Berlin-#Neukölln: Vom militanten Kampf gegen #Gentrifizierung und Mieter_innenbewegung. @zitty @kiezladen_f54
zitty Berlin: „DIT IS BALIN” In Neukölln eskaliert der Kampf gegen die Gentrifizierung
Autos brennen, Farbbeutel fliegen, ein Bezirk verändert sich: Warum der Kampf gegen die Gentrifizierung zuerst in Neukölln eskaliert …
… Was Gerhard anspricht, sind bundespolitische Fragen. Und in Deutschland herrscht die CDU. Sie und Menschen wie Gerhard haben oft ein schwieriges Verhältnis. Mieterfreundlich, das ist im Zweifelsfall immer eher links. Reiner Wild, Geschäftsführer Berliner Mieterverein, kann das relativ objektiv einordnen. Er sagt: “Alle Mietrechtskorrekturen im Bund scheitern an CDU und CSU, die nur Vermieterinteressen im Blick haben.” Ob Berlin noch zu retten ist, hängt also auch stark von der Wahl im September ab. …
Neukölln ist beispielhaft für eine Entwicklung in der ganzen Stadt. Der Hype macht sie hässlich, oder zumindest: öde. Die kleinen, liebevollen, persönlichen Konzepte sind weg, stattdessen übernehmen austauschbare Umsatzbringer. Perfekt zugeschnitten auf die Bedürfnisse der internationalen Besucher: Burger, Betten, Bier. Aber vielleicht gibt es noch Hoffnung, denn es gibt neben den mutmaßlichen Autozündlern und Farbbeutelschmeißern auch noch einen nicht-militanten Arm in der Mieterschutzbewegung. Es werden viele Demonstrationen zum Thema durchgeführt und gelegentlich Zwangsräumungen erfolgreich mit Sitzblockaden verhindert. Es werden immer mehr, die sich umschauen und sehen: Wir Mieter sind wirklich viele. Wir sind eine Macht. … .“
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