Gemeinschaftsküchen-Siff adé: Der deutsche Markt für private Studenten-Apartments boomt

JLL: „Student Housing“ ist ein riesiger Wachstumsmarkt. Nachfrage nach Mikro-Wohnungen für “Young Professionals” steigt

“… Entsprechend lebhaft entwickelt sich der Markt. Nicht nur dort, wo das Studentenwerk der hohen Nachfrage in Uni-Hochburgen nicht wirklich nachkommen kann, sind private nationale und internationale Investoren aktiv und immer mehr Akteure mischen mit. „Student Housing“ ist hierzulande ein riesiger Wachstumsmarkt: Zwischen 2011 und 2016 hat sich der Umsatz mit dem Handel von privaten Studentenwohnheimen vervierfacht (!). Weil die Nachfrage bei schwacher Wirtschaft eher steigt. Weil das Mietausfallrisiko geringer ist. Weil Mieten durch viele Wechsel häufiger ans Marktniveau angepasst werden können. Und weil bisher kein ausreichendes Angebot vorhanden ist.

Doch was passiert, wenn die Studentenzahlen wie prognostiziert nicht mehr ansteigen, weil die doppelten Abiturjahrgänge durchs Examen sind? Nun, die Nachfrage nach Mikro-Wohnraum schrumpft damit noch lange nicht. Im Gegenteil. Sie wird im Angesicht von Single-Trend, wachsender Zahlen von Wochenend-Pendlern und noch örtlich springenden Berufseinsteigern (den so genannten Young Professionals) weiter steigen. Wer sich bei seiner Investition zu einseitig auf Studenten fokussiert, geht möglicher- bis wahrscheinlicherweise ein nicht zu unterschätzendes Risiko ein.

Produktportfolios unterschiedlicher Konzeption und Ausrichtung – zugeschnitten auf Bedarf und Ansprüche der jeweiligen Mikrowohn-Zielgruppen – sind das Modell der Zukunft. Wo business-gestandene Pendler gerne zusätzliche Serviceangebote wie Reinigung und Frühstücksdienst nutzen, sind Berufseinsteiger dankbar für die unkomplizierte Möglichkeit, an neuen Arbeitsorten Fuß zu fassen. Ebenso wie die Generation Trainee plus Praktikum. … .”

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