Infoveranstaltung zum Hausprojekt Zelle79 + Party

Leipzig: Heute, 20 Uhr im hinZundkunZ. Infoveranstaltung zum Hausprojekt #Zelle79 und Party. Das #Hausprojekt ParZELLEnstraße 79 in #Cottbus existiert 2000 und soll nun gemeinsam gekauft werden. Dafür braucht es eure Unterstützung!

hinZundkunZ: “Die Menschen aus der Zelle79 (Cottbus) wollen endlich ihr Haus kaufen bzw. kollektivieren und sind auf Soli-Tour. Sie bringen am 26.05. eine Infoveranstaltung, DJanes, Soli-Shirts und -Schnaps mit nach Leipzig.

Die ParZELLEnstraße 79 existiert seit dem Jahr 2000 und soll es auch weiterhin tun. Deshalb geht es jetzt los mit dem Hauskauf. Die Zelle79 braucht eure Unterstützung!

Der Trägerverein des Hauses leistet im Wesentlichen antirassistische und antifaschistische Arbeit – und das ist in Cottbus dringend nötig. In der Zelle79 soll möglichst Vielen die Chance gegeben werden, mit flachen Hierarchien gemeinsam zu arbeiten, sich selbst zu verwirklichen sowie langfristig, sozial- und umweltverträglich zu wohnen. Dieser Freiraum soll erhalten werden. Aber auch so eine Distel im Beton benötigt im Kapitalismus finanzielle Mittel. Kennen ja alle. Daher sucht die Zelle79 nach Unterstützer_innen. Insgesamt werden 50.000 Euro für den Kauf des Hauses benötigt – im Vergleich bspw. zu Berlin (oder mittlerweile Leipzig) ist das ja fast nichts …

Infos: http://zelle79.blogsport.eu … .”

Infoveranstaltung zum Hausprojekt Zelle79 + Party

Leipziger Internet Zeitung: Linke und Grüne fordern baldige Soziale Erhaltungssatzungen für Leipzig – L-IZ.de

Leipzig: #WoPoLE im #srle. @LinksfraktionLe und Fraktion @gruene_leipzig fordern mit eigenen Anträgen baldige soziale #Erhaltungssatzungsgebiete/ #Mileuschutzgebiete und eine #Veränderungssperre für Quartiere an #Eisenbahnstraße und #ZweinaundorferStr.

Leipziger Internet Zeitung: “Diskutiert wird über den Schutz von Mietern auf einem sich immer mehr erhitzenden Wohnungsmarkt in Leipzig schon seit über drei Jahren. Aber meist so, als hätte die Stadt noch viel Zeit, bevor es eng wird auf dem Markt. Dabei hat sich die Situation gerade für Menschen mit niedrigen Einkommen in den letzten Jahren schnell und deutlich zugespitzt. Die Linksfraktion beantragt jetzt, ein wichtiges Regelungsinstrument endlich einzusetzen – die Milieuschutzsatzung.

In sozialen Erhaltungsgebieten (Milieuschutzgebieten) sollen übermäßig teure Modernisierungen verhindert und andererseits bereits getätigte städtebauliche Investitionen wie z. B. in Kitas und Schulen geschützt werden, umreißt die Linksfraktion ihr Anliegen, das auch den anderen Fraktionen nicht neu ist. Schon mehrfach haben sie sich mit dem Thema beschäftigt. 2017 hatte die SPD-Fraktionen einen Prüfauftrag gestellt.

Aber was will die Stadt noch groß prüfen? Die Leipziger mit kleinen Einkommen, die jetzt gezwungen sind, eine Wohnung zu suchen, merken schnell, dass gerade die bezahlbaren Wohnungen für Alleinlebende und Familien rar sind. Jedenfalls zu den Preisen, die man sich als Leipziger Kleinverdiener leisten kann. … .”

Wie Kreuzberger Mieter ihr Haus zurückkaufen

Berlin: Der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg hat erstmals das #Vorkaufsrecht zugunsten einer Stiftung ausgeübt. Nun kaufen die Mieter_innen der @zossener48 über einen Verein und das #MietshäuserSyndikat ihr Haus. Ein Modell für andere?

Tagesspiegel: “… „Das Haus kauft sich selber, damit es niemand anderem gehören kann“, sagt von Langsdorff. 20 Menschen im Alter bis 60 Jahre, Familien und Alleinstehende, vom Feuerwehrmann bis zum Orgelbauer, wohnen darin. Hinter von Langsdorffs Fenstern kleben kreisrunde, rote Schilder, ein Zeichen für unverkäufliche Schnittmuster. „Wir sind nicht auf dem Markt“, erklärt sie. … .”

https://tagesspiegel.de/berlin/vorkaufsrecht-fuer-berliner-stiftung-wie-kreuzberger-mieter-ihr-haus-zurueckkaufen/22605966.html

Sociální politika bydlení je v zájmu všech

#Tschechien: Die Wohnungssituation beginnt dramatisch zu werden. Michaela Pixová für @A2larm über den #Mietenwahnsinn v.a. in Prag, das neoliberale Mantra des Marktes und eine Aktivierung der Zivilgesellschaft (tschechisch)

Alarm: “… Jak se tedy zdá, občanská společnost v Česku začíná dopady státem neregulovaných bytových politik pociťovat stále citelněji a chystá se negativním dopadům neoliberalizace bytového trhu aktivně bránit. Aby však iniciativy brojící za dostupné a důstojné bydlení byly skutečně účinné, je potřeba, aby je aktivně podpořili i ti, které bytová situace zatím netíží. Vzhledem k trendu financializace nemovitostí a s tím souvisejícím růstem jejich cen v kombinaci s represivní sociální politikou českých vlád je v zájmu každého z nás zasadit se o nastolení podmínek, díky nimž se život ve městě stane snesitelnějším a udržitelnějším nejen pro nás, ale také pro naše blízké a budoucí generace.”

https://a2larm.cz/2018/05/socialni-politika-bydleni-je-v-zajmu-vsech/

VSWG Verband Sächsischer Wohnungsgenossenschaften e.V. – Einzelansicht

Leipzig: #WoPoLE. #Wohnungsgenossenschaften im VSWG hatten 2017 #Leerstand von 7,2 % – darunter marktaktive und unbewohnbare Wohnungen. 2017 bauten Genossenschaften in Leipzig 262 Wohneinheiten neu, für 2018 sind 15 in Planung.

VSWG Verband Sächsischer Wohnungsgenossenschaften e.V.: “Die günstigsten Mieten in Sachsen – gut, sicher und ein Leben lang bei den sächsischen Wohnungsgenossenschaften

Sven Winkler, Referent Betriebswirtschaft, und Dr. Axel Viehweger, Vorstand des VSWG, präsentierten heute im Rahmen einer Pressekonferenz die Zahlen zur Jahresstatistik 2017. … .”

https://www.vswg.de/aktuelles/einzelansicht/modellprojekt_alles_unter_einem_dach_das_doebelner_modell_nach_drei_jahren_mit_handlungsle/

Wohnungsgenossenschaften bauen wieder höher

Leipzig: #WoPoLE. Genossenschaftsverband VSWG meint, Berichte über „Horrorzahlen“ bei Mieten seien übertrieben. V. a. in Leipzig könne von Mangel keine Rede sein, dort stünden Tausende Wohnungen leer, und in Delitzsch (25 km) sei auch noch viel Platz.

szonline: “… Axel Viehweger, Vorstand des VSWG Verband Sächsischer Wohnungsgenossenschaften e.V., wies am Donnerstag in Dresden auf geplante Neubauten hin – vor allem Wohnungen für Familien würden benötigt, kleine gebe es genug. …

Mieten: Große Unterschiede je nach Region und Baujahr

Die Karten des Verbandes zeigen innerhalb Sachsens starke Unterschiede bei den Mieten: Im Kreis Görlitz zahlen Genossenschaftsmieter durchschnittlich 4,23 Euro kalt pro Quadratmeter, noch weniger die Vogtländer mit 3,93 Euro. In Dresden liegt der Durchschnitt für rund 43 000 Genossenschaftswohnungen bei 5,42 Euro. Die Mietnebenkosten lagen im Dezember bei 2,13 Euro. Mit diesen Zahlen will Viehweger belegen, dass Berichte über „Horrorzahlen“ bei Mieten in Sachsen übertrieben seien. Zwar würden Vermieter etwa in Internet-Angeboten hohe Preise nennen – aber das heiße nicht, dass die immer bezahlt würden. In Sachsen insgesamt gibt es laut Viehweger „ein Überangebot“ an Wohnungen. Vor allem in Leipzig könne von Mangel keine Rede sein, dort stünden Tausende Wohnungen leer, und im benachbarten Delitzsch sei auch noch viel Platz. Freilich müssten für Pendler gute Verbindungen in die Großstädte geschaffen werden.

Aussichten: Geschäftsklima zeigt abwärts

Für Neubauwohnungen verlangen auch Genossenschaften laut Viehweger häufig Preise von zehn Euro kalt und mehr – das leisten sich nach seinen Angaben zum Beispiel Ehepaare, die vom Land zurück in die Stadt ziehen. Eine große Sorge in den 210 Genossenschaften ist laut Umfrage allerdings drohende Altersarmut. In allen sächsischen Landkreisen rechnen die Verbandsvertreter für die kommenden Jahre mit schlechterem Geschäft. … .”

https://www.sz-online.de/nachrichten/wohnungsgenossenschaften-bauen-wieder-hoeher-3941871.htm

Grüne lassen Habeck auflaufen

Schland: @Die_Gruenen streiten über #besetzen. @RobertHabeck: “Dass das Rechtsbruch ist, ist klar wie Kloßbrühe.” RA und ex-@MdB_Stroebele: “… Schriftsteller aus
Schleswig-Holstein … liegt da falsch.” @lisapaus: “Habeck ist wie ich kein Jurist. … Seine Einschätzung teile ich nicht.”

ntv Nachrichten: “… Der neue Grünen-Vorsitzende Robert Habeck verurteilte in der “Welt” die Hausbesetzungen und ging auch auf Distanz zu parteiinternen Sympathisanten. “Wer als Hausbesetzer in Häuser eindringt, weiß, dass das Unrecht ist und entsprechende Konsequenzen hat. Da muss man nicht um den heißen Brei herumreden: Dass das Rechtsbruch ist, ist klar wie Kloßbrühe”, so Habeck. Er stellte klar: Die Unterstützung der Besetzer trage die Partei nicht mit.

Damit war die Debatte jedoch längst noch nicht beendet. Grünen-Legende Hans Christian Ströbele gab den Besetzern im “Spiegel” Rückendeckung. In Richtung seines Parteichefs entgegnete er etwas süffisant: “Wahrscheinlich muss ich den Robert Habeck mal zu einem Gespräch einladen und ihn fragen, wie er das genau sieht. Er liegt da falsch.” Und: “Er ist ja ein Schriftsteller und kein Jurist. Vielleicht kann er das aus Schleswig-Holstein auch nicht so beurteilen, da ist die Situation des Wohnungsmarktes ja eine andere.” In seiner Zeit als Anwalt hat Ströbele viele Hausbesetzer vor Gericht verteidigt.

Die Grünen-Abgeordnete Lisa Paus äußert sich ähnlich: “Robert Habeck ist wie ich kein Jurist. Da ist es völlig normal, dass er sich mit den konkreten Fällen nicht so auskennt. Seine Einschätzung teile ich nicht.” … .”

https://www.n-tv.de/politik/Gruene-lassen-Habeck-auflaufen-article20448811.html

Mehr als jeder Dritte hält Hausbesetzungen für vertretbar

Berlin: #Wohnungsnot und #besetzen. Deutschlandweite @civey_de-Umfrage für @tagesspiegel: Mehr als jede_r Dritte hält #Hausbesetzungen für vertretbar. Besonders stark ausprägt ist Unterstützung in dicht besiedelten #Großstadt’bezirken.

Tagesspiegel: “In Berlin wurden vorübergehend wieder Häuser besetzt. Wie radikal darf der Protest gegen die Wohnungsnot sein? Eine deutschlandweite Umfrage für den Tagesspiegel zeigt Unterstützung für die Besetzungen. …

Die Wohnungsnot in den Großstädten befördert radikale Positionen. Am Wochenende hatte ein Zusammenschluss linker Aktivisten in Berlin zwei Häuser besetzt, um gegen hohe Mieten zu protestieren. Ein Gebäude räumte die Polizei noch am selben Tag, das andere verließen die Aktivisten von sich aus. Doch weite Teile der Bevölkerung haben durchaus Verständnis für die Aktivisten, wie aus einer bundesweiten Umfrage hervorgeht. Besonders stark ausprägt ist die Unterstützung bei den Wählern der Linken und in dicht besiedelten Großstadtbezirken.

Im Auftrag des Tagesspiegels hat das Umfrageinstitut Civey hat gefragt, ob Hausbesetzungen ein vertretbares Mittel der Kritik seien, um auf die Wohnungsnot aufmerksam zu machen. Die repräsentativen Ergebnisse zeigen, dass mit 55,8 Prozent zwar mehr als die Hälfte der befragten Menschen gegen diese Form des Protests ist, gleichzeitig hegen 38,5 Prozent durchaus Sympathien für solche Aktionen – mehr als jeder Dritte. … .”

https://www.tagesspiegel.de/berlin/wohnungsnot-in-berlin-mehr-als-jeder-dritte-haelt-hausbesetzungen-fuer-vertretbar/22596356.html

Steigende Miete und Spitzenrendite

Schland: #Mietsteigerungen im dreistelligen Bereich sind kaum mehr eine Seltenheit: Tausende protestieren bereits gegen #Mietenwahnsinn und Immobiliengiganten wie #Vonovia und #DeutscheWohnen. #ZDFzoom (29 min) über Mieten, die eine Gesellschaft spalten.

ZDF: “Steigende Miete und Spitzenrendite

Steigende Mieten und gleichzeitig wachsende Gewinne bei großen Immobilienkonzernen: Immer mehr Mieter machen ihrem Unmut Luft, jüngst protestierten 25 000 Menschen in Berlin.

“ZDFzoom” hat aufgebrachte Mieter in ganz Deutschland getroffen. Ihre Kritik: Statt regelmäßig instand zu halten, werde teuer modernisiert, werde etwa Fahrstühle, Balkone und Wärmedämmung investiert. Doch das müssen die Bewohner über höhere Mieten bezahlen.

Denn jedes Jahr können über die Modernisierungsumlage elf Prozent der Investitionskosten auf die Kaltmiete aufgeschlagen werden, so sieht es das Gesetz vor. Die Folge: Mietsteigerungen im dreistelligen Euro-Bereich – für viele Mieter kaum zu stemmen. Davon profitierten vor allem die Immobilienkonzerne, die kräftige Renditen an ihre Aktionäre weiterreichen, so die Kritik von Experten und Verbänden.

“ZDFzoom” fragt: “Steigende Miete und Spitzenrendite – Wer stoppt die Immobiliengiganten?”

“ZDFzoom”-Reporter Detlef Schwarzer spricht mit Mietern, sucht Antworten bei der Politik, den beiden größten Immobilienkonzernen in Deutschland – Vonovia und Deutsche Wohnen – und befragt Wirtschaftsexperten. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse stützen die Kritik der Mieter. Professor Kofner von der Hochschule Zittau-Görlitz, einer der führenden Experten für Immobilienwirtschaft in Deutschland, hat Zahlen aus Mietverträgen nach Modernisierungen hochgerechnet. Sein Fazit: Für die Wohnungsunternehmen sei die Modernisierungsumlage wie eine Lizenz zum Gelddrucken, “der Dumme ist der Mieter”. … .”

https://www.zdf.de/dokumentation/zdfzoom/zdfzoom-steigende-miete-und-spitzenrendite-100.html

Spekulation mit Bauland

Schland: #Spekulation mit #Bauland. @ARDde-Radiofeature (52 min) über das lukrative Geschäft mit Immobilien, v.a. Baugrundstücken und leerstehenden Häuser. Über #Wohnungsnot und #Mietenwahnsinn in #Großstädte’n, #Enteignungen und mehr

ARD: “In deutschen Großstädten fehlen Wohnungen. Die Preise für Eigentumswohnungen steigen genau wie die Mieten, ein Ende ist nicht in Sicht. Wohin führt das? Zwar werden die letzten Baulücken geschlossen, Quartiere nachverdichtet. Doch das innerstädtische Bauland reicht nicht aus, um den Bedarf zu decken. Umso ärgerlicher, wenn es Baugrundstücke gibt, die brach liegen und die Besitzer gut daran verdienen. Sie brauchen nichts zu tun als abzuwarten. Innerhalb weniger Jahre lassen sich Gewinne von mehr als 100 Prozent erzielen. Fast ohne Risiko, dazu völlig legal. Mit dramatischen sozialen Folgen. Schon heute sind die Innenlagen der Großstädte für Normalverdiener kaum noch bezahlbar. Wer sind diese Spekulanten und was unternimmt die Politik gegen sie?

Von Rainer Schwochow
Produktion HR 2018”

http://www.ard.de/home/radio/Spekulation_mit_Bauland/4729352/index.html