Schlagwort-Archive: FacebookPages

Mieten fallen? – Gewos

Schland: @GEWOS_Institut über neue @empirica_Inst-Studie: „April, April, zu früh gefreut!“ Es mag sein, dass die eine oder andere Luxuswohnung nicht mehr für 25 €/m², sondern zu 24 € vermietet wird, aber 99,9 % der Mieter werden keine Preissenkungen erleben.

GEWOS Institut für Stadt-, Regional- und Wohnforschung GmbH: “Die Kollegen vom empirica Institut sorgen wieder einmal für gute Unterhaltung und verkünden „Die Mieten fallen!“. Die rege Bautätigkeit werde schon bald zu Angebotsüberhängen und in Folge zu Mietrückgängen in manchen Städten führen.

„April, April, zu früh gefreut!“ GEWOS erstellt seit Jahrzehnten Mietspiegel und fallende Mieten sind bisher noch nicht beobachtet worden. Selbst in Zeiten mit mehr als 100.000 leerstehenden Wohnungen in Berlin stagnierte die Mietentwicklung inflationsbereinigt oder es waren sogar leichte Anstiege zu verzeichnen. Es mag sein, dass die eine oder andere Luxuswohnung nicht mehr für 25 Euro pro Quadratmeter, sondern zu 24 Euro vermietet wird, aber 99,9 % der Mieter werden keine Preissenkungen erleben. Man kann nur hoffen, dass der Mietenanstieg in den Ballungsgebieten gedämpft wird und dass steigende Einkommen die Wohnkostenbelastung der Haushalte wieder verringert.”

https://gewos.de/2019/04/04/mieten-fallen/
https://gewos.de/2019/04/04/mieten-fallen/

Mietsteigerung – Demos auch in Sachsen

Schland: #MietenwahnsinnStoppen-Demos auch in #Sachsen und #Thüringen. Wohnen in Großstädten wird immer teurer – auch im Osten. Jetzt mobilisieren Bündnisse wie @leipzigfueralle, @RaS_dd und @erfurtfueralle gegen #Mietenwahnsinn

Sächsische.de: “In Leipzig, Erfurt und anderen Städten im Osten wollen Einwohner am Samstag gegen Verdrängung und steigende Mieten auf die Straße gehen. Dabei sind die ostdeutschen Städte von Berliner Verhältnissen oder gar Mietpreisen wie in Köln, München oder Hamburg noch entfernt. Darin sind sich alle Akteure auf dem Wohnungsmarkt einig. Trotzdem wachsen die Sorgen, wie ein Blick in die Regionen zeigt.

“Man merkt, dass sich was verändert und dass Wohnen auf dem Weg ist, das drängendste Problem in der Stadt zu werden”, sagt Elisa Gerbsch (28) vom Bündnis “Leipzig für Alle”, das zur Demonstration in der Messestadt aufruft. … .”

https://www.saechsische.de/auf-dem-weg-zu-berliner-verhaeltnissen-demos-gegen-mietsteigerung-5055674.html
https://www.saechsische.de/auf-dem-weg-zu-berliner-verhaeltnissen-demos-gegen-mietsteigerung-5055674.html

“Mieten-Wahnsinn”! Leipziger wollen teure Wohnpreise nicht mehr hinnehmen

Leipzig: “#Mietenwahnsinn”! Leipziger_innen wollen teure Wohnpreise nicht mehr hinnehmen. Demonstration gegen #Verdrängung am Samstag. @TAG24LE. In Leipzig, Erfurt und anderen Städten im Osten wollen Einwohner gegen Verdrängung und steigende Mieten auf die Straße gehen.

TAG24 Leipzig: “”Man merkt, dass sich was verändert und dass Wohnen auf dem Weg ist, das drängendste Problem in der Stadt zu werden”, sagt Elisa Gerbsch (28) vom Bündnis “Leipzig für Alle”, das zur Demonstration in der Messestadt aufruft.

Die Durchschnittsmiete sei mit 6,67 Euro pro Quadratmeter in Leipzig zwar längst nicht so hoch wie andernorts. Aber Neubauten würden nicht mehr unter zehn Euro Kaltmiete pro Quadratmeter angeboten.

Zudem ist die Armutsquote in der Messestadt laut Gerbsch mit 22 Prozent noch immer eine der höchsten in Deutschland. Etwa ein Drittel der Leipziger arbeite im Niedriglohnbereich. Steigende Mieten träfen besonders die unteren Einkommensgruppen, Alleinerziehende oder Migranten. Verdrängung sei die Folge. … .”

https://www.tag24.de/nachrichten/leipzig-demonstration-miete-erhoehung-leipzig-fuer-alle-buendnis-ostdeutschland-verdraengung-1023498
https://www.tag24.de/nachrichten/leipzig-demonstration-miete-erhoehung-leipzig-fuer-alle-buendnis-ostdeutschland-verdraengung-1023498

Demo für bezahlbare Mieten in Leipzig zieht durch die Innenstadt

Leipzig: #WoPoLE. Steigende Mieten sind ein Armutsrisiko, durch teure Prestigeprojekte verschwinden Grünflächen, so das Bündnis @leipzigfueralle. Am nächsten Sonnabend, 6.4., wird ab 14 Uhr gegen den #Mietenwahnsinn protestiert

LVZ Leipziger Volkszeitung: “Für den kommenden Samstag hat das Aktionsbündnis „Leipzig für Alle“ zu einer Demonstration für faire Mieten und gegen Verdrängung aufgerufen. Die Kundgebung soll Auftakt zu einer bundesweit stattfindenden Aktionswoche sein. Nach Angaben der Veranstalter soll es auch Demonstrationen in Berlin, Frankfurt, Bremen und Dresden geben.

Der Wohnungsmarkt in Leipzig sei angespannt. Im Schnitt müssten die Bürger 37 Prozent ihres Einkommens – in einer der Großstädte mit dem niedrigsten Einkommen – für Wohnen ausgeben, erklärte Initiativ-Sprecherin Maria Kantak. Mit der Aktionswoche soll Druck auf politische Gremien ausgeübt werden, um eine an den Bedürfnissen der Menschen orientierte Wohnungspolitik zu erreichen. Langfristig sei die Vergesellschaftung von Wohnraum das Ziel, so Kantak. … .”

Los geht’s am Sonnabend, den 6. April, um 14 Uhr auf vor dem Bayerischen Bahnhof.

http://www.lvz.de/Leipzig/Lokales/Demo-fuer-bezahlbare-Mieten-in-Leipzig-zieht-durch-die-Innenstadt
http://www.lvz.de/Leipzig/Lokales/Demo-fuer-bezahlbare-Mieten-in-Leipzig-zieht-durch-die-Innenstadt

ak 647: »Man muss den Unternehmen die Wohnungen wegnehmen«

Schland: Rebellische Städte. Ein Gespräch mit Tashy und Kalle über die Initiative Deutsche Wohnen & Co. @dwenteignen) und darüber, wie man sich am besten mit anderen Mieter_innen organisiert, in der aktuellen @analysekritik

ak – analyse & kritik | Zeitung für linke Debatte und Praxis: “… Ihr seid in der Starthilfe AG der Kampagne Deutsche Wohnen & Co Enteignen. Was ist das?

T.E.: Gegründet wurde die AG von Leuten, die in verschiedenen Mieterorganisierungen viel Erfahrung gesammelt und gemerkt haben, man muss nicht alle Fehler nochmal machen, und man kann aus den Erfolgen, die wir hatten, lernen. Wir haben eine Broschüre geschrieben, die Tipps zur Gründung einer Mieterinitiative gibt. Dann haben wir eine Workshopreihe zu praktischen Themen wie »Wie komme ich mit meinen Nachbarinnen ins Gespräch«, »Wie organisiere ich erfolgreiche Versammlungen«, »Wie mache ich Pressearbeit«, aber auch zur strategischen Ausrichtung von Aktionen. Und als dritte Säule geben wir konkrete Starthilfe für Initiativen.

Leute wenden sich an euch und fragen, wie sie es machen sollen?

T.E.: Genau. Wir bauen außerdem einen Pool von Starthelferinnen auf, die Lust haben, Initiativen zu unterstützen.

Was muss man machen, wenn man sich mit den Nachbarn organisieren will?

T.E.: Unserer Erfahrung nach ist es hilfreich, von Tür zu Tür zu gehen und mit den Nachbarn direkt zu sprechen. Nur Flyer stecken stellt meist nicht das nötige Vertrauen her, damit Leute wirklich zu einem Treffen kommen. Wichtig ist, dass wir in dem Gespräch sehr viel mehr zuhören als reden, dass wir die Anliegen der Nachbarinnen und ihre emotionale Verknüpfung damit rausfinden – vielleicht sind sie wütend, vielleicht haben sie Angst – und das in eine Organisierungsperspektive setzen. Dass wir sagen, an der Stelle könnte man was machen, möglichst konkrete Schritte wie Mietminderung, gemeinsam gegen die Modernisierung vorgehen, politischen Druck machen. Und der erste Schritt wäre, dass sie am Wochenende zu einem Treffen kommen. … .”

https://www.akweb.de/ak_s/ak647/20.htm
https://www.akweb.de/ak_s/ak647/20.htm

Gentrifizierung – Wehren lernen

“Wehren lernen”. Rezension zu dem Buch “Strategien gegen #Gentrifizierung” von Lisa Voller in @derfreitag.
Gentrifizierung “ist weder ein natürlicher Prozess noch ein Unfall, sondern eine gezielte bevölkerungspolitische Strategie.“

der Freitag: “… Das Buch “Strategien gegen Gentrifizierung” der in Berlin lebenden und an der Weimarer Bauhaus-Universität arbeitenden Stadtforscherin Lisa Vollmer bringt verblüffend einfach die vermeintlich so komplexe Problematik auf den Punkt. „Betrachtet man Gentrifizierung als Teil neoliberaler Stadtpolitik, wird klar: Sie ist weder ein natürlicher Prozess noch ein Unfall, sondern eine gezielte bevölkerungspolitische Strategie.“ Das klingt kämpferisch, ist aber Teil einer sehr präzisen und übersichtlichen Analyse und Definition und ermöglicht ein „kritisches und politisch ermächtigendes Verständnis“, wie Vollmer schreibt. Denn was Gentrifizierung genau ist und wer wie daran beteiligt ist, wer profitiert und wer verliert, das verschwimmt oft in den nicht selten ungenau geführten Debatten.

Vor allem die konservative Presse singt gerne das Lied auf die Verdrängungspioniere aus dem prekären Kultursektor, die Aufwertung erst möglich machen. Experten wie Andrej Holm betonen dagegen seit Jahr und Tag, dass Gentrifizierung vor allem ein immobilienwirtschaftlicher Vorgang ist. Vollmer beschreibt übersichtlich, wie das kulturelle Kapital der jungen Kreativen eine Nachbarschaft verändert und zum ortsgebundenen kulturellen Kapital wird, das in vermeintlich sozialkritischen Feuilletonreportagen gehypt und dann erst von Hauseigentümern und immobilienwirtschaftlichen Akteuren in ökonomisches Kapital verwandelt wird. Das hat auch mit hohen und kurzfristigen Renditeerwartungen oft größerer Immobilienverwerter zu tun, die mittlerweile an der Börse notiert sind. … .”

https://www.freitag.de/autoren/florian-schmid/wehren-lernen
https://www.freitag.de/autoren/florian-schmid/wehren-lernen

Aufruf zur Demonstration gegen Verdrängung und #Mietenwahnsinn am 6. April 2019 | Leipzig für alle!

Der Aufruf von @leipzigfueralle zu #Mietenwahnsinn am 6. April: »Uns reicht es! Wir verlangen eine Wohnungspolitik, die an den Bedürfnissen aller Bewohner*innen orientiert ist. Wohnen ist ein Menschenrecht. Unser langfristiges Ziel ist die Vergesellschaftung von Wohnraum – ein erster Schritt dahin ist die Schaffung eines nicht marktförmigen, nicht profitorientierten Wohnungssektors.«
http://leipzigfueralle.blogsport.eu/aufruf-zur-demonstration-gegen-verdraengung-und-mietenwahnsinn-am-6-april-2019/

Erleichterung an der Mattenstrasse: Genossenschaft kauft Häuser

Basel: Das Gerangel hat ein Ende. Die #Genossenschaft #MietshäuserSyndikat (@syndikat_basel) kauft die Häuser an der #Mattenstrasse 74/76. Damit können die Mieter_innen in ihren Wohnungen bleiben. #Kollektiveigentum

Basler Zeitung: “… Wie die Mieterinnen und Mieter am Mittwochabend der bz mitteilten, übernimmt die Genossenschaft Mietshäuser Syndikat die Häuser an der Mattenstrasse 74/76. Damit findet der langjährige Kampf um die Immobilien ein Ende. Die Mieterschaft der historischen Häuser befand sich schon seit geraumer Zeit in Diskussionen mit den Eigentümern, dem Vinzenz-Verein St. Marien. …

Am 1. März wurden die Häuser in genossenschaftlichen Besitz überführt. Die Freude bei den Mietern und Mieterinnen ist gross: „Wir freuen uns, in enger Partnerschaft mit dem Mietshäuser Syndikat in Zukunft unser gemeinschaftliches Zusammenleben selbst zu gestalten“, schreiben sie in einer Medienmitteilung. Sie hoffen nun darauf, dass der Erhalt der zwei Häuser als „Alternative zu Verdrängung und Massenkündigungen“ ein positives Signal an den Kanton aussendet. … .”

https://www.bzbasel.ch/basel/erleichterung-an-der-mattenstrasse-genossenschaft-kauft-haeuser-134207973
https://www.bzbasel.ch/basel/erleichterung-an-der-mattenstrasse-genossenschaft-kauft-haeuser-134207973

Weimars alte Feuerwache geht an den gleichnamigen Verein

#Weimar: Die ehem. #Feuerwache soll nach #Konzeptverfahren zum #Festpreis (1,38 Mio €) an den Verein Alte Feuerwache im Verbund des #MietshäuserSyndikat’s verkauft und als Wohn- und Gewerbestandort mit öffentlichem Hof entwickelt werden.

Thüringer Allgemeine Weimar: “… Das Areal der alten Feuerwache in Weimar soll von einer Bürgerinitiative als Wohn- und Gewerbestandort mit einem öffentlichen Hof entwickelt werden. Die Entscheidung fiel in geschlossener Sitzung des Stadtrates. Nach Information der Beteiligten hat Weimars Oberbürgermeister Peter Kleine (pl.) das Ergebnis öffentlich gemacht: Das Areal an der Erfurter Straße soll samt zweier angrenzender Wohngebäude an der Mozartstraße an den Verein Alte Feuerwache verkauft werden. Damit soll das seit 2006 ungenutzte und verfallende Gelände wieder einer Nutzung zugeführt werden. …

„Wir freuen uns sehr über den Zuschlag und sind dankbar für das entgegengebrachte Vertrauen seitens der Stadträtinnen und Stadträte“, reagierte Feuerwache-Vorstandsfrau Kristin Enderlein auf die Entscheidung. „Wir sind ein öffentliches Projekt und wollen Weimars Bevölkerung in den kommenden Monaten bis zum eigentlichen Kauf und auch während der Bauphase regelmäßig über die Fortschritte informieren.“ Das gelte auch für das Nutzungskonzept, das aktualisiert worden sei. Sie lud interessierte Bürger ein, ihre Ideen einzubringen und sich selbst zu engagieren.

Aus dem Konzept soll in den kommenden sechs Monaten eine mit der Stadt abgestimmte Planung werden, die Investitionshöhen und Zeiträume, die Art der Nutzung und der Finanzierung enthält und verbindlicher Teil des Kaufvertrages wird, sagte am Dienstag der amtierende Leiter der Stadtentwicklung, Bernward Fechtel . Wenn Konzept, Vertrag und Finanzierung stehen, erwirbt die Stadt die zum Areal gehörenden Gebäude der Wohnstätte und bringt sie in den Kaufvertrag ein. …

Die Vorstandssprecherin Ines Bolle nannte das Vorhaben eine schöne Mischung mit behindertengerechtem Wohnen und Gewerbe, einem Multifunktionssaal, einem Atelierturm und einem öffentlichen Café. Der Verein wolle vergleichsweise günstige Mieten von 6,50 Euro anbieten, so Bolle . „Das wäre ein starkes Beispiel.“ … .”

https://weimar.thueringer-allgemeine.de/web/weimar/startseite/detail/-/specific/Weimars-alte-Feuerwache-geht-an-den-gleichnamigen-Verein-1976027643
https://weimar.thueringer-allgemeine.de/web/weimar/startseite/detail/-/specific/Weimars-alte-Feuerwache-geht-an-den-gleichnamigen-Verein-1976027643