Endlich Weihnachtsgeld: Vermieter erhalten Anspruch auf 13. Monatsmiete

Schland: Endlich auch #Weihnachtsgeld! Vermieter_innen erhalten Anspruch auf 13. Monatsmiete. Damit werden sie vom Justizminister @HeikoMaas mit regulären Arbeitnehmer_innen gleichgestellt. #GroKo wirkt immer noch! @Der_Postillon. DVV: “Himmelschreiende Ungerechtigkeit nun endlich beseitigt!”

Der Postillon: “Gute Nachrichten für Immobilienbesitzer! Sie dürfen von ihren Mietern in diesem Jahr erstmals eine sogenannte 13. Monatsmiete verlangen, deren Höhe bis zu 65 Prozent einer regulären Monatsmiete entsprechen kann. Damit sollen Vermieter endlich mit regulären Arbeitnehmern gleichgestellt werden, die in vielen Branchen gegen Ende des Jahres mit einem Zusatzgehalt (“Weihnachtsgeld”) rechnen können.

Die neue Regelung gab das Justizministerium heute nach monatelangen Beratungen mit dem Deutschen Vermieterverband in einer Stellungnahme bekannt. Auf Seiten der Vermieter herrscht über den Beschluss hohe Zufriedenheit.
“Wir sind mehr als froh, dass diese himmelschreiende Ungerechtigkeit nun endlich beseitigt ist”, erklärte der DVV-Vorsitzende Jost von Hagenstett. “Seit Jahrzehnten müssen wir geschundenen Vermieter mitansehen, wie Angestellte an Weihnachten mit ihrem 13. Monatsgehalt prahlen. Jetzt bekommen auch wir endlich das nötige Kleingeld, um unsere Lieben beschenken zu können. Schließlich mühen wir uns das ganze Jahr zum Wohle unserer Mieter ab, indem wir regelmäßig ihre Zahlungen in Empfang nehmen und in weitere Immobilien investieren.”

Bis spätestens 20. Dezember haben Vermieter jetzt Zeit, ihren Mietern mitzuteilen, ob sie die 13. Monatsmiete in Anspruch nehmen. Ob sie den Zuschlag auch rückwirkend für die letzten Jahrzehnte erheben können, wird derzeit noch diskutiert.”

http://www.der-postillon.com/2014/12/endlich-weihnachtsgeld-vermieter.html

Wohnungsbau: Fast überall gibt es Hindernisse für neue Bauflächen | Frankfurter Neue Presse

Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main: Fast überall gibt es Hindernisse für neue #Bauflächen. 38 % der im regionalen #Flächennutzungsplan für #Wohnungsbau reservierten Grundstücke sind blockiert – aus ganz unterschiedlichen Gründen.

FNP – Frankfurter Neue Presse: “… In der Übersicht des Regionalverbands zu den Wohnbaugebieten rund um Frankfurt ist das Projekt deshalb mit einem roten Punkt gekennzeichnet. Das heißt: Einer Bebauung stehen noch Hindernisse entgegen. In diesem Fall wäre es „fehlender politischer Wille“. Das ist einer der häufigsten Gründe, die die Gemeinden nennen, wenn sie gefragt werden, warum ein Baugebiet nicht voran kommt.

An der Spitze der Liste stehen schwierige Eigentumsverhältnisse. Die liegen vor, wenn ein Baugebiet sehr zersplittert ist – oder wenn einzelne Besitzer überzogene Preisvorstellungen haben. … Naturschutz ist ein anderer Grund, warum Baugebiete blockiert sind. …

Einige Gemeinden wie Florstadt, Ronneburg oder Weilrod haben aus einem anderen Grund keine Neubaugebiete ausgewiesen: Sie sind Teilnehmer von Programmen zur Dorferneuerung und haben sich deshalb verpflichtet, sich auf die Entwicklung ihrer Kerngebiete zu konzentrieren.

Aber auch bei Flächen, die der Regionalverband in seiner Übersicht als „aktiv“ dargestellt hat, ist längst noch nicht klar, ob sie realisiert werden: Gegen das ohnehin schon verkleinerte Baugebiet „Am Silberbach“ in Glashütten zum Beispiel haben Anwohner bereits Klagen angekündigt. … .”

http://www.fnp.de/rhein-main/Fast-ueberall-gibt-es-Hindernisse-fuer-neue-Bauflaechen;art801,2846591

Alwine – Gestern vergessen, heute verkauft: Ein Ort unterm Hammer

Brandenburg: @morgenpost-Reportage von @JuliusBetschka und @_s_wo über die Versteigerung von #Alwine – „Siedlung mit Dorfcharakter“ bzw. ehem. Werkssiedlung einer nahen Brikettfabrik mit 6 Häusern und 15 Mieter_innen. Mindestgebot: 125.000 Euro.

Berliner Morgenpost: “Alwine wird versteigert. Lange hat sich keiner für die Häuser im Ort interessiert. Doch die Bewohner haben sich dort eingerichtet.

An der einzigen Straße von Alwine steht seit über einem Jahr kein Mercedes mehr. Sein Auto musste er abwracken lassen, erzählt Paulchen. „War ein Diesel, so was wollen die da oben ja nicht mehr.“ Eine Umrüstung für 4000 Euro oder einen Neuen hat er sich nicht leisten können, klar. Und so bleibt Paul Urbanek, den alle in der Siedlung Paulchen nennen, nur noch ein Benz: Daimler-Benz, sein schwarzer Mischlingshund. In Erinnerung an den stillgelegten Wagen. Der 71-Jährige zeigt auf das Haus mit der Nummer 104. Es ist eines von sechs Häusern in Alwine, einer Siedlung im Süden Brandenburgs im Landkreis Elbe-Elster. Ein Zweigeschosser mit einer Fassade aus Spritzbeton, dreckigen Fensterscheiben, vom Türrahmen bröckelt die Farbe. … .”

https://www.morgenpost.de/brandenburg/article212780703/Gestern-vergessen-heute-verkauft-Ein-Ort-unterm-Hammer.html

Dörfer in Ostdeutschland: Dorf unterm Hammer bleibt wohl Ausnahme

Brandenburg: #Alwine. Dorf unterm Hammer bleibt wohl Ausnahme. Droht ein Ausverkauf ostdeutscher Dörfer? Eher nicht. Experten zufolge ist deren Lage oft alles andere als düster. Hoffnung auf #Digitalisierung. #Dorfsterben #LändlicherRaum

ZDF: “In der südbrandenburgischen Siedlung Alwine leben 15 Menschen zur Miete. Bis jetzt hat das niemanden interessiert, nun aber ist alles anders: Denn Alwine wird heute im Berliner Immobilien-Auktionshaus Karhausen versteigert. Fünf Doppelhäuser, ein Zweifamilienhaus, ein Einfamilienhaus, zwei Mehrfamilienhäuser, mehrere Schuppen und Garagen. Mindestgebot: 125.000 Euro. Das sorgt für Schlagzeilen: “Ein ganzes Dorf unter dem Hammer.” Dass Alwine nur ein “Gemeindesplitter” ist, geschenkt. …

“Die Situation vieler ländlicher Gebiete in Ostdeutschland ist positiver als oft angenommen”, sagt Hardo Kendschek, Leiter des Leipziger Büros des Empirica-Instituts. … Die Sorgen und Nöte von bestimmten Gemeinden, die fernab der “#Schwarmstädte” liegen, verschweigt Kendschek indes nicht. “Auf bestimmten Gebieten lastet ein großer Druck”, sagt er. “Aber das ist im Osten nicht anders als im Westen, Süden oder Norden.”

Wehe, der Staat vernachlässigt den ländlichen Raum

Problematisch werde es, wenn sich der Staat aus der Fläche zurückziehe. “Wo der Staat den ländlichen Raum vernachlässigt hat, sind auch die rechtsradikalen Einstellungen am stärksten”, sagt Kendschek. Aktuell beobachtet er ein Umdenken der Politik und erwartet ein stärkeres Engagement auf dem Land. Kendschek ist sich deshalb sicher: “Die Dörfer werden nicht sterben.”

Thilo Lang, Leiter der Regionalen Geographie am Leibniz-Institut für Länderkunde in Leipzig, belegt das innovative Potenzial ländlicher Räume in der großangelegten Studie “Peripher global – Weltmarktführer auf dem Lande”. Von insgesamt mehr als 100 wirtschaftlichen Weltmarktführern in Ostdeutschland haben immerhin fünf ihren Sitz in Landgemeinden. Hinzu kommen zahlreiche weitere in kleinen und mittelgroßen Städten.

Schnelles Internet als Wirtschaftsaufbauhilfe

“Wenn sich beim Ausbau des schnellen Internets flächendeckend noch mehr tut, könnten sich auch mehr Unternehmen in heute noch strukturschwachen Dörfern und Kleinstädten ansiedeln”, sagt Lang. Steht die digitale Infrastruktur, gibt es keine abgehängte Peripherie mehr, lautet sein Credo. “Früher oder später kommen dann kluge Köpfe und füllen den Raum mit innovativen Konzepten.” … .”

https://www.zdf.de/nachrichten/heute/situation-doerfer-im-osten-100.html

Gentrifizierung in Hanau: Scharfe Kritik an neuen Eigentümern

Hanau: Die Bewohner_innen von 8 Wohnhäusern sollen nach Willen des neuen Eigentümers ihre Wohnungen noch in diesem Monat räumen. Die meisten von ihnen sind Roma, die in prekären Verhältnissen leben. Der Mieterbund sieht darin ein skandalöses Vorgehen.

Frankfurter Rundschau: “Das Vorgehen der neuen Eigentümer in der Daimlerstraße wirft immer mehr Fragen auf. Bewohner haben kürzlich Schreiben der Finest Property (FP) UG erhalten, in denen sie aufgefordert wurden, ihre Wohnung noch diesen Monat zu räumen. Begründet wird dies etwa damit, dass sie beim früheren Eigentümer hohe Mietrückstände hätten und der Vertrag ausgelaufen sei. An einer Stelle wird verlangt, für die vergangenen Jahre lückenlos nachzuweisen, dass Miete gezahlt wurde. Im Oktober sollten die Bewohner in einer Selbstauskunft zahlreiche Fragen beantworten, auch ob Insolvenzverfahren gegen sie liefen.

Die Daimlerstraße am Hauptbahnhof wurde im Oktober von FP und der MS & Söhne Grund- und Immobilienbesitz GmbH gekauft. Nach eigenen Angaben wollen sie die acht sanierungsbedürftigen Wohnhäuser erneuern, mit gehobener Ausstattung versehen und zum Marktpreis vermieten. Die aktuellen Bewohner sollen ausziehen. Weil der Bahnhof und das Umfeld deutlich aufgewertet werden sollen, versprechen die Immobilien hohe Gewinne. …

Schulze bemängelt auch die Zettel, die FP-Geschäftsführerin Anna Kurz vor ein paar Wochen verteilte. Darauf stand ein „Angebot“: 2000 Euro für einen Auszug bis Ende November, bis Ende Dezember 800 Euro. Gleichzeitig wurde bei Vergehen gegen den Mietvertrag mit Polizei und Justiz gedroht. Einige haben unterschrieben, weil sie sich unter Druck gesetzt fühlten. Nach Ansicht des Mieterbundes war das wohl eine Art Haustürgeschäft ohne Widerrufsbelehrung und damit nicht rechtens. Hinzu kommt, dass einige Bewohner Analphabeten sind. Vergangene Woche waren von einst etwa 400 Bewohnern noch 130 da. Die meisten von ihnen sind Roma, die in prekären Verhältnissen leben. Während sie bleiben, weil ihre Zimmer in der Daimlerstraße in einem guten Zustand sind und sie keine andere Wohnung finden, sind die Bauarbeiten in vollem Gange. … .”

http://www.fr.de/rhein-main/gentrifizierung-in-hanau-scharfe-kritik-an-neuen-eigentuemern-a-1403831

Mitte will Miethaie abschrecken: Bezirksamt prüft erstmals Vorkaufsrecht für Mehrfamilienhaus in Wedding

Berlin-#Wedding: Bezirksamt Mitte will Miethaie abschrecken und prüft erstmals #Vorkaufsrecht für Mehrfamilienhaus #AmMa65. Um Mieter_innen vor Spekulation zu schützen, kann der Bezirk das Haus selbst zum Verkehrswert erwerben, wenn es in einem #Milieuschutzgebiet liegt

Berliner Woche: “Friedrichshain-Kreuzberg gilt als Vorreiter in Sachen kommunales Vorkaufsrecht, um Bewohner vor Mietexplosionen und Verdrängung zu schützen. Jetzt könnte Mitte erstmals diese Option nutzen.

„Altbau-Eckhaus mit Potenzial in Wedding“ lautete die Anzeige auf Immoscout, mit der der Hauseigentümer seine Immobilie an der Ecke Amsterdamer und Malplaquetstraße angeboten hat. Wenige Tage später war das Angebot deaktiviert. Die Hausbewohner hatten das Inserat entdeckt und Alarm geschlagen. Die 31 Mietparteien befürchten bei einem Verkauf Verdrängung durch Mietsteigerungen oder die Umwandlung in Eigentumswohnungen. Wie eine Bewohnerin sagt, wollen sie das Haus selbst als Genossenschaft kaufen oder hoffen auf das kommunale Vorkaufsrecht.

Um Mieter vor Spekulation zu schützen, kann der Bezirk das Haus selbst zum Verkehrswert erwerben, wenn es in einem Milieuschutzgebiet liegt. Dazu hat er bei einer Verkaufsanzeige zwei Monate Zeit. … .”

http://www.berliner-woche.de/wedding/politik/mitte-will-miethaie-abschrecken-bezirksamt-prueft-erstmals-vorkaufsrecht-fuer-mehrfamilienhaus-in-wedding-d137299.html

Tagesspiegel LEUTE Mitte | Macher | Ein Weddinger Mietshaus organisiert sich

Berlin-#Wedding: „Wir kaufen unser Haus selber“. #AmMa65. Mieter_innen des Hauses Ecke Amsterdamer und Malplaquetstraße reden mit #Mietshäusersyndikat, #Wohnungsgenossenschaften und Stiftungen und hoffen auf #Vorkaufsrecht des Bezirkes

Tagesspiegel: “… „Wir kaufen unser Haus selber“ steht auf einem weißen Tuch, das an einem Balkon des Hauses an der Ecke Amsterdamer- und Malplaquetstraße in Wedding hängt. Wie vor zwei Wochen berichtet, soll das Haus im Milieuschutzgebiet Seestraße verkauft werden. Anfang November entdeckten die Mieter ihr Zuhause im Internet: Für 3,5 Millionen Euro wurde es auf einer Immobilienseite angeboten. Kurze Zeit später war es weg, man hätte sich für einen Käufer entschieden, sagte die Hausverwaltung. Weil die etwa 60 Mieter befürchten, dass nach einem Kauf die Miete profitorientiert steigt und sie so verdrängt werden, haben sie beschlossen, selber das Haus, in dem sie leben, zu kaufen.

Sie gründeten den Verein AmMa65 und führen nun Gespräche mit dem Mietshäusersyndikat, Genossenschaften und Stiftungen über verschiedene Finanzierungsmodelle. So soll eine Option für den mieterfreundlichen Kauf des Hauses, sinnvolle Sanierungsmaßnahmen und eine selbstgestaltete Verwaltung gefunden werden. Unterstützt werden sie von Baustadtrat Ephraim Gothe (SPD), der für Mitte in diesem Fall erstmals das Vorkaufsrecht des Bezirks erwirken könnte. Viele Anwohner unterstützen das Vorhaben ihrer Nachbarn. Aus Zeichen der Solidarität haben einige Herzen in ihre Fenster gehängt. Die älteste Mieterin lebt übrigens seit 35 Jahren in dem Haus.”

Mitte08122017

Raus aus der Großstadt: Was an der Provinz so schön ist

Schland: #LändlicherRaum als alternativer Wohnort zu den übervollen #Großstädte’n und #Universitätsstädte’n? @KristinaPezzei und Judith Lembke erwärmen sich in der @FAZ_Immobilien für die #Stadtflucht und #Mittelstädte und #Kleinstädte abseits der #Ballungszentren.

FAZ.NET – Frankfurter Allgemeine Zeitung: “Raus aus der Großstadt
Die Wohnungskrise kennt auch Gewinner: Die Provinz will von den hohen Preisen in den Metropolen profitieren. Die Städte im Schatten bringen sich in Stellung – und wähnen den Zeitgeist auf ihrer Seite.

Ländlicher Raum: Auffangbecken der Abgehängten, wo der nächste Supermarkt weit, das Internet langsam und die Fünfzigjährige im Dorf die Jüngste ist? Es gibt auch eine andere Lesart: In der Provinz ist die Natur nah und die Nachbarschaft bekannt, sie schafft Identität und vermittelt Sicherheit in unruhigen Zeiten. Und, immer wichtiger: Fern der Großstädte können sich auch Durchschnittsfamilien noch ein eigenes Haus mit Garten leisten, von dem sie in Köln oder München noch träumen würden. „Wohnungsnot in den Metropolen? Schwindelerregende Hauspreise und eine Mietpreisbremse, die nicht funktioniert – na und?“ heißt es bei vielen Bürgermeistern auf dem Land, wenn man mit ihnen übers Wohnen spricht. „Bei uns ist doch Platz.“ …

Doch langsam wendet sich das Blatt. Als Reaktion auf den Druck in den Ballungszentren und auch auf das überdurchschnittlich gute Abschneiden der AfD in vielen abgelegenen Regionen wird die deutsche Provinz gerade zaghaft wiederentdeckt. „In jüngster Zeit ist in allen politischen Gruppierungen und Parteien ein neues Interesse für die Probleme des ländlichen Raumes spürbar, nachdem man sich jahrelang nur an urbanen Milieus ausgerichtet hat“, heißt es in der Empirica-Studie. …

Gerade junge Familien suchten wieder mehr nach der Sicherheit, die ein eigenes Haus biete und ein Umfeld, in dem auch die Nachbarn mal einen Blick auf die Kinder werfen. Rolfsmeyer macht für diese Entwicklung die immer höhere Taktung des Lebens verantwortlich, die viele Menschen verunsichere. Der Rückzug auf die eigene Scholle als Reaktion auf die Unwägbarkeiten von Globalisierung und Digitalisierung? Mit dieser Analyse ist er nicht allein. … .”

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/immobilien/wohnen/raus-aus-der-grossstadt-was-an-der-provinz-so-schoen-ist-15302892.html

Wohnen wird immer mehr zum Luxus

Wien: Wohnen wird immer mehr zum Luxus. #Wohnungspreise bzw. Mieten und Löhne driften immer mehr auseinander. #Neubauwohnungen in Wien sind teurer als in Frankfurt und Berlin. #Grundstückspreise explodieren

DiePresse.com: “Die Leistbarkeit von Wohnraum verschlechtert sich zusehends. “Die Wohnungspreise und die Löhne driften immer mehr auseinander”, sagte der frühere s-Bausparkassen-Chef Josef Schmidinger, der derzeit Bereichsleiter für Wohnbau und Immobilien bei der Erste Bank sowie Geschäftsführer der (noch nicht operativ tätigen) Wohnbauinvestitionsbank ist. Die Mieten stiegen wesentlich stärker als die Einkommen. …

Grundstückspreise explodieren

Es sind nicht nur die Baukosten, sondern auch die Grundstückspreise in die Höhe geschnellt. 2008/09 war beispielsweise ein Quadratmeter im Wiener Sonnwendviertel rund um den neuen Hauptbahnhof noch um 330 Euro zu haben, jetzt sind dafür 1.800 Euro zu bezahlen. Öffentliche Grundstücksreserven um rund 400 Euro gibt es derzeit noch am Wiener Nordbahnhof und in Aspern. Die Flächen, die neu auf den Markt kämen – etwa aufgelassene Kasernen -, kosteten aber zwischen 1.200 und 1.600 Euro. … .”

https://diepresse.com/home/wirtschaft/verbraucher/5334804/Wohnen-wird-immer-mehr-zum-Luxus

Teil der Anwohner wünscht sich Ruhe in Wurzner Straße in Leipzig

Leipzig-#Reudnitz/Anger-Crottendorf: Teil der Anwohner_innen wünscht sich Ruhe in #WurznerStr. #SPD-Stadträtin Nicole Wohlfarht sucht nun Gespräch mit diesen. “Staatsverachtendes Gedankengut der linksextremen Szene” und zweites #Connewitz sind offenbar kein Thema mehr

LVZ Leipziger Volkszeitung: “Nach der abgesagten Tanzveranstaltung in einem Wohnhaus in der Wurzner Straße schaukelt sich die Situation hoch. Einige Anwohner stören sich seit mehr als drei Jahren an lautstarken Feiern.

Am vergangenen Wochenende hat eine abgesagte Tanzveranstaltung in der Wurzner Straße 2a für Polizeikontrollen und Proteste gesorgt. Das stieß auf Kritik der Bewohner der Häuser 1, 2 und 2a. Andere Nachbarn, die in den Häusern 3 bis 10 der Straße in Anger-Crottendorf wohnen, zeigten sich nun aber erleichtert über das Eingreifen der Polizei: „Endlich nun bauen die Behörden Druck auf und schützen die arbeitenden Anwohner, welche die Nacht zum Schlafen brauchen“, heißt es in einem Leserbrief, die ein Anwohner stellvertretend für 42 Anwohner, Gewerbetreibende und Vereine in der Straße LVZ.de zukommen ließ. …

Bereits seit 2014 habe er regelmäßig die Polizei über Ruhestörung informiert, sagte der Verfasser des Leserbriefs, dessen Name LVZ.de bekannt ist. Nachdem die Ost Apotheke in der Wurzner Straße 1 geschlossen wurde, fänden die Feiern seiner unliebsamen Nachbarn in den Häusern 2 und 2a statt. Etwa alle zwei Wochen fühlte er sich durch den dort entstehenden Lärm gestört, sagte der Anwohner. „Ich wünsche mir ein Wohnhaus, in dem Leute wohnen, die sich gesellschaftskonform verhalten.“ …

SPD-Stadträtin Wohlfahrt sucht Gespräch mit Anwohnern

Am Freitag sagte Wohlfahrt gegenüber LVZ.de, sie habe selbst bereits in der Gegend gewohnt und könne bestätigen, dass es in der Wurzner Straße nachts teilweise sehr laut werde. Die Stadträtin hat den Anwohnern, die sich über die lauten Feiern ihrer Nachbarn beschweren, ein Angebot für ein Gespräch gemacht. „Sie sollen sich nicht allein gelassen fühlen“, sagte die Politikerin. Ein Anwohner zeigte sich zum Austausch bereit.

Auch an die Stadt Leipzig schickte er den Leserbrief am Mittwoch. Nach Aussagen des Referats Medien lag das Schreiben am Freitag jedoch noch nicht vor.

http://www.lvz.de/Leipzig/Lokales/Teil-der-Anwohner-wuenscht-sich-Ruhe-in-Wurzner-Strasse-in-Leipzig