Abwanderung: Schöne Öde

Schland: #Abwanderung und #Landflucht. Politik soll gegensteuern – nur wie?

FAZ.NET – Frankfurter Allgemeine Zeitung: “Schöne Öde. Wenn junge Menschen in die Städte ziehen, bleiben leere Häuser und vereinsamte Dörfer zurück. Von Kommunalpolitikern wird erwartet, dass sie den Trend umkehren. Nur wie? …

Hofheim in Unterfranken ist ein Ort, der vom Schrumpfen der Bevölkerung in den nächsten Jahren besonders betroffen sein wird. … Wie im restlichen Franken ist man hier ein wenig enttäuscht von „denen“ in München.

Der kleine Ort in der Provinz steht für viele Gemeinden. Im Jahr 2050 werden in Deutschland nur noch 75 Millionen Menschen leben. Gerade ländliche Regionen werden dieses Schrumpfen zu spüren bekommen: Wenn die Bevölkerungsdichte sinkt, müssen Schulen, Apotheken und Supermärkte schließen. Die schlechtere Infrastruktur verscheucht wiederum junge Erwachsene aus den Dörfern. Von den rund 5000 Einwohnern in Hofheim sind etwa tausend über 65 Jahre alt. Tendenz steigend. Das Durchschnittsalter wird im Jahr 2034 fast fünf Jahre höher sein.

“Allianzmanager“ Rhein benennt das zugrundeliegende Problem in der „Hofheimer Allianz“ und ähnlich kleinen Orten: „Die Bevölkerungsprognose sieht düster aus.“ Bis 2030 wird die Bevölkerung in Hofheim um rund acht Prozent schrumpfen. Er bleibt realistisch. „Wir können hier nicht mit Urban Feeling punkten“, sagt er. „Aber landschaftlich ist es hier immerhin sehr schön.“ Rhein selbst wohnt nicht in Hofheim, sondern pendelt lieber aus dem 50 Kilometer entfernten Bamberg zu seinem Arbeitsplatz. … .”

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/massnahmen-gegen-die-abwanderung-vom-land-14363361.html Quelle: Wenn junge Menschen in die Städte ziehen, bleiben leere Häuser und vereinsamte Dörfer zurück. Von Kommunalpolitikern wird erwartet, dass sie den Trend umkehren. Nur wie?