Perspective | Why does Donald Trump demonize cities?

USA: Why does #Trump demonize cities? They show that the liberal experiment works. @willwilkinson #BigSort

Washington Post: „Will Wilkinson is the vice president for policy at the Niskanen Center and a former U.S. politics correspondent for the Economist. …

President Trump … His executive order on public safety claimed that sanctuary cities, which harbor undocumented immigrants, “have caused immeasurable harm to the American people and to the very fabric of our Republic.”

With this talk, Trump is playing to his base, which overwhelmingly is not in cities. Party affiliation increasingly reflects the gulf between big, diverse metros and whiter, less densely populated locales. For decades, like-minded people have been clustering geographically — a phenomenon author Bill Bishop dubbed “the #BigSort ” — pushing cities to the left and the rest of the country to the right. Indeed, the bigger, denser and more diverse the city, the better Hillary Clinton did in November. But Trump prevailed everywhere else — in small cities, suburbs, exurbs and beyond. The whiter and more spread out the population, the better he did. …
He persists in his efforts to slur cities as radioactive war zones because the fact that America’s diverse big cities are thriving relative to the whiter, less populous parts of the country suggests that the liberal experiment works — that people of diverse origins and faiths prosper together in free and open societies. To advance his administration’s agenda, with its protectionism and cultural nationalism, Trump needs to spread the notion that the polyglot metropolis is a dangerous failure. … .“

https://www.washingtonpost.com/posteverything/wp/2017/03/17/why-does-donald-trump-demonize-cities/

Das Gegenteil von Grau – Dokumentarfilm von Matthias Coers und Recht auf Stadt Ruhr

#Ruhrgebiet: „Das Gegenteil von Grau“. Dokfilm von Matthias Coers und @RaS_Ruhr (90 min) über #Freiräume und mehr

Gerade feiert der Dokfilm „Das Gegenteil von Grau“ gleich fünfmal Premiere im Ruhrgebiet, danach geht er auf die Tour durch den Rest der Republik:

„Brachflächen, Leerstand, Anonymität, Stillstand – nicht alle zwischen Dortmund und Duisburg wollen sich damit abfinden. Im Gegenteil. Immer mehr Menschen entdecken Möglichkeiten und greifen in den städtischen Alltag ein. Ein Wohnzimmer mitten auf der Straße, Nachbarschaft, Gemeinschaftsgärten. Stadtteilläden, Repair Cafés und Mieter*inneninitiativen entstehen in den Nischen der Städte – unabhängig, selbstbestimmt und gemeinsam.

Das Gegenteil von Grau zeigt unterschiedliche Gruppen, die praktische Utopien und Freiräume leben und für ein solidarisches und ökologisches Miteinander im urbanen Raum kämpfen.

Ein Dokumentarfilm von Matthias Coers und Recht auf Stadt Ruhr“

http://gegenteilgrau.de/

Ostdeutschland: Chemnitz zeigt, wie die Probleme lösbar sind – WELT

Chemnitz-#Sonnenberg: Lars Faßmann setzt auf gesellschaftliche Rendite. #WoPoCH @Sonnenberg_in_C

WELT: „Seit einigen Jahren kauft ein wohlhabender Gründer marode Altbauten in Chemnitz auf und vermietet sie. Gewinn macht er dabei nicht. Er setzt langfristig auf eine andere Form der Rendite. … So kaufte er innerhalb weniger Jahre bald drei Dutzend heruntergekommene Altbauten, setzte sie so weit wie nötig instand und vermietet sie. Erst in ferner Zukunft hofft er auf etwas Gewinn, wenn sich der Sonnenberg entwickelt und die Preise steigen. Auch in anderen Städten gibt es Beispiele für Immobilienentwickler, die nicht an kurzfristiger Rendite interessiert sind – mit interessanten Folgen für Geschäfte und Bewohner. … Nach Fassmanns Ansicht sollte der Sonnenberg Studenten- und Künstlerkolonie werden. „Der Schlüssel, eine Stadt lebenswert zu machen, ist die Kreativwirtschaft“, sagt er. „Cafés, Gastro, Kunst, eigenwillige Läden – das zieht! Und vernünftige Mieten bringen eine gute Mischung ins Viertel.“ Den ramponierten Häusern verschaffte Fassmann Strom, Heizung und Wasseranschluss. Zwischenzeitlich hoffte er, dass die neuen Bewohner auch mal selbst Hand anlegen würden. Das erwies sich jedoch als falsch. … Und so erweist sich Lars Fassmann doch gewissermaßen als Geschäftsmann. Allerdings geht es ihm zunächst um eine gesellschaftliche Rendite. Später, so hofft er, könne er auch wieder auf seine Kosten kommen. Vielleicht könne er eines Tages „das eine oder andere Haus verkaufen, damit ich an mehr Sanierungsgeld komme“, sagt er. Ganz unwahrscheinlich ist das nicht. Immobilienexperten sagten Ende 2016 voraus, dass nach Leipzig und Dresden nun die dritte große Stadt Sachsens neue Einwohner anziehe. Viele davon gehen am Sonnenberg auf Wohnungssuche.“

https://www.welt.de/finanzen/immobilien/article163011449/Dieser-Mann-hat-die-Idee-fuer-die-Zukunft-Ost.html

WohWi Talk – Thema: Soziale Verantwortung

#Wohnungspolitik: #WohWiTalk, 27.3., 18 Uhr: Livestream zum Thema „Soziale Verantwortung“. Fragen an Politiker_innen erwünscht

Bis zur Bundestagswahl wird die Wohnungswirtschaft jeden Monat Talk-Runden mit Politikern veranstalten. Am 27. März 2017 diskutieren unter der Moderation von RBB-Moderator André Tonn zum Thema „Soziale Verantwortung“:

Sylvia Jörrißen MdB, Mitglied im Ausschuss für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit für die CDU/CSU-Bundestagsfraktion
Michael Groß MdB, Wohnungspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion
Caren Lay MdB, Wohnungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
Chris Kühn MdB, Wohnungspolitischer Sprecher der Bündnis 90/Die Grünen Bundestagsfraktion
Sebastian Czaja, Generalsekretär der Berliner FDP, Fraktionsvorsitzender der FDP im Berliner Abgeordnetenhaus
und Dr. Thomas Hain, Geschäftsführer der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte / Wohnstadt!

„Diskutieren Sie hier im Livechat mit oder stellen Sie uns ihre Frage auf Twitter mit dem Hashtag #WohWiTalk! Wir freuen uns auf Sie!“

WohWi Talk – Thema: Soziale Verantwortung

Hohe Mieten im Neubau – Leipzig wächst jedes Jahr um 3000 Wohnungen – aber das reicht noch nicht – LVZ – Leipziger Volkszeitung

Leipzig: #WoPoLE. 10 €/m² Kaltmiete im Neubau. Stadt wächst jedes Jahr um 3000 Wohnungen – aber das reicht noch nicht

LVZ Leipziger Volkszeitung: „Aufgrund des starken Einwohnerzuwachses werden in Leipzig jetzt auch immer mehr Wohnungen errichtet. Schon 2015 habe sich der Bestand durch Neubauten oder die Umwandlung ehemaliger Fabriken und Kasernen um 1837 auf 333 562 Wohnungen vergrößert, erklärte Stefan Heinig vom Stadtplanungsamt gestern. „Zudem kamen zwischen 1000 und 1500 Wohnungen durch Sanierungen von Leerständen wieder auf den Markt.“ Insgesamt sei das Angebot im Jahr 2015 also um über 3000 Einheiten gestiegen. …

Dies reiche aber noch nicht, um einen weiteren Anstieg der Mieten wirksam einzudämmen, so Baubürgermeisterin Dorothee Dubrau (parteilos). Einerseits brauche Leipzig mehr Wohnungen, um den Bedarf gemäß der Bevölkerungsvorausschätzungen zu decken. Bekanntlich wird bis 2030 eine Zunahme um 154 000 Personen auf rund 722 000 Einwohner erwartet, in der untersten Variante noch immer um 106 000 auf 674 000 Einwohner. „Das entspräche einem zusätzlichen Bedarf in der Bandbreite von 51 000 bis 78 000 Wohnungen – also 3400 bis 5200 Stück pro Jahr.“ Andererseits zeige die jüngste Vergangenheit, dass in Leipzig ausschließlich die Angebotsmieten für Neubauten extrem gestiegen seien. Sie lagen im Jahr 2013 noch bei durchschnittlich sechs Euro kalt pro Quadratmeter, 2016 schon bei zehn Euro! … .“

http://www.lvz.de/Leipzig/Lokales/Leipzig-waechst-jedes-Jahr-um-3000-Wohnungen-aber-das-reicht-noch-nicht

Kein Vorkaufsrecht für die Häuser der Großgörschenstraße

Berlin-#Schöneberg: Landgericht gegen kommunales #Vorkaufsrecht bei @igGroKa. #BImA will an Meistbietenden verkaufen

Tagesspiegel: „Der Bezirk verliert vor dem Landgericht, die Immobilienfirma des Bundes will Häuser lieber an Private verkaufen. Ein Häuserkampf ist entbrannt. … Einigkeit herrschte nur über einen Punkt: Der Streit wird in der nächsten Instanz fortgesetzt.“

http://www.tagesspiegel.de/berlin/wohnungskauf-in-tempelhof-schoeneberg-kein-vorkaufsrecht-fuer-die-haeuser-der-grossgoerschenstrasse/19564432.html

Großgörschen Katzler

Kottbusser Tor: Neues Kreuzberger Zentrum wird verkauft

Berlin-#Kreuzberg: #Kotti wird an Privatinvestor verkauft? Wir brauchen kommunales #Vorkaufsrecht! @f_schmidt_BB

Berliner Zeitung: „Das Neue Kreuzberger Zentrum (NKZ) am Kottbusser Tor wird verkauft. Laut Informationen, die der Berliner Zeitung vorliegen, fand am Donnerstagabend eine Bieterrunde bei einem Notar zum Verkauf des Gebäudeensembles statt. Dabei soll ein privater, angeblich internationaler Investor den Zuschlag erhalten haben. Eine landeseigene Wohnungsbaugesellschaft unterlag. Damit sei der Weg einer Kommunalisierung gescheitert, wie Florian Schmidt (Grüne), Baustadtrat von Friedrichshain-Kreuzberg, mitteilt. Ein Kaufvertrag liege noch nicht vor.

Schmidt nannte es als Ziel des Bezirks, die soziale Zusammensetzung der Bewohner des Gebäudes zu erhalten und zu verhindern, dass das Zentrum zum Spekulationsobjekt werde. „Wir werden sehr aufmerksam das bauliche Geschehen begleiten.“ Gemeinsam mit dem Senat wolle man auch den Weg prüfen, ein kommunales Vorkaufsrecht wahrzunehmen. … .“

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/kottbusser-tor-neues-kreuzberger-zentrum-wird-verkauft-26253432

Volker Ullrich

Thema #Genossenschaft’en im #Bundestag. @VolkerUllrich (CSU): „Ideale Rechtsform für Kooperationen, für Gemeinsinn und Zusammenhalt.

Volker Ullrich: „… Und ja, es ist richtig, dass auch die Genossenschaften gestärkt werden. Genossenschaften sind die ideale Rechtsform für Kooperationen, für Gemeinsinn und Zusammenhalt. Sie sind vielleicht die am demokratischsten verfasste Rechtsform, weil jeder Genosse eine Stimme hat, egal wie viele Kapitalanteile er einbringt, und weil jeder, der Verantwortung trägt, im Aufsichtsrat und im Vorstand, auch Mitglied dieser Genossenschaft sein muss. Das ist Selbstverantwortung aus sich selbst heraus. Deswegen ist es richtig, dass wir die Gründung von
Genossenschaften erleichtern und zulassen, dass Mitglieder Kleindarlehen an ihre Genossenschaften vergeben und damit finanzielle Verantwortung für die eigene Idee übernehmen. Ich glaube, das sind gute Lösungen für ein modernes Genossenschaftswesen. … .“

Abschrift der gehaltenen Rede: http://dipbt.bundestag.de/doc/btp/18/18225.pdf

Zum Gesetzentwurf und der Debatte insgesamt:
http://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2017/kw12-de-buerokratieabbau/496922

Matthias Bartke

Thema #Genossenschaft’en im #Bundestag: @matthiasbartke (SPD): „Idealer Rahmen für Bürgerinnen und Bürger, die gemeinsam etwas auf die Beine stellen wollen“

Matthias Bartke: „… Das Besondere an Genossenschaften ist: Sie dienen nicht der Erwirtschaftung von Gewinnen; sie dienen den wirtschaftlichen, sozialen oder kulturellen Zwecken ihrer Mitglieder. Die Haftung der Mitglieder ist auf ihre Einlage beschränkt, und ein Mindestkapital ist nicht vorgeschrieben. Es gilt – es wurde schon gesagt –: ein Mitglied, eine Stimme. Damit bieten Genossenschaften den idealen Rahmen für Bürgerinnen und Bürger, die gemeinsam etwas auf die Beine stellen wollen. Und doch wird die Genossenschaft von unternehmerischen Initiativen des bürgerschaftlichen Engagements regelmäßig gemieden. Den Genossenschaften obliegen nämlich verschiedenste Pflichten, und die Erfüllung dieser Pflichten kostet Zeit und Geld. Gerade bei kleinen Genossenschaften verkomplizieren sie die Nutzung dieser Rechtsform
unnötig.
Die SPD fordert daher schon lange, dass kleine Genossenschaften von den überzogenen Prüfungspflichten befreit werden. … .“

Abschrift der gehaltenen Rede: http://dipbt.bundestag.de/doc/btp/18/18225.pdf

Zum Gesetzentwurf und der Debatte insgesamt:
http://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2017/kw12-de-buerokratieabbau/496922