen, damals noch sehr günstige und oft heruntergekommene Altbauquartiere als Lebensraum für sich zu entdecken. Dann haben sich ihre Bewohner im Zuge ihrer beruflichen Etablierung verbürgerlicht, weitere Akademiker und auch Familien sind nachgezogen, wodurch sich die ehemaligen Alternativquartiere oftmals zu Hochburgen gehobener Bürgerlichkeit herausgeputzt haben. Denn dort sind ja nicht nur die Mieten und Eigentumswohnungen teurer geworden, sondern auch die Restaurants, Bio-Supermärkte und das Sportangebot. …

FAZ: Und wieso sind die Viertel ihrer Ansicht nach trotzdem immer homogener?
CK: Die Grenzziehung verläuft nicht ostentativ und nicht gegen Einwanderer, wie etwa bei den Rechtspopulisten, sondern nach unten – durch hohe Immobilien- und Mietpreise aber auch durch die Bevorzugung von Kontakten, etwa von Partnern und Freunden, aus demselben Milieu. Man lebt zunehmend getrennt von denen, die sich das Wohnen in diesen Vierteln und den damit verbundenen Lebensstil nicht mehr leisten können. Viele ‘Kosmopoliten’ machen sich gar nicht bewusst, dass sie in sozialen Enklaven leben. … .”

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wohnen/soziologin-cornelia-koppetsch-ueber-homogene-innenstaedte-15827087.html?GEPC=s3
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wohnen/soziologin-cornelia-koppetsch-ueber-homogene-innenstaedte-15827087.html?GEPC=s3

Großdemo in Berlin: “#Unteilbar” gegen Rassismus

Berlin: Zehntausende sind ins Zentrum von Berlin gekommen, um ein Zeichen gegen Hass und Rassismus zu setzen. Die Veranstalter_innen sprechen sogar von mehr als 240.000 Menschen. Das Bündnis “#Unteilbar” hatte dazu aufgerufen.

tagesschau: ” “Unteilbar – Solidarität statt Ausgrenzung” – so lautet das Motto, unter dem ein breites Bündnis von Verbänden, Gewerkschaften und Parteien zu einer Großdemonstration in Berlin gegen Rassismus aufgerufen hat.

Nach Angaben der Veranstalter beteiligen sich mittlerweile 242.000 Menschen. Ursprünglich waren 40.000 Teilnehmer erwartet worden. Die Polizei sprach zunächst von “mehreren Zehntausend Teilnehmern”. Ein Polizeisprecher sagte auf Anfrage des Evangelischen Pressedienstes (epd), eine sechsstellige Teilnehmerzahl werde “für realistisch”. gehalten. … .”

https://www.tagesschau.de/inland/unteilbar-demonstration-103.html
https://www.tagesschau.de/inland/unteilbar-demonstration-103.html

Veranstalter: 242.000 Menschen bei #Unteilbar-Demo

Berlin: Bei der #Unteilbar-Demo gingen heute laut den Veranstalter_innen ca. 242.000 Menschen für eine offene Gesellschaft und gegen Rassismus auf die Straße. Bei AfD, CDU und FDP sprechen nicht wenige von Linksextremist_innen und Islamist_innen.

https://www.tagesspiegel.de/politik/newsblog-zur-unteilbar-demonstration-in-berlin-veranstalter-242-000-menschen-bei-unteilbar-demo/23183304.html
https://www.tagesspiegel.de/politik/newsblog-zur-unteilbar-demonstration-in-berlin-veranstalter-242-000-menschen-bei-unteilbar-demo/23183304.html

Kommunal ist nicht genug! – Übertragungsvertrag zum Dragonerareal frisst Modellprojekt. – Stadt von Unten

Berlin-#Kreuzberg: Gemeinsam haben Initiativen wie @StadtvonUnten, der Bezirk Xhain und @senfin die Privatisierung des #Dragonerareal’s verhindert. Nun soll das geplante Modellprojekt durch den Übertragungsvertrag an das Land Berlin ausgehebelt werden.

Stadt von Unten: “Gemeinsam haben stadtpolitische Initiativen, der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg und die Senatsverwaltung für Finanzen die Privatisierung des sogenannten Dragonerareals durch den Bund verhindert. Nun steht die Übertragung des Areals an das Land Berlin bevor und damit eine Kommunalisierung des Grundstücks.

Doch wir stadtpolitische Initiativen argumentieren: eine solche Kommunalisierung ist nicht genug! Sie schützt nicht nachhaltig vor profitorientierter Verwertung und auch nicht vor Reprivatisierung. Deshalb fordern wir ein innovatives Eigentumsmodell auf dem Dragonerareal – wie in der Koalitionsvereinbarung des Senats auch zugesichert. Dieser Modellcharakter droht momentan vom seit einem Jahr laufenden, aufwendigen Kooperationsprozess aufgefressen zu werden. …

Der Berliner Finanzsenator Matthias Kollatz behauptet eine Übertragung sei nur möglich, wenn man der BImA vertraglich zusichere, dass 90% der Fläche des Geländes von landeseigenen Unternehmen entwickelt würden – nur 10% würden dann für alles andere bleiben, darunter selbstverwaltete Projekte oder Genossenschaften. … .”

https://stadtvonunten.de/kommunal-ist-nicht-genug-uebertragungsvertrag-zum-dragonerareal-frisst-modellprojekt/

Kommunal ist nicht genug! – Übertragungsvertrag zum Dragonerareal frisst Modellprojekt.

Soziales Wohnprojekt steht wegen Schulneubau vor dem Aus

Berlin-#Wedding: Seit 2012 plant #pswedding, das ehem. Diesterweg-Gymnasium in ein soziales #Wohnprojekt zu verwandeln. Plötzlich will das @BA_Mitte_Berlin, v.a. Schulstadtrat @CarstenSpallek (CDU), hier eine neue Schule bauen.

Berliner Morgenpost: “Das knallige Orange des ehemaligen Diesterweg-Gymnasiums sticht noch immer sofort ins Auge, auch wenn längst alles vermodert. Sabine Horlitz und Oliver Clemens von der Initiative „PS Wedding“ haben in dem Gebäude an der Putbusser Straße in Gesundbrunnen dennoch eine Zukunft gesehen. Geht es nach den Plänen der Initiative, bündelte der Bau bald ein Wohnungsbauprojekt samt Flächen für Kulturangebote und Vereine. „Es gibt einen großen Bedarf an Räumen für soziale und kulturelle Nutzungen, aber auch für soziale Träger“, sagte Horlitz. „Dafür würden wir 3000 Quadratmeter zu sozial verträglichen Mieten schaffen.” Dafür kämpft die Initiative seit 2012. Doch trotz jahrelangen Einsatzes und obwohl die Pläne auch vom Senat unterstützt werden, stehen sie plötzlich vor dem Aus.

Nach Jahren der Planung will das Bezirksamt nun auf dem Grundstück eine neue Schule bauen. Es könnte das Ende für das Ziel der Initiative bedeuten, preisgünstigen Wohnraum und soziale Freiräume jenseits des freien Wohnungsmarkts zu schaffen. Zugleich zeigt der Fall die Not im Bezirk Mitte. Längst mangelt es an stadteigenen Freiflächen, um unterschiedlichen Interessen gerecht zu werden. … .”

https://www.morgenpost.de/bezirke/mitte/article215545349/Soziales-Wohnprojekt-steht-wegen-Schulneubau-vor-dem-Aus.html
https://www.morgenpost.de/bezirke/mitte/article215545349/Soziales-Wohnprojekt-steht-wegen-Schulneubau-vor-dem-Aus.html

Den Boden bereiten

Schland: @l_weissmueller stellt in der @SZ fest, dass ein Richtungswechsel in der #Bodenpolitik längst überfällig ist, und plädiert dafür, dass auf Grundstücken der öffentlichen Hand, z.B. der BImA, dauerhafte #Sozialwohnungen entstehen.

Süddeutsche Zeitung: “… Ein Richtungswechsel in der Bodenpolitik ist Scholz’ Vorstoß nur, wenn sichergestellt wird, dass auf diesen Grundstücken tatsächlich Wohnungen entstehen, die dauerhaft bezahlbar bleiben. Das klingt simpler, als es ist. Denn Deutschland leistet sich immer noch den marktwirtschaftlichen Irrsinn, geförderte Wohnungen nach einer gewissen Zeit aus ihrer sozialen Bindung fallen zu lassen; nach Ablaufen dieser Frist ist es meist nur eine Frage von Monaten, bis den Bewohnern Mieterhöhungen ins Haus flattern. Das ist die Ursache dafür, dass es hierzulande immer weniger Sozialwohnungen gibt, obwohl jährlich neue gebaut werden. Es gibt keinen logischen Grund, warum Sozialwohnungen nicht – wie etwa in Frankreich – dauerhaft welche bleiben können. … .”

https://www.sueddeutsche.de/politik/wohnungsbau-den-boden-bereiten-1.4162418
https://www.sueddeutsche.de/politik/wohnungsbau-den-boden-bereiten-1.4162418

Video “Mieterbund warnt vor drastischen Mietsteigerungen” – FAKT

Leipzig: @DMBMieterbund warnt vor drastischen #Mietsteigerungen. FAKT berichtet über das Beispiel #Thierbacher Str. in #Connewitz. Seit Jahren lässt der Vermieter Hans G. die Schäden in seinem Wohnhaus nicht beseitigen. Offenbar will er die Mieter_innen loswerden.

exakt / FAKT: “Die Preisentwicklung bei Mieten bereitet Sorgen. FAKT ist auf einen besonders extremen Fall gestoßen. Seit Jahren lässt ein Vermieter die Schäden in einem Wohnhaus nicht beseitigen. Offenbar will er die Mieter loswerden.”

Mehr Informationen unter Entmietung Thierbacherstraße 6.

https://www.ardmediathek.de/tv/FAKT/Mieterbund-warnt-vor-drastischen-Mietste/Das-Erste/Video?bcastId=310854&documentId=56797142
https://www.ardmediathek.de/tv/FAKT/Mieterbund-warnt-vor-drastischen-Mietste/Das-Erste/Video?bcastId=310854&documentId=56797142

Veranstaltungen Chemnitz | Dienstleistungskombinat

Chemnitz: #WoPoCH. „Als Mieter_innengemeinschaft das Haus übernehmen?!“ Informations- und Diskussionsveranstaltung am Dienstag, 16.10., 19 Uhr im Brühlbüro Untere Aktienstraße 12, Ecke Brühl-Boulevard Chemnitz

“Plötzlich spricht es sich herum: „Unser Haus soll verkauft werden.“ Viele Mieter_innen fragen sich dann „Was tun?“. Die Übernahme des Hauses in Selbstverwaltung kann dabei eine Möglichkeit sein, die bislang nur wenige in Erwägung ziehen. Dabei treten viele Fragen auf: „Wie soll das finanziert werden?“, „Ist das nur was für Reiche?“, „Wir sind aber einfach ein normales Mietshaus – kein gemeinschaftliches Wohnprojekt, geht das trotzdem?“

Die Veranstaltung „Als Mietergemeinschaft das Haus übernehmen“ informiert über mögliche Strategien, Mietrecht, Finanzierungs- und Rechtsformen für den Kauf als Mietergemeinschaft.
Eingeladen sind alle Mieterinnen und Mieter, die darüber nachdenken, ihr Haus in Selbstverwaltung zu übernehmen – und dabei einfach Mieter_innen bleiben wollen.

Im Rahmen des Projekts „Kooperative Wohnformen Chemnitz“ kann die Beratung fortgeführt werden.”

https://dienstleistungskombinat.de/veranstaltungen-in-chemnitz/
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