Neuer Rekord bei Immobilien-Verkäufen in Leipzig

Leipzig: #WoPoLE. #Aengevelt: Der Umsatz bei Immobilienverkäufen in LE ist 2017 auf neuen Rekordwert geklettert: 3,2 Milliarden €, davon 752 Mio im Bereich Wohnen und 376 Mio über #Sharedeals. #Mietenwahnsinn #Leipzigfüralle

LVZ Leipziger Volkszeitung: “Der Umsatz bei Immobilien-Verkäufen in Leipzig ist 2017 auf einen neuen Rekordwert geklettert. Das Volumen betrug 3,2 Milliarden Euro, teilte das Maklerhaus Aengevelt mit. Zwar sei es richtig, dass es einen leichten Rückgang bei den klassischen Verkäufen von bebauten und unbebauten Grundstücken gab. Wie der Leipziger Gutachterausschuss kürzlich bekannt gab, fiel dieser Wert um 100 Millionen auf 2,8 Milliarden Euro. Gutachterausschüsse würden aber generell keine Share-Deals berücksichtigen, erklärte nun Geschäftsführer Wulff Aengevelt. „Deshalb sind ihre Ergebnisse falsch.“

In Leipzig habe sich das Volumen der Share-Deals im letzten Jahr fast verdoppelt auf 376 Millionen Euro. … Bei solchen Geschäften erwirbt der Käufer die Anteile einer Firma, der das begehrte Grundstück gehört, ganz oder teilweise. Die Beteiligten können auf diese Weise oft erhebliche Steuern sparen. So fällt die Grunderwerbssteuer (in Sachsen 3,5 Prozent) weg, wenn nicht mehr als 95 Prozent der Firmenanteile den Besitzer wechseln.

Der neue Rekord in Leipzig sei vor allem auf Investitionen im Bereich Wohnen zurückzuführen, ergänzte Ullrich Müller, Leiter der hiesigen Aengevelt-Niederlassung. Bei den unbebauten und bebauten Flächen für Mehrfamilienhäuser sei mit 752 Millionen Euro der bislang höchste Wert des Jahrtausends erreicht worden. … .”

http://www.lvz.de/Leipzig/Lokales/Neuer-Rekord-bei-Immobilien-Verkaeufen-in-Leipzig

Mehrere Werthebel gleichzeitig: Börsennotierte Wohnungsunternehmen und der Mietenwahnsinn – OXI Blog

Schland: Börsennotierte #Wohnungskonzerne vermieten fast eine Mio Wohnungen in der BRD. Das verändert den #Wohnungsmarkt und treibt den #Mietenwahnsinn an. Svenja Glaser @oxi_blog. #Vonovia #DeutscheWohnen #LEGImmobilien

OxiBlog: “Börsennotierte Wohnungsunternehmen vermieten inzwischen fast eine Millionen Wohnungen in der Bundesrepublik. Mancherorts dominiert die Renditeorientierung schon die Märkte, Einfluss auf das ganze Vermietergeschäft haben die Börsennotierten ohnehin. …

Zusammen kamen sie zum Zeitpunkt der Untersuchung zwar nur auf rund 900.000 Mietwohnungen hierzulande. Das ist nicht gerade viel, die Zahl beläuft sich auf weniger als 4 Prozent des Mietwohnungsbestandes. Allerdings besitzen allein drei börsennotierte Vermietungsunternehmen eine sechsstellige Zahl von Wohnungen, das sind die Konzerne Vonovia, deren rund 400.000 Wohnungen aus der Übernahme Gagfah durch die Deutsche Annington Immobilien SE stammen, die Deutsche Wohnen mit rund 150.000 Wohnungen und die LEG mit rund 128.000 Wohnungen. Hier kommt auf ein Konzentrationsprozess zum Ausdruck, die Folge einer Übernahmewelle, die in den Jahren 2013 bis 2015 ihren Höhepunkt hatte. … .”

Mehrere Werthebel gleichzeitig: Börsennotierte Wohnungsunternehmen und der Mietenwahnsinn

“Mietwahnsinn” in Leipzig? Junge Liberale ätzen gegen Linke

Leipzig: @julisleipzig gegen Jule @luna_le und #Tag24 macht eigenen Artikel daraus. @rudiascherl twittert: “Besetzen, enteignen, kreativ umgestalten!” seien “Wahlslogans von gestern”. Wann war noch mal dieses gestern? #Leipzigfüralle #Mietenwahnsinn

TAG24 Leipzig: “Die Jungen Liberalen (JuLis) ätzen gegen die gewünschte Wohnungspolitik der Linken.

Und dabei stützen sich die jungen FDP-ler auf einen Tweet von Linken-Stadträtin Juliane Nagel (39). Die hatte am Freitag, den 20. April als Lösung für den “Mietwahnsinn” in Leipzig “Besetzen, enteignen, kreativ umgestalten” vorgeschlagen. Eine Idee, die die JuLis für äußerst überholt halten.

“Wer 28 Jahre nach der Wiedervereinigung noch von Hausbesetzungen, Enteignungen und Zwangsverstaatlichungen fabuliert, hat […] die Geschichte nicht verstanden”, kritisiert Rudi Ascherl, Kreisvorsitzender der JuLis. Das seien “Wahlslogans von gestern”.

Für die jungen Politiker stellen vielmehr die strengen Bau- und Wohnvorschriften eine Hürde dar. Sie fordern eher eine “schnelle Entbürokratisierung und Entlastung des Wohnmarktes durch Steuer- und Abgabensenkung”. … .”

https://www.tag24.de/nachrichten/leipzig-junge-liberale-fdp-die-linke-wohnungsmarkt-altmodisch-juliane-nagel-538196

Kommunale Instrumente: Die Milieuschutzsatzung | MDR.DE

Leipzig: #WoPoLE. 4-min-Stück von Thyra Veyder-Malberg auf @mdrkultur über die Einführung einer #Milieuschutzsatzung mit kurzen Interviews mit Baubürgermeisterin Dorothee Dubrau, Sabine Heymann (@CDU_SRLE) und @mathweber (@LinksfraktionLe)

MDR Kultur: “Kommunale Instrumente: Die Milieuschutzsatzung

In Berlin können Mietwohnungen längst nicht mehr ohne Weiteres in Eigentumswohnungen umgewandelt werden. In Leipzig soll es eine Milieuschutzsatzung erst Ende 2019 geben. Warum so spät? Thyra Veyder-Malberg berichtet.

MDR KULTUR – Das Radio
Fr 20.04.
18:05 Uhr
04:24 min”

https://www.mdr.de/kultur/videos-und-audios/video-radio/audio-686722.html

Forum in Leipzig: “Recht auf Stadt” | MDR.DE

Leipzig: Bereits am Freitag sendete @mdrkultur ein 6-minütiges Interview mit Lina Hurlin über den Wandel der Stadtviertel um die #Eisenbahnstraße, den #Wohnungsmarkt in Leipzig allgemein und die Ziele des #rasf2018. Nachhören und teilen lohnen sich!

MDR Kultur: “Forum in Leipzig. “Recht auf Stadt”

Noch bis Sonntag geht es bei dem Kongress “Recht auf Stadt” um Themen wie Entwicklungen in der Mietpolitik, Konflikte im öffentlichen Raum oder soziale Infrastruktur. Im Gespräch Organisatorin Lina Hurlin.

MDR KULTUR – Das Radio
Fr 20.04.
18:05 Uhr
06:23 min”

https://www.mdr.de/kultur/videos-und-audios/audio-radio/audio-recht-auf-stadt-forum-leipzig100.html

Demonstration – “Stadt für alle, statt für Profite”

Leipzig: #WoPoLE. Kommentare der Fraktionen im #srle zur #Leipzigfüralle-Demo und #Wohnungspolitik allgemein auf @mephisto976. Z.B. Sabine Heymann, @CDU_SRLE: “Wohnen ist mehr als nur Mieten, Wohnen ist auch Eigentumsbildung.” @leipzigfueralle

mephisto 97.6: “… “Einigkeit” unter den Fraktionen

Die Fraktionen im Stadtrat sind sich alle darin einig, dass die Wohnraumsituation gerade in beliebten Bezirken immer angespannter wird. Viele Fraktionen können die Demonstrierenden durchaus verstehen. Denn das etwas gemacht werden muss, da sind sich eigentlich alle einig. …

“Das man es nicht nur vom Mieter her denkt, sondern, dass wohnen mehr als nur mieten ist, sondern auch Eigentumsbildung ist. Und das auf unterschiedlichem Niveau.”

Sabine Heymann, Sprecherin der CDU-Fraktion Leipzig

Die CDU-Fraktion versucht die Diskussion auch von der Seite der Vermietenden zu führen. Dafür wird diese allerdings von SPD, Linken und Grünen kritisiert. Die angespannte Wohnsituation habe sich schon länger angekündigt. … .”

https://mephisto976.de/news/stadt-fuer-alle-statt-fuer-profite-65494

Leipzig für Alle

Empira-Studie: Mehr Wohnungsneubau treibt Mieten

Schland: Bauen, bauen, bauen? Mehr #Wohnungsneubau läßt #Durchschnittsmieten eher steigen. Korrelationsanalyse von Empira für 80 dts. Städte ab 70.000 Einwohner_innen zeigt statistischen Zusammenhang. Noch keine qualitative Überprüfung von Kausalitäten

Haufe: “Immer wieder wird proklamiert: Um steigenden Mieten entgegen zu wirken, müsse mehr gebaut werden. Nun legt der Schweizer Investmentmanager Empira eine Studie für den deutschen Markt vor, die genau das Gegenteil behauptet: Mehr Wohnungsneubau lasse die Durchschnittsmieten eher steigen, entscheidender Faktor sei vielmehr die Entwicklung der Arbeitslosenquote, heißt es da.

Für die Korrelationsanalyse hat Empira 80 deutsche Städte ab 70.000 Einwohnern über einen Zeitraum von zehn Jahren analysiert und herausgefunden, dass etwa Städte wie Berlin, Leipzig oder Erlangen, deren Arbeitsmarktsituation in den vergangenen Jahren eine besonders große Dynamik entfaltet hatte, auch überdurchschnittliche Mietpreisanstiege aufweisen. …

Neubauten teurer vermietet als Bestandswohnungen

Zahlreiche Studien gehen davon aus, dass mit steigenden Baugenehmigungen und Fertigstellungen auch die durchschnittlichen Mieten sinken. Verbände fordern eine Beschleunigung des Wohnungsneubaus durch die Politik. “Die positive, wenn auch geringe, Korrelation zwischen lokaler Bautätigkeit – Baugenehmigungen wie Fertigstellungen – und Mietpreisen widerspricht landläufig verbreiteten Annahmen”, sagt Lahcen Knapp, CEO der Empira AG.

Einer der Gründe könnte sein, dass neue Wohnungen teurer vermietet werden als Bestandswohnungen, was den Mietpreis im Durchschnitt anhebt. Ein signifikanter Zusammenhang ist laut Empira in den Kaufpreisen für Eigentumswohnungen zu sehen. Sie laufen in ihrer Entwicklung teils den Mieten voraus. Steigen die Preise für Eigentumswohnungen ist auch die Zunahme der Mieten wahrscheinlich. … .”

https://www.haufe.de/immobilien/entwicklung-vermarktung/marktanalysen/empira-studie-mehr-wohnungsneubau-treibt-mieten_84324_449270.html

Leipziger Internet Zeitung: Leipzig für Alle? Eine Demonstrations-Doku vom 20. April 2018 – Video, Audio, Bildergalerie – L-IZ.de

Leipzig: Rund 1000 Teilnehmer_innen bei der gestrigen #Leipzigfüralle-Demo gegen #Mietenwahnsinn und #Verdrängung. Viele Bilder, Videos und Interviews sowie ein guter Text in der @LIZ_de. Heute geht’s weiter beim @rasf_2018

Leipziger Internet Zeitung: “8.000 waren es auf der Demonstration „Leipzig für Alle“ – natürlich nicht. Noch nicht, wenn in Leipzig angesichts der verbliebenen rund zwei Prozent Wohnungsleerstand nicht nachhaltig umgesteuert wird. Runde 1.000 kamen am 20. April ab 16 Uhr bei der ersten Demo, um ihrem Unmut über eine inganggesetzte Spekulations- und Mietschraube in Leipzig Luft zu verschaffen. Denn aus anfänglichen Geschichten um Entmietungsversuche im Jahre 2011 – ja, schon sehr lange her – ist ein System geworden, was vor allem junge und ältere Menschen in Leipzig ganz systematisch an die Wand drückt. Wenn diese dann in der eigenen Wohnung steht, werden die ersten wirklich rebellisch. … .”

Dresdner Wohnungsgenossenschaften ziehen Bilanz

Dresden: #WoPoDD. Rekordzahlen bei den 8 großen #Wohnungsgenossenschaften: 66 800 Mitglieder, 60 200 Wohnungen, Mietspanne von 4,80 €/m² (teilsanierte Platte) bis 10,50 €/m² (Erstbezug im Neubau), Ø: 5,23-5,65 €/m², viele Neubauten geplant

DNN Dresdner Neueste Nachrichten: “Rekord-Mitgliederzahlen und Rekordinvestitionen für die acht großen Dresdner Wohnungsbaugenossenschaften: Die Bilanz der Dachmarke „Dresdner Wohnungsgenossenschaften“ zeigt: Es sind mehr Menschen Mitglied als es Wohnungen gibt und noch nie wurde seit der Gründung so viel investiert. …

Im vergangenen Jahr erreichte die Mitgliederzahl mit rund 66 800 einen neuen Rekordwert. Damit übersteigt die Mitgliederzahl die insgesamt rund 60 200 verfügbaren Genossenschafts-Wohnungen. Der Grund: Nach den Erfahrungen der Vorstände schließen Eltern Mitgliedschaften für ihre Kinder ab oder Menschen, die Dresden verlassen, bleiben Mitglied um bei einer möglichen Rückkehr schneller wieder eine neue Wohnung in einer Genossenschaft finden zu können. …

Mietspanne von 4,80 Euro bis 10,50 Euro

Die Mietspanne reicht von 4,80 Euro Kaltmiete pro Quadratmeter in einem teilsanierten Plattenbau bis zu 10,50 Euro kalt pro Quadratmeter für den Erstbezug in einem Neubau. Die Durchschnittsmiete für Genossenschaftsmitglieder variiert aktuell je nach Genossenschaft zwischen 5,23 und 5,65 Euro kalt und ist damit im Vergleich zum Vorjahr um ein paar Cent angestiegen. Im Durchschnitt zahlen Dresdner 6,09 Euro pro Quadratmeter Kaltmiete. … .”

http://www.dnn.de/Dresden/Lokales/Dresdner-Wohnungsgenossenschaften-ziehen-Bilanz

VSWG Verband Sächsischer Wohnungsgenossenschaften e.V.

Leipzig muss ‚Rebel City‘ werden! | Leipzig für alle!

Leipzig: Ein weiterer Aufruf zur #Leipzigfüralle-Demo vom “Democracy in Europe Movement 2025” (@DiEM25_Leipzig):
“Leipzig muss eine #RebelCity werden! Wir setzen Solidarität und Widerstand gegen die kapitalistische #Wohnungspolitik!”

Veröffentlicht auf der Website von Leipzig für Alle: “In was für einer Stadt wollen wir leben?

Weltweit gehen immer mehr Menschen auf die Straßen ihrer Städte, um gegen den Verkauf eben jener Städte zu protestieren. Diese Menschen, Initiativen und Städte versuchen eine reale Perspektive zu bieten. Gestützt auf bürgerliche und soziale Rechte, wollen sie bessere Lebensbedingungen für alle gewährleisten. Und sie haben Erfolg.

Von den Protesten auf den Straßen, die bspw. gegen Großbauprojekte und für selbstverwaltete Räume kämpfen, bilden sich immer mehr Netzwerke und Initativen, die sich auch institutionell gegen Privatisierung, Gentrifizierung und die autoritären “Neugestaltung” ganzer Städte und Stadtteile zur Wehr setzen. Die Wahl Ada Colaus zur Bürgermeisterin von Barcelona oder Luigi de ‚Magistris in Neapel gehören zu den jüngsten Erfolgen dieser Bewegungen auf europäischer Ebene. Immer mehr Städte rebellieren.

Die Städte müssen rebellisch werden

Viele dieser Städte stehen in intensivem Austausch und bilden ein Netzwerk aus sog. „Rebel Cities“. Der Begriff ‚Rebel Cities‘ geht in erster Linie auf Sozialtheoretiker David Harvey zurück. Dieser stellt die moderne Form von Kapitalakkumulation in direkten Zusammenhang zur (städte-)baulichen Entwicklung, da diese globale Geldströme kanalisieren und überschüssiges Kapital absorbieren.

http://leipzigfueralle.blogsport.eu/leipzig-muss-rebel-city-werden/