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Vortrag: Neue Wohnkollektive in Leipzig. Kulturen des Selbermachens in der Leipziger Hausprojekteszene.

Leipzig: Fr, 25.1., 18 Uhr Grassimuseum. Vortrag von Matthias Wendt, München: Neue #Wohnkollektive in Leipzig. Kulturen des Selbermachens in der Leipziger Hausprojekteszene. #Kollektiveigentum #CoHousing

Zusammenfassende Informationen zu seinem vor einem Jahr erschienenen Buch “Weil es nur zusammen geht.”
Commons-basierte Selbstorganisation in der Leipziger Hausprojekteszene:

“Im Kontext der Debatte um bezahlbaren Wohnraum, renditegetriebene Investitionen auf dem Wohnungsmarkt und Gentrifizierung wird deutlich, dass es alternativer Organisationsformen bedarf. Mit der Erforschung der Leipziger Hausprojekte gibt Matthias Wendt aufschlussreiche Einblicke in die Motive, Handlungslogiken und Funktionsweisen einer lokalen Szene, die sich durch Selbstorganisation von den Verwertungszwängen des Wohnungsmarktes zu emanzipieren sucht. Im Kern ist sie auf die Dekommodifizierung der Immobilien, auf Kollektiveigentum und Solidarität ausgerichtet.”

http://hwr-leipzig.org/event/vortrag-neue-wohnkollektive-in-leipzig-kulturen-des-selbermachens-in-der-leipziger-hausprojekteszene/
http://hwr-leipzig.org/event/vortrag-neue-wohnkollektive-in-leipzig-kulturen-des-selbermachens-in-der-leipziger-hausprojekteszene/

Hasi

Halle/Saale: Erste Bilder vom neuen Standort der @Hasi_SC im Exil. Eine alte Gärtnerei mit Villa, Remisen, Gewächshäusern und viel nutzbarer Freifläche. Der Galgenberg ist für die ehemaligen HaSi-Nutzer*innen ein nicht wesentlich weniger geeigneter Ort, um etwas ganz neues, mit langfristiger Perspektive aufbauen und erhalten zu können.

Hier mal ein paar erste Eindrücke vom Galgenberg 2. Es gibt viel zu tun, aber auch viel Raum den wir gemeinsam gestalten können.

Publiée par Hasi sur Mardi 18 décembre 2018

Hasi

Halle: “Wir sind gegangen um zu bleiben!” Stellungnahme der @Hasi_SC zum freiwilligen Umzug aus der Hafenstraße 7 in das Ersatzobjekt am Galgenberg 2a im Paulusviertel. “Der Kampf um soziokulturelle Freiräume und gegen Verdrängung geht weiter. Wir brauchen Platz!”

*Wir sind gegangen um zu bleiben!*Am 14.12. 2018 hat die Polizeidirektion Süd die Amtshilfe bei dem angekündigten…

Publiée par Hasi sur Lundi 17 décembre 2018

Bewohnerverein kauft Haus

Göttingen: Der langanhaltende Streit mit der Bewohner_innengemeinschaft des Hauses Goßlerstraße 17/17a ist beigelegt: Das Studentenwerk verkauft das Gebäude an den studentischen Verein zur Förderung von Bildung, Kultur und studentischem Leben.

Göttinger Tageblatt: “Mit dem Verkauf der beiden Gebäude Goßlerstraße 17 und 17a werde „ein innovatives und alternatives Wohnprojekt“ gefördert, erklärt das Studentenwerk. Der neu gegründete Verein will die Gebäude überwiegend für studentisches Wohnen nutzen und die Räume an die bisherigen Bewohner vermieten. Allerdings sollten die Gebäude auch wie bisher für kulturelle, (wohnungs-)politische und künstlerische Veranstaltungen genutzt werden, betont Feli Schlang, eine der Sprecherinnen der Bewohner. Die Bewohnergemeinschaft sehe sich als „stadtpolitischer Akteur im Bereich Wohnraumpolitik“. Der Erwerb der Häuser könne als „Pilotprojekt“ für andere Wohnheime des Studentenwerks dienen: „Andere können uns das gleichtun“, meint Schlang. … .”

http://www.goettinger-tageblatt.de/Die-Region/Goettingen/Bewohnerverein-kauft-Haus
http://www.goettinger-tageblatt.de/Die-Region/Goettingen/Bewohnerverein-kauft-Haus

Beiträge > Studentenwerk verkauft Haus in der Goßlerstraße 17/17a – SRG –

Göttingen: Das Studentenwerk Göttingen verkauft das selbstverwaltete Wohnheim Goßlerstraße 17/17a an den Verein der Bewohner_innen, die sich dem Verbund des #MietshäuserSyndikats anschließen wollen. @stadtradio_goe

StadtRadio Göttingen: “Das Studentenwerk Göttingen und die Bewohner der selbstverwalteten Wohnheime liegen im Dauerstreit miteinander. Hauptstreitpunkt sind die Mietkosten, die Sanierungen und die Forderung der Bewohner nach Kollektivmietverträgen. Solche Kollektivverträge sichern den Bewohnern eine größtmögliche Autonomie gegenüber dem Studentenwerk. Das Studentenwerk hingegen schließt den Abschluss weiterer solcher Kollektivverträge kategorisch aus. Dagegen würden aus seiner Sicht wirtschaftliche aber vor allem auch rechtliche Bedenken sprechen. Nun haben sich die Bewohner der Goßlerstraße 17/17a mit dem Studentenwerk darauf geeinigt, die Immobilie zu kaufen. Der Kaufvertrag wurde am 4. Dezember unterschrieben. Roman Kupisch hat mit den Vertragsparteien gesprochen.”

http://www.stadtradio-goettingen.de/beitraege/uni_und_wissenschaft/studentenwerk_verkauft_haus_in_der_gosslerstrasse_17_17a/
http://www.stadtradio-goettingen.de/beitraege/uni_und_wissenschaft/studentenwerk_verkauft_haus_in_der_gosslerstrasse_17_17a/

Nach abgesagter Zwangsräumung: Hier zieht die „Hasi“ nun freiwillig hin

Halle: #Hasibleibt woanders. Nach abgesagter #Zwangsräumung. Das Projekt @Hasi_SC zieht mitsamt dem Betreiberverein Capuze freiwillig in die städtische Immobilie Am Galgenberg 2, eine alte Gärtnerei mit einem Villengebäude.

MZ Halle: “… Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) bestätigte auf MZ-Anfrage, dass das Projekt Hasi mitsamt dem Betreiberverein Capuze an den Galgenberg, in die Hausnummer 2 zieht. Dort befindet sich inmitten von Kleingartenanlagen eine alte Gärtnerei mit einem Villengebäude, das von einem Hausmeister bewohnt und von Mitarbeitern des Grünflächenamtes dienstlich genutzt wird. „Die Stadt Halle hat heute einen Mitvertrag mit dem Verein ,Haushalten’ abgeschlossen, der das Objekt wiederum an die Hasi untervermietet“, sagte Wiegand. „Das ist eine legale und aus meiner Sicht eine sehr elegante Lösung. Wir sind froh, dass die Situation so gelöst wurde.“

Die Hasi werde in das untere Geschoss einziehen und vor allem die Grünflächen nutzen. Man werde sehen, wie sich die bisherigen Nutzer mit den neuen arrangieren werden, sagte Wiegand. Einen Umzug der städtischen Mitarbeiter schloss er nicht aus. …

Hasi-Anwalt Kadler sagte, man sei mit der Lösung nicht sonderlich zufrieden, da viel Herzblut in das Objekt in der Hafenstraße geflossen sei. „Alles andere ist nur eine C- oder D-Lösung. Aber eine Perspektive für das Objekt war nicht mehr gegeben. Es gab keinen Konsens mehr“, sagte er. Immerhin sei positiv, dass es nun eine friedliche Lösung gebe. … .”

https://www.mz-web.de/halle-saale/nach-abgesagter-zwangsraeumung-hier-zieht-die–hasi–nun-freiwillig-hin-31747358
https://www.mz-web.de/halle-saale/nach-abgesagter-zwangsraeumung-hier-zieht-die–hasi–nun-freiwillig-hin-31747358

Städter, hört die Signale!

Europa: Überall kämpfen Aktivist_innen für eine bezahlbare Stadt. @rbb24 über @stadtvonunten in Berlin-Kreuzberg, @nedavimobgd in Beograd und @LA_PAH in Barcelona, #RebelCities, #SolidarityCities, #municipalism/ #Munizipalismus

rbb24: “… Ob mit Protest auf der Straße oder mit Gesetzen aus dem Rathaus – die Probleme von Europas Städten scheint eine Stadt allein nicht lösen zu können.

Drei Aktivisten, ein Ziel

Deswegen versucht insbesondere Barcelona mit anderen Städten zusammenzuarbeiten. Auf Konferenzen wird sich ausgetauscht und voneinander gelernt. “Rebel Cities” oder “Solidarity Cities” nennen sich die Netzwerke, die eine “Stadt für alle” entwickeln wollen – also Wohnraum schaffen, Flüchtlinge integrieren und Mitbestimmung der Bürger ermöglichen.

Und die Städte wollen nun sogar große Politik machen. Barcelona schickt eine eigene Kandidatin für die Europawahl ins Rennen, auf der spanischen Liste von Podemos. Und in Italien hat sich eine Partei der Bürgermeister gegründet, die ebenfalls im Mai 2019 zu den europäischen Parlamentswahlen antreten möchte. Auf EU-Ebene will man Migration, Finanzen oder Arbeit regulieren und damit den Städten das Leben erleichtern.

Für Barcelona und Berlin, in denen Aktivisten und Stadtverwaltungen eng zusammenarbeiten, bieten solche Städtenetzwerke und Europa-Initiativen große Chancen. In Belgrad hingegen sind Stadtaktivisten völlig marginalisiert. “Für mich ist das enorm motivierend, Aktivisten aus anderen Städten zu treffen, denen es besser geht”, sagt Radomir Lazovic aus Belgrad.

Die Städtenetzwerke sind vor allem ein Ort, um von den Erfahrungen aus anderen Städten zu profitieren. So haben sich auch Berliner Aktivisten von Barcelona inspirieren lassen und überlegen nun, ob die Gründung einer gemeinsamen Plattform sinnvoll ist – mit der man dann sogar zu den Berlin-Wahlen antreten kann. Die Diskussionen dazu stehen jedoch noch am Anfang.”

Stadt von Unten Anna Heilgemeir Ne davimo Beograd PAH Barcelona

https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2018/12/europa-serie-stadtaktivisten-berlin-belgrad-barcelona.html
https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2018/12/europa-serie-stadtaktivisten-berlin-belgrad-barcelona.html

Nachrichten I

Berlin: Protest gegen Wohnungsverkauf in Neukölln – #BoeThie bleibt! – und an der #KarlMarxAllee an die #DeutscheWohnen. Dort wurde ein Modell für eine #Rekommunalisierung gefunden: #PlanReKomKMA. #Mietenwahnsinn

Abendschau: “Lange haben Senat und Bezirk darum gerungen, wie man den 700 Mietern in der Karl-Marx-Allee helfen könnte. Nun ist ein Modell für eine Rekommunalisierung gefunden. Die Nachbarschaft solidarisiert sich derweil mit einer bunten Aktion.”

https://www.rbb-online.de/abendschau/archiv/20181215_1930/nachrichten-eins.html
https://www.rbb-online.de/abendschau/archiv/20181215_1930/nachrichten-eins.html

Abendschau vom 15.12.2018

Berlin: @dielinkeberlin will große Wohnkonzerne enteignen. Dabei geht es auch um das Volksbegehren @dwenteignen, das große Wohnungskonzerne in #Gemeineigentum überführen möchte. Die Partei will den Wähler_innen damit ein neues und radikales Angebot machen.

Abendschau: “Die Linke spricht über die Zukunft der Stadt. Dabei geht es auch um das Volksbegehren ” Deutsche Wohnen & Co Enteignen”, das große Wohnungskonzerne in Gemeineigentum überführen möchte. Die Partei will den Wählern damit ein neues und radikales Angebot machen. …

https://www.rbb-online.de/abendschau/archiv/20181215_1930.html
https://www.rbb-online.de/abendschau/archiv/20181215_1930.html

Wie man Mieter schützt (neues deutschland)

Europa: #Mietenwahnsinn. Vier Wege zum bezahlbaren Wohnen: Städtische Immobilien, #Mietshäusersyndikat’e, #Wohnungsgenossenschaften und Mieter_innengewerkschaften. @johanna_rt und Lotte Laloire @ndaktuell.

neues deutschland: “Mit Sauna und Waschküche. Halb Wien lebt in geförderten Wohnungen

Wohnst du noch? In Schweden handelt die Gewerkschaft Mieten aus

Solidarität und Geldanlage. Das Mietshäuser Syndikat setzt auf Netzwerke

Guntramstraße 38 in Freiburg, … Sie wandten sich ans Mietshäuser Syndikat, kauften das Haus für 1,6 Millionen Euro und zahlen weiter nur 7,51 Euro Miete pro Quadratmeter – während der Durchschnittspreis in Freiburg bei etwa dem Doppelten liegt. Das Geld liehen sie sich zum Teil von der Bank, zum Teil von Freunden und Bekannten.

Es ist das neueste Projekt des Mietshäuser Syndikats, das 1983 in Freiburg gegründet wurde. Inzwischen gehören 136 Projekte in ganz Deutschland dazu, mit regionalem Schwerpunkt in Baden-Württemberg (37). 23 Projekte sind es in Sachsen, 18 in Berlin, 15 in Brandenburg und zwölf in Hessen.

Ziel ist es, die Mieten für die jeweiligen Bewohner dauerhaft niedrig zu halten. Das Mietshäuser Syndikat berät bei Neugründungen. Die Häuser werden dem kapitalistischen Wohnungsmarkt entzogen: Die Bewohner bauen oder kaufen ein Haus mit Bankkrediten und privaten Kleinkrediten, die sie bei Freunden, Verwandten und Bekannten einwerben. Die verleihen ihr Geld aus Solidarität und als Geldanlage – wobei sie mittlerweile nur noch höchstens 1,1 Prozent Zinsen bekommen. …

Picknickbänke und Pingpongtisch. Wohnbaugenossenschaft Bremer Höhe: günstige Mieten und Gemeinschaft … .”

https://www.neues-deutschland.de/artikel/1108070.mietenwahnsinn-wie-man-mieter-schuetzt.html
https://www.neues-deutschland.de/artikel/1108070.mietenwahnsinn-wie-man-mieter-schuetzt.html